Rhapsody of Fire

:: Draugr - De Ferro Italico (CD)

Redaktionswertung: 1.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 6. Mai 2012
Genre: Black / Thrash Metal
Label: Eigenproduktion
Info: Draugr.it
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Trackliste...
1. Dove l'Italia Nacque
2. The Vitulean Empire
3. L'Augure e il Lupo
4. Ver Sacrum
5. Suovetaurilia
6. Legio Linteata
7. Ballata d'Autunno
8. Inverno
9. Roma Ferro Ignique
10. De Ferro Italico

Line Up
Svafnir - Gesang
Triumphator - Gitarre
Stolas - Bass
Jonny - Drums
Helsior - Keyboard

Live:
Mors - Guitar
Review...
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Unsere italienischen Pizzabäcker von DRAUGR melden sich nach gut einem halben Jahrzehnt zurück an der Front und bringen, diesmal auf eigene Faust, ein neues Full-Lenght-Album, mit dem Namen ''De Ferro Italico'', heraus. Ohne Experimente wird auch hier wieder die Black/Thrash Metal Schiene mit Pagan-Einflüssen weitergefahren und man lädt, mit einer Laufzeit von gut einer Stunde, zum Dauerhören ein, sofern das Teil mindestens genauso gut wird, wie die von mir reviewte erste Scheibe ''Nocturnal Pagan Supremacy''.

Nach dem Intro mit ziemlich fröhlicher Stimmung geht es auch ohne Umschweife los und schnell wird klar, dass sich DRAUGR weiterentwickelt haben. Der erste Song ist viel melodischer und paganlastiger als das Zeug auf dem Vorgängeralbum. Vielleicht haben sich die Mitglieder nun endgültig von STURMKAISER gelöst, was allerdings mehr als schade wäre. Die früher noch mit Thrash Metal gemischte Musik ist nunmehr komplett verloren gegangen und ist Pagan Metal mit gelegentlichen, monotonen Black Metal Parts gewichen. Desweiteren kamen auch Folkinstrumente hinzu, die das ganz nur noch nerviger machen, als es schon ist. Musikalische Wutausbrüche sucht man hier vergebens und so tönt es schon einmal im ''Ufta-Ufta-Klang'' aus den Boxen und erreicht schon den Nervigkeitsfaktor von FINNTROLL und co. Selbst die dann doch an das erste Album erinnernde ''Haudrauf-Parts'' werden meist von Folkinstrumenten ruiniert und lassen die einst tolle Gruppe wie einen EQUILIRBIUM-Klon klingen. Im Verlauf des Albums wird das auch nicht besser.Jegliche Härte ist verschwunden und hinterließ nur eine Spaß Pagan Metal Band, ohne Eier.

Wie man sieht, bin ich mit der Entwicklung von DRAUGR auf ''De Ferro Italica'' ganz und gar nicht zufrieden. War die Musik zu Anfang noch an STURMKAISER angelehnt, so fehlt es nun fast an allem, was ''Nocturnal Pagan Supremacy'' ausmachte. Man könnte fast meinen, DRAUGR sind nun nicht mehr als eine weitere Feier-Band am Pagan Mainstream Himmel.

Wertung: 1.0 von 5.0
Autor: Oliver Wilde (01. Juli 2012)

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