Rhapsody of Fire

:: POWER THEORY - Out Of The Ashes, Into The Fire (CD)

Redaktionswertung: 3.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 29. April 2011
Genre: Metal
Label: Pure Steel Records
Info: POWER THEORY
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Trackliste...
01. Prevaricator
02. This Madness Is Mine
03. Heart Of Darkness
04. Nightmare Crawling
05. Never Surrender (Terror Time)
06. When The Rain Comes Down
07. Insane (Metal's Part Of My Brain)
08. Out Of the Ashes, Into The Fire
09. Ureal's Tears
10. Revelation
11. Slay The Beast Within

Line Up
Bob "BB" Ballinger (Guitars)
Jay "Berserker" Pekala (Bass)
Dave Santini (Vox)
Lorin "Bunsie" Savadove (Drums)
Review...
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Gerade steht ihr neues Album "An Axe To Grind" by Pure Steel Records zum Release in den Startlöchern, da dachten wir uns, es wäre auch höchste Zeit das Erstlingswerk der US-amerikanischen Wahrmetaller von POWER THEORY zu besprechen! "Out Of The Ashes, Into The Fire" heißt das gute Stück, und wurde bereits Anfang 2011 veröffentlicht.

Doch geändert hat sich seither - glücklicherweise - im Hause POWER THEORY nur wenig: Damals wie heute zelebriert man ganz klassischen Heavy Metal mit deutlicher NWoBHM-Schlagseite, und auch wenn beim Debütalbum vielleicht die Produktion noch nicht ganz top war, so können dennoch Tracks wie das hymnische "This Madness Is Mine", das groovige, an eine Mischung aus ACCEPT und RUNNING WILD erinnernde "Insane (Metal's Part Of My Brain), oder das IRON MAIDEN zu Paul Di'Anno-Zeiten-lastige "Nightmare Crawling" genauso punkten wie jüngere Songs der Truppe. Ein Schwachpunkt ist dagegen leider das sich SAVATAGE-mäßig schlängelnde (insgesamt aber leider etwas zu monoton ausgefallene) "Heart Of Darkness" oder die etwas gezwungen wirkende Ballade "When The Rain Comes Down", bei der obendrein die Vocals auch beinahe völlig unhörbar hinter die Instrumente gemischt werden. Hier zeigt sich besonders, dass die Produktion noch einiges an Feinschliff vertragen hätte; Retro-Sound hin oder her - auch damals in den Achtzigern sollte/durfte mann die Leadstimme hören.

Herausstechendes Element ist bei POWER THEORY nämlich sicherlich genaue diese charismatische Stimme von Fronter Dave Santini, der jedem Song eine eindeutige U.D.O.-Note verpasst und auch Elemente von METAL CHURCH in den Sound der Band hineinzaubert. Über weite Strecken interessant ist auch die Gitarrenarbeit und hin und wieder blitzen auch gefällige Bass-Einlagen durch (wie etwa beim Intro zu "Never Surrender (Terror Time)").

Unterm Strich zeigen POWER THEORY auch auf ihrem Debüt schon gutes Gespür für Songwriting, können aber nicht alle guten Ideen auch richtig umsetzen; so geschieht es dann leider für eine Höchstnote doch etwas zu oft, dass sich bestimmte Riffs und Part allzu oft wiederholen, und sich so recht schnell gewisse Abnützungs- und Ermüdungserscheinungen einstellen.

Nichtsdestoweniger ist "Out Of The Ashes, Into The Fire" sicherlich ein beachtenswertes Debüt und für Freunde von klassischer Achtziger-Metalmucke jedenfalls zu empfehlen.

Wertung: 3.0 von 5.0
Autor: Dragonslayer (04. Juli 2012)

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