1. Rockin‘ Again
2. Call Of The Wild
3. Back On The Streets
4. Devil Rides Out
5. Rock’n’Roll Gypsy
6. Broken Heroes
7. Gonna Shout
8. Everybody Up
9. Raise Some Hell
10. Give It Everything You’ve Got
11. Back On The Streets (12“ Club Mix)
12. Live Fast Die Young
13. Krakatoa
14. The Medley
CD 2:
Bonus: „BBC Concert“
1. Back On The Streets
2. Dallas 1 P.M.
3. The Devil Rides Out
4. Power And The Glory
5. Broken Heroes
6. And The Bands Played On
7. Crusader
8. Princess Of The Night
9. Wheels Of Steel
10. Rockin‘ Again
11. Strong Arm Of The Law
12. 747 (Strangers In The Night)
Tracks 1 – 12: BBC In Concert, Hammersmith, London, 1985!
CD 3:
Album: „Rock The Nations“
1. Rock The Nations
2. Battle Cry
3. Waiting For The Night
4. We Came Here To Rock
5. You Ain’t No Angel
6. Running Hot
7. Party Til You Puke
8. Empty Promises
9. Northern Lady
10. Chase The Fade
11. Waiting For The Night (7“ Version)
12. Northern Lady (7“ Version)
13. Everybody Up (Live)
14. Dallas 1 p.m. (Live In Madrid)
CD 4:
Album: „Destiny“
1. Ride Like The Wind
2. Where The Lightning Strikes
3. I Can’t Wait Anymore
4. Calm Before The Storm
5. S.O.S.
6. Song For Emma
7. For Whom The Bell Tolls
8. We Are Strong
9. Jericho Siren
10. Red Alert
11. I Can’t Wait Anymore (12“ Mix)
12. Rock The Nations (Live At Hammersmith, London)
13. Broken Heroes (Live In Madrid)
14. Gonna Shout (Live In Madrid)
Line Up
Vocals: Biff Byford
Guitar: Paul Quinn
Guitars:Doug Scarratt
Bass: Nibbs Carter
Drums: Nigel Glockler
Review...
Die SAXON-Frühjahrsfestspiele gehen unermüdlich in die nächste Runde. Nach dem Label-Riese EMI Records unlängst die „Carrere Years“, also die Anfangsphase der britischen True Metaller, in einer schmucken 6-CD-Box auf den Markt warf und auch noch die „Heavy Metal Thunder“-Vollbedienung auf CD und DVD feilbot, werden jetzt auch noch „The EMI Years“ angeboten, die als fette 4-CD-Box mit schmuckem Booklet samt Linernotes und Fotos und allerlei weiterem sammelwerten Krimskrams um die Ecke biegt. Neben den drei Studioalben „Innocence Is No Excuse“ (1985), „Rock The Nations“ (1986) und „Destiny“ (1988) gibt es besonderes Schmankerl noch einen kompletten BBC-Live-Mitschnitt aus dem legendären Hammersmith Odeon im Jahre 1985, der nicht nur Schreihals Biff Byford, sondern auch den Rest der illustren Truppe in absoluter Bestform zeigt.
Albentechnisch kam damals der große Einbruch der Adler aus Britannien. Nach dem großartigen und ungemein kommerziell ausgerichteten Riffstakkato auf „Innocence Is No Excuse“ (erinnert euch an Supersongs wie „Call Of The Wild“ oder „Back On The Streets“) kam leider der qualitative Abfall. Schon „Rock The Nations“ war derart käsig und auf brav getrimmt, dass so manchem SAXON-Maniac das Frühstück aus dem Gesicht fiel. Die Anbiederung an die amerikanische Zielgruppe hat man damals auch bei WHITESNAKE („1987“) live miterleben können, doch bei SAXON war die Gradwanderung ob der harten Alben davor doch sehr brutal. So kam dann auch wie es kommen musste und „Destiny“ kann – vor allem durch die ungewohnte Keyboardlastigkeit – getrost als Tiefpunkt der SAXONschen Diskografie eingeordnet werden. Damit waren nicht nur die 80er-Jahre beendet, sondern auch die Vertragsverpflichtungen von SAXON mit EMI. Der Wechsel zu Virgin war geebnet.
Wie wir es schon von den „Carrere Years“ gewohnt sind, haben EMI auch auf dieser feinen Zusammenstellung auf diverse Single-Versionen, Maxi-Abmischungen und Live-Titel zurückgegriffen, um den SAXON-Lunatics neben der optischen Vollbedienung auch noch möglichst viel Unbekanntes für die Ohren zu liefern. Alles in allem also eine weitere runde Sache, die Ersteinsteigern genau so viel Spaß machen kann, wie geübten SAXON-Fans, die ihre Sammlung mit dem schönen Teil aufstocken werden. Material gibt’s heuer jedenfalls genug.
Nun ja, das sieht so mancher Saxon Maniac dann doch etwas anders!!! Die Tournee zum ROCK THE NATIONS Album war jedenfalls genial und hat mir weit besser gefallen, wie die Gig´s in den großen Hallen... Legendär war hier in Deutschland die Show im Essener Pink Palace (SAXON and LOUDNESS als Support). Eines meiner besten SAXON Show´s ever und das waren einige!!!
Man hatte damals das Gefühl, dass in den kleinen Clubhallen nun wirklich nur noch die beinharten Fans kamen. Heute haben Songs wie BATTLE CRY oder das völlig unterschätzte EMPTY PROMISES Kultstatus. Das Cover des Albums??? O B E R G E I L !!! Waren eben noch Vinylzeiten... Ok, für Metal kamen dann allgemein schlechte Zeiten. Grunge war angesagt! Und eines muß man auch deutlich sagen: SAXON hatten nie das Glück anderer britischer Metalacts und damit auch weniger Erfolg. SAXON spielte gegenüber MAIDEN oder PRIEST meistens 2. Liga, das ist bis heute so.... Trotzdem ist die Band heute Kult und eines möchte ich noch loswerden: Ich habe mindestens 20-25 SAXON Show´s gesehen und die waren immer allererste Sahne!!!! Egal, ob OZZY als Support für SAXON spielte,(sowas gab´s auch schon) oder SAXON nur als Support für PRIEST oder MOTÖRHEAD die Bühne enterten.... SAXON waren/sind live immer ihr Geld wert!!!!