BATTLE BEAST - Battle Beast

:: Darkside of Innocence - Xenogenesis (CD)

Redaktionswertung: 2.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 27. Jänner 2012
Genre: Instrumental Prog Tech Death Metal
Label: Infektion Records
Info:
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Laufzeit: 26:44
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Trackliste...
1. Lux (Instrumental)
2. Airian
3. Dulcifer Tragoedia
4. Nox Omega
5. Eros
6. Thanatos
7. Ego
8. D’eus

Line Up
Pedro Remiz
Review...
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Irrflug durch den Weltraum - DARKSIDE OF INNOCENCE - "Xenogenesis"

„Nowadays as one man band since its members decided to part ways with the project to focus on their personal issues, DARKSIDE OF INNOCENCE signs a record deal with "Infektion Records" to release "Xenogenesis“
So ein Auszug aus dem Pressetext von DARKSIDE OF INNOCENCE, ehemals Band und aktuell One Man Project von Pedro Remiz. Er selber bezeichnet seinen Sound als Gnostic/Progressive Metal.

Das Schwierigste an dieser Review war die Klärung des Begriffes „Xenogenesis“. Aufgrund der Tracklist handelt es sich wahrscheinlich um einen Bezug zur gleichnamigen Trilogie Octavia E. Butler. Dabei geht es – grob gesagt – um Genhändler. Das ist ein Science Fiction-Krimi – und so ähnlich kommt mir auch das Album von DARKSIDE OF INNOCENCE vor. Zumindest abgehoben, stark im luftleeren Raum schwebend, psychedelisch.
Musikalisch ist das Album zäh. Es gibt Ansätze, welche Doomern gefallen mögen, dann wieder Parts, die Punks beeindrucken könnten. Insgesamt scheint es mir zu konstruiert, zu kompliziert, in Teilen fast undurchdringlich. Möglicherweise liegt das in der Absicht von Pedro Remiz, dem portugiesischen Alleinunterhalter.

Das Album würde allenfalls als Soundtrack für eine Art Space Odyssee funktionieren. Und wie im Weltall gibt es auch hier Sterne. Als solche würde ich einzelne Fragmente bezeichnen, die ausbaufähig und –würdig sind. „Ego“ beispielsweise kommt wirklich metallisch daher, treibend und klar. Gute Gitarrenriffs und interessante Spiele mit der Stimme. Remiz, seines Zeichens Sänger, lässt hier rhythmisch und melodisch etwas aufleuchten. „Eros“ ist ähnlich, hier finde ich die Gitarrensoli spannend. „D’eus“ hingegen quält sich durch wabbernde Synthesizerklänge, ähnlich auch „Thanatos“ – das ist übrigens der griechische Todesgott. Und „ähnlich“ ist ein Wort, das ich häufig brauchen könnte. Viele Dinge sind ähnlich, wiederholen sich.

Ich stehe dazu, ich mag weder Doom noch psychedelischen Metal – außer, er ist richtig gut gemacht. Und das ist „Xenogenesis“ definitiv nicht. Bleibt zu hoffen, dass aus der One Man Show DARKSIDE OF INNOCENCE wieder eine Band wird, welche auf unserem schönen Planeten landet und sich neue Wege in der Musik erschließt. Wird das musikalisch-technische Potential ausgeschöpft, kann durchaus etwas daraus werden.

Wertung: 2.5 von 5.0
Autor: Danny Frischknecht (31. Juli 2012)

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