Rhapsody of Fire

:: Nightmare - The Burden Of God (CD)

Redaktionswertung: 3.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 18. Mai 2012
Genre: Heavy Metal
Label: AFM Records
Info: Nightmare Homepage
Nightmare bei Myspace
Laufzeit: 52:44 Min.
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Trackliste...
1. Gateways To The Void (Intro)
2. Sunrise In Hell
3. The Burden Of God
4. Crimson Empire
5. Children Of The Nation
6. The Preacher
7. Shattered Hearts
8. The Doomsday Prediction
9. The Domination Gate Part III
10. Final Outcome
11. Afterlife

Line Up
Vocals: Jo Amore
Guitar: Franck Milleliri
Guitar: JC Jess
Bass: Yves Campion
Drums: David Amore
Review...
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David Amore nennt sich der Schlagzeuger der mittlerweile auch schon seit 1979 - mit Pause - existierenden französischen Heavy Metal-Band NIGHTMARE. Es gibt sogar Bilder von ihm. Ich hätte allerdings schwören können, dass der Großteil der Drums auf "The Burden Of God" aus dem Rechner kommt, so künstlich wie sie klingen.

Damit hat es sich dann schon fast mit dem Negativen. Die Drums klingen nicht nur extrem steril, sie sind auch viel zu weit in den Vordergrund gemischt und drücken die Gitarren etwas nach hinten. Das nimmt der Scheibe etwas die Schärfe, die sie aufgrund des Songmaterials verdient hätte.

Wir beginnen mit einem pathosgeschwängerten Intro mit dem MANOWAR ihre Freude hätten.
Glücklicherweise umschiffen die Franzosen aber die Untiefen, die Joey DeMaio´s Jungs mit ihren letzten Scheiben gegraben haben (bevor ein großer Aufschrei entsteht: ich rede hier ausdrücklich von den letzten Werken, nix gegen die alten Scheiben von MANOWAR, ganz im Gegenteil!) und spielen straighten 80-er Metal mit ein paar modernen Einflüssen, großen Melodien und einer fantastischen Stimme, die sich in der Schnittmenge von Ralf Scheepers, Jorn Lande und Mark Tornillo wohl fühlt und ebendiese Melodien souverän auf die Songs legt.

Das Album ist deutlich geradliniger als sein Vorgänger "Insurrection" und etwas weniger aggressiv als "Genetic Disorder", punktet aber mit guten Melodien und souveränem Songwriting.

Die Songs bewegen sich vom stampfenden ACCEPT-ähnlichem Material wie dem Opener, zügigeren Songs wie dem Titeltrack und balladeskem Material wie “Shattered Hearts”, alles souverän eingespielt, bisweilen mit sogar großen Momenten (hier sei das Solo in "Children Of The Nation" genannt welches einen der Höhepunkte des Albums darstellt), insgesamt ist hier aber das Resultat zwar knackiger als seine Vorgänger, im Endeffekt wird aber wohl wieder nur Frankreich seinen Helden zujubeln.

Zehn Songs mit ein, zwei sehr starken, aber viel zu viel mittelmäßigem Material und den erwähnten Soundreinfällen sind nach wie vor ein bisschen wenig. Souveränes Songwriting ist es zweifellos, aber es fehlen die zwingenden Songs, die einen dazu bewegen, die Scheibe öfters einzulegen. Die anfangs aufkommende Begeisterung verflacht mit Fortlauf des Albums zusehends, zu routiniert und, ja, souverän gestalten die Herren das Songmaterial.

Besser als noch unlängst, aber immer noch eine Band unter vielen.

Wertung: 3.0 von 5.0
Autor: Christian Wiederwald (11. Mai 2012)

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