SCORPION CHILD - Scorpion Child

:: Whitechapel - Whitechapel (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: 4.5 Points
VÖ Datum: 15. Juni 2012
Genre: Death Metal
Label: Metal Blade
Info: WHITECHAPEL Homepage
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Laufzeit: 38 '
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Trackliste...
1. Make It Bleed 4:12
2. Hate Creation 3:28
3. (Cult)uralist 3:42
4. I, Dementia 4:43
5. Section 8 4:25
6. Faces 3:12
7. Dead Silence 4:38
8. The Night Remains 2:58
9. Devoid 2:50
10. Possibilities of an Impossible Existence 4:00

Line Up
Vocals: Phil Bozeman
Guitars: Ben Savage
Guitars: Alex Wade
Guitars: Zach Householder
Bass: Gabe Crisp
Drums: Ben Harclerode

Credits
Review...
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WHITECHAPEL mach, dass es blutet!

Martialisch, heftig mit Hardcore-Growls, so kündigen sich WHITECHAPEL auf ihrem neuen Album an – das im Übrigens gleich wie die Band heißt.
Nachdem sie mehrere Jahre als einer der Vorreiter in ihrem Genre gelobt wurden, kann man sagen, dass die Band heute mit zu den bestimmenden Kräften im zeitgenössischen Death´Metal oder Metalcore gehört. Was nun genau? Ich persönlich finde, dass sie sich recht nahe an KILLSWITCH ENGAGE bewegen – also Metalcore.
Das neue Album ist schwarz – fast schon dunkelschwarz.

Mit "Make It Bleed" beginnt ein Song das Album mit einem in Gedanken versunkenen Piano. Nachdenklich, fast träumerisch… um dann von einem Sturm heftiger und pulverisierender Drums und Riffs abgelöst zu werden. Sanfter Einstieg – hektische Reise sozusagen. WHITECHAPEL steigen aus der Dunkelheit nach oben – wenn denn das nachdenkliche Klavier die Dunkelheit darstellt und Gitarre, Drums und Heavy-Growls das Licht sind. Das darf man getrost auch anders sehen.
"Diese Songs sind einige der Besten, die wir bislang veröffentlicht haben, und die ganze Stimmung des Albums zwang uns, es mit unserem Bandnamen zu versehen", sagt Gitarrist Alex Wade. "Mit jedem Album streben wir etwas anderes an. Wir bleiben WHITECHAPEL treu, aber wir wollen etwas entwickeln, das frisch ist und sowohl uns als auch die Menschen mitreißt, die uns unterstützen.“
Und das versuchen die Metaller aus Knocksville, Tennesse auch mit der aktuellen Scheibe.

Sänger Phil Bozeman schont dabei seine Stimmbänder ebensowenig wie seine Kollegen die Felle und Saiten.
Sie probieren durchaus Neues, seien das Soli, wie sie eher im Hard- oder Bluesrock angesiedelt sind, seien das Soundfragmente, welche auch von Synthesizern kommen könnten, so etwa in „Culturalist“ oder „I, Dementia“. Andere Nummern tönen technisch, industriell – musikalische Dampfhämmer wie etwa „Chapter 8“.
Insgesamt überrascht mich die Band aber zu wenig. Spannende Einstiege – dann folgt immer wieder „normaler Metalcore“ – bretthart und heftig, aber wenig spannend, wenig abwechslungsreich. Am interessantesten bleibt aus meiner Sicht „The Night Remains“ mit seinen Rhythmus- und Stilwechseln. Und „Devoid“, das ich schon fast als Ballade bezeichnen würde – wäre nicht die zweite Hälfte – Metalcore eben.
WHITECHAPEL beschließen das Album übrigens so, wie sie es angefangen haben – mit einem in Gedanken versunkenen Klavier…

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: Danny Frischknecht (08. Juni 2012)

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