PURE LEGEND RECORDS

:: ATLANTYCA - To Nowhere And Beyond (CD)

Redaktionswertung: 3.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 11. Mai 2012
Genre: Progressive Metal
Label: Brennus Music
Info: ATLANTYCA
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Trackliste...
1- Impulse
2- Standard Man (feat. Andy)
3- Nowhere And Beyond (feat. Edu)
4- Beyond Infinite (feat. David)
5- Eternity (feat. David)
6- Time After Time
7- My Road (feat. Paul)
8- cEvilisation (feat. David)
9- Underworlds (feat. Andy and Edu)

Line Up
Julien Putigny : Guitars
Laurent Falso : Drums
Maxime Putigny : Bass

Guests
Edu Falaschi
Paul Shortino
Andy Kuntz
David Steele
Review...
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Edu Falaschi (ANGRA), Paul Shortino (KING KOBRA, QUIET RIOT), Andy Kuntz (VANDEN PLAS) – na das klingt doch schon mal vielversprechend! Ein All-Star-Projekt also, wobei die Drahtzieher dieser Angelegenheit – die Gebrüder Julien und Maxime Putigny aus Frankreich – mir bislang gänzlich unbekannt waren. „To Nowhere And Beyond“ steht unter dem Siegel „Progressive Metal“, was das Trio mit dem Instrumentalstück „Impulse“ gleich zu Beginn denn auch eindrucksvoll unter Beweis stellt. Doch sobald das gesangliche Namedropping einsetzt, begibt man sich teilweise in deutlich seichtere Gewässer – irgendwo zwischen 80s Hard Rock und AOR – was aber der Qualität der Scheibe grundsätzlich keinen Abbruch tut.

Zudem hat man mit dem genannten Vocal-Kollektiv und dem Session-Sänger David Steele eine superbe Auswahl an Stimmakrobaten am Start, die sich Song für Song zu übertreffen versuchen. Hervorzuheben sind hier insbesondere der straighte Heavy Rocker „Beyond Infinite“ und die AOR-Rockballade „My Road“, auf welcher Paul Shortino eine Gänsehaut-Performance sondergleichen abliefert. Alles in allem haben wir es hier durchaus mit einem gelungenen Wurf zu tun, wobei das Ganze aufgrund der verschiedenen Säger und Stile teilweise doch eher Sampler-Charakter hat und deshalb nicht völlig rund wirkt. Etwas negativ ins Gewicht fallen zudem die eher dünne Produktion und der Einsatz billig klingender Keyboardsounds.

„To Nowhere And Beyond“ ist sicherlich weder für Prog-Puristen noch für AOR-Knuddelbären uneingeschränkt geeignet. Auch wirkt die Scheibe im Gesamtüberblick nicht ganz schlüssig – wie ein Konzeptalbum ohne ersichtlichen roten Faden. Aber die „Generation iTunes“ soll sich ja ohnehin keine ganzen Alben mehr am Stück anhören. In diesem Sinne reicht‘s – jeden Song für sich betrachtet – locker für das Prädikat „empfehlenswert".

Wertung: 3.5 von 5.0
Autor: symX (24. Mai 2012)

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