BATTLE BEAST - Battle Beast

:: Emmure - Slave To The Game (CD)

Redaktionswertung: 3.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 13. April 2012
Genre: Deathcore
Label: Victory Records
Info: Emmure Homepage
Emmure bei Myspace
Emmure bei Facebook
Laufzeit: 32:25
Kaufen: StormbringerShop | Amazon | ebay
Trackliste...
1. Insert Coin
2. Protoman
3. She Gave Her Heart To Deadpool
4. I Am Onslaught
5. Bison Diaries
6. Poltergeist
7. Cross Over Attack
8. Umar Dumps Dormammu
9. Blackheart Reigns
10. MDMA
11. War Begins With You
12. A.I.

Line Up
Frank Palmeri - Vocals
Mark Davis - Bass
Mike Mullholand - Guitar
Mark Castillo - Drums
Jesse Ketive - Guitar

Credits
Produced by Joey Sturgis.
Review...
mail  print

Kollege Reini fängt mit dem ultrabrutalen Bollo-Deathcore der US-amerikanischen Vielarbeiter von EMMURE schon länger nichts mehr an, vielleicht sollte sich der True- und NWoBHM-geschädigte Old-School-Fanatiker (das True nimmst aber schleunigst zurück lieber Herr Kollege! - Reini) aber auch einfach mal entspannen und sich die meist kurzen, aber unheimlich wuchtigen Gewalteruptionen lethargisch durch die Gehörgänge knallen lassen. „Slave To The Game“ ist jetzt das tatsächlich unfassbare fünfte Album innerhalb von sechs Jahren – die Arbeitsmoral der New Yorker ist schier unglaublich. Da sich die guten Herren aber tatsächlich in einem eng gesteckten Genre bewegen, gibt es wohl gleich viele EMMURE-Hasser wie Fans.

Auf „Slave To The Game“ hat die Truppe gleich im doppelten Sinne abgespeckt – einerseits vor allem Sänger Frank Palmeri körperlich, andererseits ist die musikalische Ausrichtung nicht mehr dermaßen ballernd wie auf dem direkten Vorgänger „Speaker Of The Dead“, meines Erachtens noch immer der fetteste Wutklumpen der Deathcore-Szene. Reduziert, aber nicht langweilig, das sei noch dazu gesagt, denn bis auf das kurze Intro „Insert Coin“ wird natürlich trotzdem der Dampfhammer geschwungen und freudig zum Erdäpfel brocken und Windmühlen moshen aufgerufen. „Protoman“ oder „I Am Onslaught“ enthalten alle Ingredienzen, die den Deathcore vor wenigen Jahren zur Riesenpopularität verhalfen – fette Breakdowns, grunz-keifig durchmischte Aggro-Vocals, einfache, von einem Affen spielbare Chords und Riffs, die tief nach unten gestimmt trotzdem bleischwer aus den Boxen wabern.

Überraschungen gibt es natürlich so gut wie keine, lässt man das gesampelte Zwischenspiel „Poltergeist“ einmal außen vor. Bei „Cross Over Attack“ besinnt sich Palmeri mit seinen Shouts auf den eher traditionellen Hardcore, „MDMA“ hingegen beginnt fast beruhigend progressiv, verwandelt sich aber relativ schnell in ein abstruses Songmonster, das im Endeffekt so klingt, als ob CONVERGE und THE CHARIOT sich mit EMMURE zu einem flotten Dreier entschieden hätten. Somit ist „Slave To The Game“ der erwartet überraschungsarme, aber eben fetzige Deathcore-Kracher geworden, der für mich zwar nicht die Intensität des Vorgängers besitzt, aber immer noch um Welten aggressiver klingt, als etwa die unheimliche enttäuschende letzte AS BLOOD RUNS BLACK. Und wer weiß – vielleicht arbeitet Palmeri ja auch bald mit Dubstep-Wunder SKRILLEX zusammen. Würde bestimmt fett klingen.

Wertung: 3.0 von 5.0
Autor: FO (11. April 2012)

Bitte log Dich ein um Kommentare schreiben zu können.
Username:   Passwort:          Registrieren | Passwort vergessen?
Noch keine Kommentare vorhanden.
Schreibe jetzt den ersten Beitrag zu diesem Artikel!
Überblick...
Bandinfo & Links...
EMMURE: Profilseite
Reviews...
EMMURE - Slave To The Game (CD, 2012)
EMMURE - Speaker of the Dead (CD, 2011)
EMMURE - Felony (CD, 2009)
EMMURE - The Respect Issue (CD, 2008)
News...
Tourdaten...
Stormbringer CD Tipp
Stormbringer Unsigned Tipp
Die neuesten Reviews...
Die letzten News...
Die neuesten Interviews...
Die neuesten Livereports...
Die neuesten Specials...
Catapult Promotion