AMON AMARTH - Deceiver Of The Gods

:: Six Feet Under - Undead (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: 3.5 Points
VÖ Datum: 18. Mai 2012
Genre: Death Metal
Label: Metal Blade
Info: sfu420.com
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Laufzeit: 40:17
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Trackliste...
1. Frozen At the Moment of Death
2. Formaldehyde
3. 18 Days
4. Molest Dead
5. Blood On My Hands
6. Missing Victims
7. Reckless
8. Near Death Experience
9. The Scar
10. Delayed Combustion Device
11. Vampire Apocalypse
12. The Depths of Depravity

Line Up
Chris Barnes - vocals
Rob Arnold - guitar
Kevin Talley - drums
Steve Swanson - guitar
Jeff Hughell - bass

Credits
Produced by Mark Lewis
Mixed by Jason Suecof
Artwork: Dusty Peterso
Review...
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Die Wiedergeburt der Untoten

Viel hab ich in den letzten Jahren ja nicht mehr auf Chris Barnes & Co. gesetzt. Wobei man dem Rastaman zu Gute halten muss, dass zumindest eine leicht stetige Steigerung zu erkennen war. Sicher, die „13“ war eine Katastrophe sondergleichen, „Commandment“ eine Spur besser, aber immer noch weit entfernt von der bandeigenen, durchaus ruhmreichen Vergangenheit. Als Barnes dann im November 2008 mit „Death Rituals“ am Start war, konnte man zumindest ein homogeneres Songwriting attestieren, allein die Produktion des Meisters himself war unter aller Sau. Jetzt, mit runderneuertem Line-Up und der Einsicht, das Knöpfchen drehen im Studio doch den Profis zu überlassen, überraschen SIX FEET UNTER mit zwölf Songs, die ohne Zweifel das beste Material der Groove Deather seit einer gefühlten Ewigkeit darstellen

Und mit Ewigkeit meine ich konkret „Warpath“, welches mittlerweile stolze 15 Jahre am Buckel herumträgt. Hauptverantwortlich für diese absolut gelungene Rückbesinnung sind einerseits das Einbinden von Mark Lewis (DEICIDE, DEVILDRIVER) in die Produktion und Jason Suecof (WHITECHAPEL, JOB FOR A COWBOY) in den Mix von „Undead“ und andererseits Gitarrist Rob Arnold (ex-CHIMAIRA), der das „Undead“ Material gleich mal im Alleingang komponiert hat. Und der gute Rob Arnold hauchte einer dahinsiechenden ex-Legende durchaus neues Leben ein, nicht nur, dass die Variabilität in den Sound von SIX FEET UNDER zurückgekehrt ist, auch die vorhandene Frische und der (wieder gewonnene?) Enthusiasmus ist in jedem der zwölf Tracks deutlich zu spüren.

Oberröchler Chris Barnes gurgelt, grölt und screamt wie in seinen jungen, noch weit agileren Jahren und fühlt sich in allen Bereichen des groovig bis schnellen Death Metals pudelwohl: Ob rasend schnell („Formaldehyde“), groovend-böse („18 Days“ bzw. „The Scar“), oder gar deathig-melodisch („Near Death Experience“) SIX FEET UNDER haben mit „Undead“ definitiv die Kurve gekratzt und gelten für mich schon heute als eine der wirklich positiven, weil auch in dieser Art absolut nicht erwarteten Überraschungen des hiesigen Jahres.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (10. Mai 2012)

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