PURE STEEL RECORDS

:: Tenacious D - Rize Of The Fenix (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 11. Mai 2012
Genre: Rock
Label: Sony BMG
Info: Tenacious D.com
Tenacious D bei Myspace
Laufzeit: 41:25
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Trackliste...
1. Rize of the Fenix
2. Low Hangin' Fruit
3. Classical Teacher
4. Senorita
5. Deth Starr
6. Roadie
7. Flutes and Trombones
8. Ballad of Hollywood Jack and the Rage Kage
9. Throwdown
10. Rock Is Dead
11. They Fucked Our Asses
12. To Be The Best
13. 39

Line Up
Vocals, Acc. Guitar: Jack Black
Vocals, Acc. Guitar: Kyle Gass

Guests
Bass, Piano, Keyboards: John Spiker
Drums: Dave Grohl
Giutar: John Konesky

Credits
Produced by John Kimbrough
Review...
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Fünf Jahre nach dem im Nachhinein vielleicht ein wenig überbewerteten „The Pick of Destiny“ Album, melden sich Hollywood Jack and the Rage Kage mit einem neuen Longplayer zurück. Und schon der Titeltrack mit seinen the fucking D is back ist ein weiterer TENACIOUS D Qualitätsbeweis hoch zehn, wobei auch überraschend, strotzt dieser Akustikrocker doch vor Abwechslung und teilweisen Windungen, die man sonst von The D so nicht gewohnt war.

Generell ist zu sagen, dass diesmal bis auf zwei Stücke („Classical Teacher“ [herrlich der cock-touching Part!] und „Flutes and Trombones“) komplett auf Spoken-Words Einlagen verzichtet wurde. THE D will rocken und THE D rockt auch gehörig durch elf echt coole Tracks. Schon der Opener beweist, dass Jack Black und Kyle Gass diesmal ihren musikalischen Horizont erweitert haben. Sicher, TENACIOUS D machen noch immer Rockmusik, die hauptsächlich auf die Akustikgitarren der beiden Hauptprotagonisten zugeschnitten ist, aber auch der Stromgitarrenanteil kommt nicht zu kurz. Schon „Low Hangin‘ Fruit“ ist ein satter Rocker, die „Senorita“ kokettiert nicht nur mit spanischer Folklore, sondern leistet sich gegen Ende sogar einen speedigen Wutausbruch.

Weitere Highlights? Der rockende Bubblegum in „Deth Star“, der Blowjob in „Roadie“, die herrlich sarkastische Ballade vom Hollywood Jack und dem Rage Kage, die Kurzbeiträge „Rock Is Dead“ (ein cooler, 50ies/60ies influenced Rock’n’Roller), „They Fucked Our Asses“ (der Titel sagt eh schon alles!) und „To Be The Best“ (THE D goes Disco in diesem FLASHDANCE inspirierten Track!), sowie der heimliche Hit auf dem Album „39“: Eine deutlich von SMOKIE inspirierte Ballade, der man allein schon ob einer Textstelle wie

I open the door
There she is, not too bad, good enough
39 year-old lady, young enough for me
Boobies droopin', but she's good enough for me
Trimmed her pussy hairs, good enough for me
Mature woman, she's my lady

die Absolution erteilen sollte.

„Rize Of The Fenix“ ist kompakter als „The Pick Of Destiny“ und hat auch deutlich zwingendere Momente aufzuweisen, alleine die ganz, ganz großen Hits des Vorgängers („Kickapoo“ bzw. „Beelzeboss (The Final Showdown)“) gehen hier ein wenig ab. Dafür dürfte „Rize Of The Fenix“ wohl im Gegensatz zu seinem vor fünf Jahren erschienenen Vorgänger den Langzeittest bestehen.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (05. Mai 2012)

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