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:: THE GROTESQUERY - The Facts And Terrifying Testament of Mason Hamilton: Tsathoggua Tales (CD)

Redaktionswertung: 3.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 20. April 2012
Genre: Death Metal
Label: Cyclone Empire
Info:
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Trackliste...
1. The Madness (Of Mason Hamilton)
2. A Terrifying Testament
3. Arrival: Tomb Of Toads
4. Beware They Who Burrow Death
5. Gaze Of Ghatanathoa (I Had A Nightmare)
6. Amongst Black Slime And Mushroom People
7. The Cthulhu Prophecy
8. Tsathoggua – The Black God Of N’Kai
9. Entrapped Within Atlach-Nacha’s Web
10. Psychopompos Lamentations For A Dying World
11. Dreams Of Terrors In Darkness & Horrors Out Of Shadows

Line Up
Vocals: Master K. Lee
Guitar: Herr R. Johansson
Bass: Grand Master J. Berglund
Drums: Notorious B. Helgetun

Credits
Artwork: Turkka Rantanen
Review...
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Mit „The Facts And Terrifying Testament Of Mason Hamilton: Tsathoggua Tales“ geht wiederum ein Album aus der schwedischen Death Metal-Fabrik Rogga Johannson vom Fließband. Mr. Hans-Death-in-allen-Gassen, der in so vielen Bands aktiv ist, dass sie fast schon alphabetisch sortiert werden müssen (BONE GNAWER, DEMIURG, DERANGED, PAGANIZER, RIBSPREADER…) bürgt für qualitativ hochwertige Outputs aus der eigenen Produktion, die noch nach der alten Schule vonstatten geht. Genrekenner wissen den rockig-räudigen Old School Death Metal, der bei THE GROTESQUERY unter dem Banner „Occult Horror Death Metal“ firmiert, zu schätzen und zu lieben.

Rogga J. ließ für die Marke THE GROTESQUERY erneut die Songwriting-Maschinen anlaufen. Dazu passend schneiderte der ehemalige MASSACRE Growl-Gott Kam Lee (der ja auch Göttergaben wie „From Beyond“ eingrunzte) dem Nachfolger zum 2010er Debütalbum “Tales Of The Coffin Born” ein abartig-morbides Text-Kleid, das an den Erstling anknüpft und inspiriert von den Schauermärchen und okkult angehauchten Horrorstories im Stile von H.P. Lovecraft oder Edgar Allan Poe abgedrehte Geschichten rund um die Irrenanstalt ”Arkham Institute For The Mentally Ill” und deren Insassen Mason Hamilton erzählt.

Auch beim Rest des Gesamtprodukts überließ man nichts dem Zufall. So wurde der Silberling in ein stimmiges Artwork aus dem morbiden und angsteinflößenden Schaffen von Turkka Rantanen gehüllt, für den wuchtigen Sound zeichnet in puncto Mix und Mastering EDGE OF SANITY-Großmeister Dan Swanö verantwortlich. Lediglich auf die atmosphärischen Intros wurde dieses Mal verzichtet. Die bewährte Mischung aus den oben genannten Trademarks schmeckt so wie beim ersten Mal: gut, der Genuss wird aber auch sehr schnell langweilig. Die Maschinen sind zwar auf Betriebstemperatur, an Überhitzung kollabieren sie aber nicht. Ein herausragender Song wie etwa „Life Is A Coma“ vom DEMIURG-Album „Slakthus Gamleby“ fehlt einfach. So bleibt der Zweitling eine klassische, durchschlagskräftige Old School Death Metal-Ohrfeige, deren Wirkung allerdings relativ schnell nachlässt. Egal, Rogga hat ja noch weitere (Band-)Reserven und wird uns sicher bald wieder beehren!

Wertung: 3.5 von 5.0
Autor: Thomas Patsch (20. April 2012)

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