BATTLE BEAST - Battle Beast

:: Zodiac - A Bit Of Devil (CD)

Redaktionswertung: 4.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 25. Mai 2012
Genre: Heavy Rock
Label: Honest Hound Records
Info: zodiac-rock.com
Zodiac bei Facebook
Laufzeit: 48:36
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Trackliste...
1. A Bit Of Devil
2. Carinval
3. Blue Jean Blues
4. Assembly Line
5. Horror Vision
6. Thunder
7. Diamond Shoes
8. Coming Home

Line Up
Vocals / Guitar: Nick van Delft
Guitar: Stephan Gall
Bass: Robert Kahr
Drums: Janosch Rathmer

Credits
Engineered by Martin Meinschäfer
Review...
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Verdammt nochmal ist das großartig!

ZODIAC, die vier Herren rund um Drummer Janosch Rathmer (LONG DISTANCE CALLING) und Gitarrist/Sänger Nick van Delft, haben schon mit ihrer Debüt-EP für reichlich Aufsehen gesorgt. Das Demo des Monats im Visions und im Rock Hard zugleich wird man nicht alle Tage und die erste Full Length „A Bit Of Devil“ beweist auch, warum dieses Quartett derart mit Vorschusslorbeeren überhäuft wurde. ZODIAC spielen bluesgetränkten Hardrock, der Retro as fuck ist, dabei aber zu keiner Sekunde wirklich Retro wirkt. Klingt komisch, ist es aber nicht. ZODIAC beweisen mit irrsinnigem Gefühl und tonnenweise Herzlbut, dass auch in Deutschland Hard- und Blues-Rock der 70er Jahre verdammt nochmal seine Berechtigung hat.

Nebst all der handwerklichen Ausnahmestellung des Quartetts (Janosch Rathmer und Gitarrist Stephan Gall kennen wir ja noch von den mittlerweile aufgelösten Melo-Deathern MISERY SPEAKS) sticht vor allem das Organ von Nick van Delft heraus. Der gute Kerl agiert in allen Phasen des Albums mehr als souverän und klingt mit seiner bluesgetränkten Stimme nicht nur einmal wie ein frischer, ein noch junger Mr. EVERLAST himself.

Und nebst grandiosen Songs wie dem eher flotteren Titelsong, oder dem famosen Ohrwurm „Aseembly Line“ stechen sogar zwei Songs noch einmal raus: Eine voll Gefühl sich richtiggehend aufbäumende Coverversion des ZZ TOP Slow-Tracks „Blue Jean Blues“ und das abschließende, mit über zehn Minuten schon epische Ausmaße annehmende „Coming Home“, welches oft wie eine durchaus kontrollierte, aber doch irgendwie freie Jam-Session klingt und einen Refrain spendiert bekam, für den manch andere Bands wohl töten würden.

ZODIAC sind – wie schon in der Überschrift erwähnt – einfach nur großartig und eine mehr als erfreuliche Bereicherung der Szenerie. „A Bit Of Devil“ funktioniert, trotz seiner Ruhe, in jeder nur möglichen Stimmung. ZODIAC, das schreit direkt nach Stadien, nach Zuschauermassen, diese Band könnte mal groß werden, ganz groß sogar.

Wertung: 4.5 von 5.0
Autor: reini (15. Mai 2012)

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