Jobs bei Stormbringer.at

:: FATES WARNING - Inside Out (Re-Issue) (CD)

Redaktionswertung: 4.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 1. Juni 2012
Genre: Prog Metal, Prog Rock
Label: Metal Blade
Info: FATES WARNING official Homepage
FATES WARNING bei Facebook
Laufzeit: 117:06 min
Kaufen: Amazon | Metal Blade Records Website
Trackliste...
CD 1:
1. Outside Looking In
2. Pale Fire
3. The Strand
4. Shelter Me
5. Island In The Stream
6. Down To The Wire
7. Face The Fear
8. Inward Bound
9. Monument
10. Afterglow

CD 2:
1. Outside Looking In (Live In Düsseldorf 11.2.1995)
2. Down To The Wire (Live In Düsseldorf 11.2.1995)
3. The Eleventh Hour (Live In Düsseldorf 11.2.1995)
4. Point Of View (Live In Düsseldorf 11.2.1995)
5. Face The Fear (Live In Düsseldorf 11.2.1995)
6. Outside Looking In (Demo Version)
7. Pale Fire (Demo Version)
8. Shelter Me (Demo Version)
9. Island In The Stream (Demo Version)
10. Face The Fear (Demo Version)
11. Monument (Rough Mix)
12. Circles (Unreleased Track)

+ Bonus DVD

Line Up
Vocals: Ray Alder
Guitars: Jim Matheos
Gutars: Frank Aresti
Bass: Joey DiBiase
Drums: Mark Zonder
Review...
mail  print

Nach dem vor einiger Zeit remasterten "Parallels" schieben Metal Blade nun auch das Folgewerk "Inside Out" nach, in etwas verschönerter Version und mit einigem Bonusmaterial versehen. Im Schatten des übermächtigen Vorgängers, der der Band aus Connecticut erstmals auch kommerziellen Erfolg beschert hatte, stand man am Scheideweg der eigenen Ideologie: wollte man eine Art-Rock-Band mit Metal-Einflüssen sein, die sich in der Schnittmenge von "No Exit!" und "Perfect Symmetry" bewegt? Oder sollte man den Weg der kommerziellen Rockband weiter verfolgen, der auf "Parallels" bereits angedeutet wurde?

Die Entscheidung war die denkbar beste zu jener Zeit, FATES WARNING haben mit "Inside Out" ein eingängiges Prog-Rock-Album vorgelegt, das keinen Verrat an den eigenen Grundsätzen und Wurzeln darstellt und auf dem fast jeder Song ein Volltreffer ist. 'Fast' deswegen, weil "Inward Bound" eigentlich nur die Schussvorbereitung für das überragende "Monument" ist, das bis heute seinen festen Platz in jedem FATES-Liveset hat. Und 'fast' auch darum, weil mit "Pale Fire" und "Shelter Me" zwei Lieder am Start sind, die arg am Kommerz kratzen, aber glücklicherweise dennoch niemals zu tief im Schmalz wühlen.

Das flotte "Face The Fear" und das erst auf den zweiten Blick charmante "Down To The Wire" sind aussagekräftige Statements einer Band, von der die halbe Welt damals den Absturz in die Bedeutungslosigkeit vorherzusagen vermochte. Der Rest ist Geschichte und wird mit Perlen wie dem sphärischen "The Strand" und einer der schönsten Halb-Balladen überhaupt - "Island In The Stream" - bestens illustriert. Und dann ist da eben "Monument", jenes knapp siebenminütige Prog-Lehrstück, das bis heute nichts von seinem Esprit eingebüßt hat. "Afterglow" lässt die Scheibe dann noch dezent und stimmungsvoll ausklingen.

Rückblickend steht "Inside Out" für mich fast auf einer Stufe mit "Parallels" und der im Original etwas dünne Sound mit den viel zu lauten Vocals wurde hier auch sehr schön ausgebügelt. Dass FATES WARNING in ihrer Karriere kaum bis nie überschüssige Songs hatten, zeugt einerseits von Konsequenz, andererseits muss sich der geneigte Fan auch diesmal wieder mit einem Live-Mitschnitt aus dem Jahre 1995 und ein paar Demo-Versionen begnügen. Und auch das als "Previously Unreleased" angekündigte "Circles" war bereits auf der Compilation "Chasing Time" (1995) vorhanden, die bei Die Hard-Fans seitdem sowieso im Schrank stehen sollte.

Dieses Triple-Pack (2CD + DVD) ist vielleicht nicht wirklich essentiell für Leute, die schon alles von der Band haben (die DVD wurde mir zudem leider vorenthalten, somit kann ich dazu auch keine Bewertung abgeben), aber für audiophile Quereinsteiger eignet sich dieses Re-Issue denke ich vortrefflich. "Inside Out"- übrigens das letzte Album mit Ur-Basser Joey DiBiase - ist vielleicht die offenste und somit zugänglichste aller FATES WARNING-Veröffentlichungen. Fakt ist aber auch: das Teil ist ein Höhepunkt des Progressive Rock, denn vom reinen Heavy Metal haben sich Jim Matheos und Co. damals schon längst verabschiedet.

Wertung: 4.5 von 5.0
Autor: Mike Seidinger (11. Juni 2012)

Bitte log Dich ein um Kommentare schreiben zu können.
Username:   Passwort:          Registrieren | Passwort vergessen?
Noch keine Kommentare vorhanden.
Schreibe jetzt den ersten Beitrag zu diesem Artikel!
Überblick...
Stormbringer CD Tipp
Stormbringer Unsigned Tipp
Die neuesten Reviews...
Die letzten News...
Die neuesten Interviews...
Die neuesten Livereports...
Die neuesten Specials...
Metal Invasion Festival