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:: Stuka Squadron - Tales Of The Ost (CD)

Redaktionswertung: 3.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 13. Februar 2012
Genre: Heavy Metal
Label: Metalbox Recordings
Info: IRON KNIGHT
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Trackliste...
1. Into The Breach
2. Tales of the Ost
3. The Last Resort
4. Stuka Squadron
5. A Cross of Iron
6. On the Volga Bridge
7. Tiger I
8. The Fall
9. Lovecraft
10. Zabulon's Inferno
11. Lord of Valhalla
12. One Eyed God King
13. We Drink Blood

Line Up
DUKE FANG BEGLEY- Vocals
GRAVEDIGGER COX- Guitars
SIR GRAVEGHOUL TERRORSOUND - Guitars
LORD GRAHAM PYRE- Bass
BARON VON HAMMERSTEIN - Drums
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"Never in the field of human conflict was so much owed by so many to so few"

Sagte einst Winston Churchill, ganz genau am 20. August 1940, und meinte die Piloten der Royal Air Force, die sich im Kampf um die Lufthoheit über Großbritannien gegen die deutsche Luftwaffe befanden, schließlich reüssierten und damit dem Expansionsdrang des Dritten Reiches einen ersten, deftigen Dämpfer beifügten. Zum Glück.

Vom rührigen Metalbox-Label aus dem UK erreicht uns eine schon Anfang des Jahres erschienene Debüt-Scheibe der -festhalten! - Vampireinheit der deutschen Luftwaffe. Die Jungs (tot oder untot - wie auch immer) haben als Engländer einen mir sympathischen, aber für viele doch recht herben Humor und man sollte die fliegenden Vampire mit ihrem Album "Tales Of The Ost" imagetechnisch nicht zu ernst nehmen, denk ich mir mal.

Sieht man sich den Onlineauftritt der Nachtschattengewächse an kann man sich, den geeigneten Humor vorausgesetzt, ohnedies ein Schmunzeln kaum verhalten (hier wählte ich nicht aus patriotischen sondern aus stilistischen Gründen den Austriazismus "verhalten" im Sinnen des Germanismus "verkneifen", klingt einfach besser, nöm).

Ein wandelnder Comicstrip, so könnte man das Image, das metallische Laientheater bezeichnen und durch die extreme Überzeichnung kann man den Buben auch nicht böse sein. Und außerdem ist es mal etwas anderes als das ständige Geseier über Odin und seine fröstelnden Freunde.

Ah ja, Musik gibt´s auch noch. Und die kommt des Öfteren stark angelehnt an eine nicht ganz unbedeutende Band aus Ostlondon ums Eck. So wie selbige Band ganz am Beginn der 80er einst klang, bevor das wandelnde Vibrato des gegenwärtigen Sängers zu ihnen stieß.

Klasse gespielt, sehr eingängig und abwechslungsreich. Die Hörspiele dazwischen stören nicht übertrieben, bringen aber auch keine zusätzlichen Newtonmeter in die musikalische Junkers Ju 87 - um beim Thema zu bleiben. Der Gesang weiß besonders zu überzeugen, wobei ich der festen Meinung bin, dass da noch Potenzial vorhanden ist.
Und so freu ich mich schon mal auf die nächste Scheibe und das nächste Hörspiel von "Twilight In Stalingrad".

Damit wäre die heutige Geschichtsstunde zu Ende, ich sehe aus dem Fenster, muss feststellen, dass es an diesem Samstag Ende Juni 35 Grad in der Südweststeiermark hat und fluche mich in einen traumlosen Schlaf. Erderwärmung, wessen Idee war das dann noch gleich?

Wertung: 3.5 von 5.0
Autor: Christian Wiederwald (03. Juli 2012)

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