PURE LEGEND RECORDS

:: BLACKEN MY MELODY - My Path To Hell (EP)

Redaktionswertung: 2.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 18. Dezember 2011
Genre: Melodic Death Metal
Label: Eigenproduktion
Info: official BLACKEN MY MELODY website
BLACKEN MY MELODY bei Facebook
Laufzeit: 19:35 min
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Trackliste...
1. Mirage Of A Broken Dream (Intro)
2. I Won't Fall
3. Walking Down
4. Through This
5. Out

Line Up
Vocals, Guitars: Bertram "Birt" Hillmann
Bass, Backing Vocals: Robert "Rob" Hackforth
Guitars: Daniel Schulz
Drums: Ringo Günther
Review...
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Ein wenig spät landet diese schnuckelige EP der Berliner Nachwuchs-Lärmer BLACKEN MY MELODY auf meinem Schreibtisch. Aber, da ja der Metal in gewisser Hinsicht auch immer zeitlos ist, spielt das gar keine Rolle, überhaupt wenn man - wie das Quartett hier - sowieso eher antikerem Liedgut frönt. Der Metalcore-Anteil ist hier wider Erwarten nämlich eher bescheiden, und wenn vorhanden, dann ist er relativ songdienlich verteilt. Die Vocals, die sich Bertram und Robert aufteilen, gehen im Scream- und Growl-Bereich in Ordnung, nur am Clean-Gesang sollte man noch etwas arbeiten. Der klingt nämlich desöfteren ziemlich neben der Spur, wie etwa bei "Walking Down".

Technisch sind die vier Jungs relativ solide unterwegs, auch wenn für meine Begriffe ab und an ein wenig zu sehr gefrickelt wird - nicht jeder ist ein Alexi Laiho! Hier ein wenig zurückstutzen würde den Songs sicher nicht schaden und alles etwas konkreter erscheinen lassen. Mir persönlich gefällt das etwas an IN FLAMES erinnernde "I Won't Fall" hier am besten, das nach älteren TRIVIUM tönende "Through This" geht auch mal ok. Am reifsten ist aber der Rausschmeißer "Out", denn hier verknüpft man gekonnt Oldschool-Death mit Newschool-Metal, Melodie ist da, der Bangfaktor geht in Ordnung, sehr schön.

BLACKEN MY MELODY müssen aber noch relativ viel an sich arbeiten, um sich von der "Masse" abheben zu können. An ihren Instrumenten sind die Berliner relativ firm, aber den Songs fehlt noch die Quintessenz, das letzte Scherflein, das einen Track wirklich spannend macht. Dass man hierfür eher Dinge weglassen muss, als neue hinzu zu fügen, sollte klar sein. Orientierungslos wäre der falsche Ausdruck, aber ganz hat sich die Band noch nicht eingependelt in den Bereich, wo es rund klingt. Aber das kommt noch, BMM sind jung und haben das Zeug, auf ihrem (vielleicht?) ersten Longplayer demnächst so richtig gut zu werden.

Wertung: 2.5 von 5.0
Autor: Mike Seidinger (14. April 2012)

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