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:: Ewigheim - Bereue Nichts (CD)

Redaktionswertung: 3.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 25. Mai 2012
Genre: Dark Metal
Label: Massacre Records
Info: Ewigheim
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Laufzeit: 51:36 Min.
Kaufen: Amazon | ebay
Trackliste...
1. Heimkehr/ Bereue nichts
2. Staub
3. Stahl trifft Kopf
4. Morgenrot
5. Schatten
6. Schmutzengel
7. Was bleibt
8. Dürrer Mann
9. Der letzte Mensch
Trivia...
Jewelcase - erste Auflage
Digipack - limitiert/nummeriert auf 2000 Stück, ein Bonusstück

Line Up
Guitar, Programming: Yantit
Vocals, Drums, Piano: Allen B. Konstanz
Schwadorf: Leadgitarre
Review...
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Acht Jahre ist es nun schon her, dass die Arbeitsgemeinschaft EISREGEN/THE VISION BLEAK mit "Heimwege" für Erfolg in den eigenen Reihen und im gotisch/metallischen Lager sorgte. Das Drittwerke „Bereue Nichts“ soll diese Erfolgsstory nun fortsetzen.

Mit an Bord nun auch noch Schwadorf von THE VISION BLEAK, dafür gibt’s keine Beiträge der EISREGEN-Blutkehle (...) mehr. Stimmlich gibt’s dennoch kaum etwas zu bemängeln, ist doch der meist eingesetzte Klargesang (bisweilen wird geflüstert oder mit Effekten auf der Stimme hantiert) vom feinsten, allein das dämliche rollende "R" musste wohl wieder sein. Scheinbar ist es kaum möglich, jenseits der Zonengrenze ein normales "R" auszusprechen. Geschmäcker…

Was sofort auffällt ist der superbe Sound, die Riffs kommen trotz des gesamtheitlich gotisch angehauchten Sounds mit kräftigem Punch aus den Boxen, das Schlagzeug ist zwar relativ simpel aber äußerst wirkungsvoll gespielt und mit Druck aufgenommen. Die elektronischen Sounds von Yannit sind einfach, aber dafür umso effektiver gehalten. Bisweilen erschafft der EISREGEN-Drummer wirklich Morbides. Die Sounds hinter den Gitarren auf "Schmutzengel" sind äußerst gelungen und unterstreichen nur das Fiese des Songs.

Tempomäßig gibt es alles, außer Blastbeats. Vom zügigen Anheizer "Heimkehr/Bereue Nichts" bis zur tiefen Verbeugung vor Peter Steele bei "Stahl Trifft Kopf" - in Doomgeschwindigkeit wird hier die ganze Bandbreite an Tempi aufgefahren.

Im Endeffekt gibt es hier kaum etwas zu meckern. Die Songs sind schön arrangiert, die Texte gewohnt morbide, traurig und/oder mittelschicht-böse. Das, nennen wir es, Outro von "Der Letzte Mensch" (der Song steht mit über 14 Minuten zu Buche wofür der Großteil Stille nach dem eigentlichen Song bis hin zu diesem Outro ist) preist den Gott des Fatalismus. Textlich klasse ist der Bonustrack der DigiPack-Edition, der mit der Aussage "der Rand des Tellers bleibt mein Horizont, so war das immer schon..." herrlich auf die Freunde boulevardesker Journaille (ham wa auch in Österreich) hinhaut und vielleicht dann doch irgend jemanden zum Denken anregen könnte.

Tja, ein gutes Album, mit ein zwei Hängern ("Staub" kommt mit den verzerrten Vocals etwas eigenartig um´s Eck) und einigen wirklich starken Songs ("Heimkehr/Bereue Nichts", "Morgenrot" um nur zwei zu nennen). Eigentlich steht hier einem weiteren Erfolgswerk aus Thüringen nichts im Wege.

Wertung: 3.5 von 5.0
Autor: Christian Wiederwald (28. Mai 2012)

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