PURE LEGEND RECORDS

:: Watch Me Bleed - Kingdom (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 4. Mai 2012
Genre: Metal
Label: SAOL
Info: WATCH ME BLEED Official
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Trackliste...
1. The Rising Tide (Intro)
2. The World Stops Turning
3. Here Come The Red
4. War Calls Us
5. The Blackest Of The Black (Interlude)
6. Kingdom
7. Rack The Slide
8. Death And Pain
9. A Question Of Honor (Interlude)
10. Judgement
11. The Sons Of Fenris
12. From Down Below
13. Let Them Try
14. Will You Stand With Me (Outro)

Line Up
Screams & Whispers: Chris Rodens
Growls & Grunts: Alex Gindu
Guitars: Markus Pohl
Bass: Michael Vetter
Drums: Steffen Theurer
Review...
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2009 lassen WATCH ME BLEED mit ihrem Debut „Souldrinker“ erstmals von sich hören. Das für ein Erstlingswerk fast schon zu perfekt gemachte Album bekommt mit „Kingdom“ nun einen Nachfolger verpasst. Und siehe da: der hat wesentlich mehr Charakter und Eigenständigkeit vorzuweisen als ich das für möglich gehalten hätte. Aber alles der Reihe nach.

Das Königreich des Quintetts wird via Intro orchestral angekündigt, bevor es wie gewohnt ordentlich zur Sache geht. Daran zeigt sich: an der grundsätzlichen musikalischen Ausrichtung von WATCH ME BLEED hat sich nämlich nichts geändert, dafür allerdings umso mehr am Drumherum. Zwar funktionieren die nicht ganz stilsicher arrangierten Interludes nicht perfekt, zeigen aber die Wandlungsfähigkeit der Truppe, die diesmal mehr in Richtung Bombast geht. Und diese Rechnung geht in den regulären Stücken wunderbar auf: Death Metal trifft epische, wunderschöne Leads und ultracatchy Refrains. Ganz nebenbei setzen WATCH ME BLEED Anno 2012 außerdem auf Abwechslung und reizen das Spektrum ihrer Genres voll aus. Auch der Sound der Scheibe entspricht im Wesentlichen der Güte des Materials und erfasst das Wechselspiel des Gesangsduos Chris & Alex besonders gut. Zwar zünden nicht alle Songs gleichermaßen, aber Filler im eigentlichen Sinne des Wortes finden auf „Kingdom“ nicht statt.

Mich persönlich überzeugen WATCH ME BLEED mit ihrer Experimentierfreudigkeit auf „Kingdom“ in jedem Fall wesentlich mehr als mit den auf Perfektion getrimmten Songs von „Souldrinker“. Die Band hat ihren Horizont erweitert, was dem Material äußerst gut zu Gesicht steht und uns ein paar erstklassige Metal-Hymnen härterer Gangart beschert. Wenn der Qualitätssprung beim nächsten Album ähnlich eklatant ausfällt, steht uns in ein paar Jahren ein waschechtes Monumentalwerk bevor.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: Pr0m3th3us (30. April 2012)

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