BATTLE BEAST - Battle Beast

:: Summers - 364 (CD)

Redaktionswertung: 4.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 2012
Genre: Melodic Hardrock
Label: Eigenproduktion
Info: summers
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Trackliste...
1.Shot in the dark
2.Superhero
3.Girls
4.Too Late
5.Sometimes
6.Steal Away
7.Lets make Love
8.Billy
9.Lets go round
10.Told You So
11.Terminator
12.Rock machine ( A song for Phil Lynott)

Line Up
Andy Pope - DRUMS
Joedy Rose - GUITAR
Crash Summers - VOCALS
Jason Sepala - GUITAR
Ricky Summers - BASS
Review...
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Es hat verdammt lange gedauert bis den fünf jungen Engländern die Realisierung ihres Debütalbums gelang. Seit ich den ersten Song von SUMMERS hörte, ist fast ein Jahr vergangen. Die extrem lange Wartezeit hat sich definitiv gelohnt, denn die Herren bieten überragenden 80er-Jahre angehauchten Melodic Rock mit einer enormen Portion großartiger Melodien. Natürlich dürfen leichte Anleihen wie beim Songs „Girls“ aus dem Schwanzrocklager nicht fehlen. Neben einer sehr soliden Rhythmusarbeit und einem hervorragenden Gitarrensound, wird einem noch ein überaus guter Gesang von Crash Summers geboten.

Der Fronter läuft stimmlich zur Höchstform auf und beweist mit jedem Ton seine Fähigkeiten. Musikalisch surft man dabei souverän in DEF LEPPARD , STEEL PANTHER, H.E.A.T., aber auch BAI BANG-Gefilden, ohne sich dabei auch nur einen Moment irgendwelchen Plagiatsverdächtigungen auszusetzen.
Schon mit dem Opener „Shot In The Dark“ (kein OZZY-Cover!) präsentiert sich ein Knaller der Güteklasse 1A. Ein Refrain, der sich in dein Gehirn bohrt, sich dort einnistet und dir keine Ruhe lässt, bis du den Song immer wieder mitträllerst.

Beim Song "Too Late" - der wie auch einige andere Songs auf "Hysteria" von DEF LEPPARD eine erstklassige Figur abgegeben hätte - hat sich auf meinen Rucken eine Gänsehaut gebildet, dass ich gedacht habe, eine Horde Ameisen hätte sich darauf niedergelassen.

Da es sich bei SUMMERS um eine relativ junge Truppe handelt, wäre es aber falsch, sie als Teenie-Band abzustempeln. Die Band verfügt für dieses Genre über ein erstklassiges Songwriting, gehen sehr profihaft ans Werk, was sich auch an der spitzenmäßigen Produktion widerspiegelt.

Doch den Hammer packen die Herren von der Insel mit dem megastarken „Superhero“ oder der genialen Ballade „Let´s Make Love“ aus, die ihnen den Erfolg garantieren müsste. Alle Songs bleiben schon nach dem ersten Hören hängen, sind dabei aber keineswegs plump oder gar aufdringlich.
SUMMERS sind derzeit eine der heißesten Hard Rock Acts von der Insel und mich würde es nicht wundern, wenn sie mit ihrer Musik nicht nur die Frauenwelt im Sturm erobern würden. Ein sensationelles Debüt und man muss kein Prophet sein, um der Band eine vielversprechende Zukunft vorauszusagen.


Wertung: 4.5 von 5.0
Autor: manfred (26. Juni 2012)

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