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:: Sole Method - The Way Of The Descent (CD)

Redaktionswertung: 2.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 22. Oktober 2010
Genre: Thrash Metal
Label: Eigenproduktion
Info: SoleMethod.com
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Trackliste...
1. Echoes Of The Dark
2. All Or Nothing
3. Suicide Is Painless
4. The Way Of The Descent
5. The New Brave
6. What It´s Like To Be A Machine
7. Blasted And Broken
8. Me Myself And I
9. Black Eyed
10. Revelation Mine
11. Nightcrawler (Judas Priest cover)

Line Up
Vocals, Guitars: Peter
Guitars: Michi
Bass: Rob
Drums: Wildan
Review...
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Bereits 2010 veröffentlichten die Steirer SOLE METHOD ihren zweiten Longplayer. Wie schon das Vorgängeralbum wurde „The Way Of The Descent“ im hauseigenen Tonstudio eingespielt. Denkbar unbefangen kann man dabei auf Songbearbeitung und Arrangement eingehen, vermutlich wäre in diesem Fall aber noch einiges möglich gewesen.

Was sofort auffällt ist die Tragweite der Bässe. So wurde zum Beispiel viel Wert auf schwere Gitarren und Bass-Drum gelegt. Demzufolge brettert „Echoes Of The Dark“ gleich zu Anfang los und wird nur behutsam durch wenige Melodielinien aufgeweicht. Diese verspielten Einwürfe werden im Laufe des Albums immer mutiger und immer vielzähliger. So traut sich die Gitarre beispielsweise über Soli, welche sich vom eigentlichen Songgefüge eher abkapseln. Eigenwillig und wenig stimmig flitzen die Finger also bei „Blasted And Broken“ übers Griffbrett und auch in punkto Vocals befindet man sich harmonisch in der Schwebe.

Zweifellos kreativ im Umgang mit der Vergangenheit zeigen sich SOLE METHOD aber seit jeher durch mutige Coversongs. Diesmal haben die Steirer JUDAS PRIEST mit im Gepäck und bringen "Nightcrawler" auf eine fast nicht wiedererkennbare, thrashige und gleichzeitig unterhaltsame Ebene.

Technik und Geschick betreffend befindet sich das Quartett bestimmt auf hohem Level. Zugegeben sind Riffs und Melodielienen größtenteils eingängig; auf Dauer jedoch wenig kurzweilig. Ohne Frage kann dieser Mangel live wieder wett gemacht werden und auch die leicht angezerrten Gitarren, die hier etwas verwaschen agieren, dürften auf der Bühne ihre wahre Wirkung zeigen. Als CD funktioniert der geradlinig-melodische Thrash der Steirer nur mittelmäßig.

Wertung: 2.0 von 5.0
Autor: Lilith (07. April 2012)

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