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:: Kane Roberts - Saints And Sinners [Re-Release] (CD)

Redaktionswertung: ohne Bewertung
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 13. Juli 2012
Genre: Rock
Label: Yesterrock
Info: kaneroberts.com
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Laufzeit: 61:13
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Trackliste...
Disk: 1
1. Wild Nights (4:17)
2. Twisted (4:06)
3. Does Anybody Really Fall In Love Anymore (4:25)
4. Dance Little Sister (3:35)
5. Rebel Heart (5:50)
6. You Always Want It (4:34)
7. Fighter (4:53)
8. I'm Not Lookin' For An Angel (5:30)
9. Too Far Gone (4:00)
10. It's Only Over For You (4:03)#

Disk: 2
1. House Burning Down
2. Waiting For You
3. Dirty Blonde
4. White Trash

Line Up
Kane Roberts (Vocals, Guitars, Keyboards)
Steve Steele (Vocals, Bass Guitars)
Victor Ruzzo (Vocals, Drums)
Review...
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KANE ROBERTS blieb mir deswegen in guter Erinnerung, weil der amerikanische Gitarrist neben Jon Mikl Thor, das zweite schwer muskelbepackte Wesen der Metalgeschichte war. Gitarrentechnisch hat der gute Kane mit ALICE COOPER die Alben „Constrictor“ und „Raise Your Fist To Hell” bespielt und dem damals fast in der Versenkung verschwundenen Schockrocker auch kompositorisch unter die Arme gegriffen. Zur gleichen Zeit veröffentlichte ROBERTS auch sein erstes Soloalbum namens „Kane Roberts“ (1987) und vier Jahre später ließ sich der hünenhafte Gitarrenhero von Desmond Child „Saints And Sinners“ auf den Leib schneidern.

Besagter Superproduzent hat ROBERTS dann auch eine typische Endachtziger, beginnende Neunziger Produktion hingeknallt, alles schön poliert, jegliche Ecken und Kanten abgerundet und irgendwie hat man pausenlos das Gefühl, dass ROBERTS ja gerne wollte, aber halt produktionstechnisch ausgebremst wurde. Auch sein songwriterisches Talent ging mehr oder weniger unter; Desmond Child schirieb nicht nur etliche Songs persönlich, sondern beauftragte weitere Prominenz wie z.B. Bon Jovi, Richie Sambora oder Diane Warren um diverse Beiträge abzuliefern. Die sind allesamt mit netten Hooks ausgestattet, haben natürlich flugs im Ohr festklebende Refrains und Melodielinien, boten aber schon vor 19 Jahren nicht wirklich Neues; klang damals wie eine poppigere Version der beiden COOPER Alben, an denen KANE ROBERTS beteiligt war.

Dem über Yesterrock lancierten Re-Release von „Saints And Sinners“ wurden in der limitierten Erstauflage vier Bonussongs spendiert, die produktionstechnisch ein wenig dreckiger rüberkommen und auch stimmlich darf KANE ROBERTS ein wenig mehr aus sich rausgehen, der Grundtenor (auf Radio getrimmter late 80ies Rock) blieb aber gleich.

Wertung: ohne Bewertung
Autor: reini (06. Juli 2012)

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