Rhapsody of Fire

:: GRAVEYARD - Lights Out (CD)

Redaktionswertung: 4.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 26. Oktober 2012
Genre: Rock
Label: Nuclear Blast
Info: graveyardmusic.com
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Trackliste...
1. An Industry Of Murder
2. Slow Motion Countdown
3. Seven Seven
4. The Suits, The Law & The Uniform
5. Endless Night
6. Hard Time Lovin’
7. Goliath
8. Fool In The End
9. 20/20 (Tunnel Vision)

Line Up
Rikard Edlund - Bass
Axel Sjöberg - Drums
Joakim Nilsson - Guitar/Vocals
Jonathan Ramm - Guitar/Vocals
Review...
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Schön langsam gehen mir bei dieser Band die Superlative aus. Das selbst-betitelte Debütalbum aus dem Jahr 2008 war schon spektakulär, ließ die Edelstahlschmiede Nuclear Blast auf das nach wie vor konsequent Schnauzbart-tragende Quartett aufmerksam werden und über das NB-Debüt „Hisingen Blues“ brauchen wir heute kaum mehr Worte zu verlieren – Chartnotierungen all Over (ja auch in den US of A), der #1 Spot in der schwedischen Hitparade und umjubelte Liveauftritte aller Orts (u.a. als Support der unsterblichen MOTÖRHEAD) sprechen hier sowieso Bände.

Einen annährend so genialen Nachfolger zu komponieren ist natürlich keine leichte Sache, aber bei GRAVEYARD hat man das Gefühl sie könnten in ihrer derzeitigen Verfassung sowieso wenig bis gar nichts falsch machen. Die Band hat ihren Sound gefunden, verfolgt diesen auch auf ihrem Drittwerk konsequent, dennoch lassen sich ein paar kleine, aber doch feine Unterschiede zur Vergangenheit feststellen. Dort wo es härter und druckvoller zu gehen soll, haben die Vier ihren Kompositionen noch mehr Punch verliehen. Beste Beispiele hierfür sind der Opener „An Industry Of Murder“, das vorab als Single ausgekoppelte „Goliath“ das schön treibende „Seven Seven“, oder das nicht minder flotte „Endless Night“.

Diesmal sind es aber die ruhig gehaltenen Passagen des Albums, wo GRAVEYARD geradezu über sich hinaus wachsen und nicht nur einmal für kollektives Gänsehautfeeling sorgen. Sowohl der „Slow Motion Countdown“, als auch das liebliche „Fool In The End“, sowie der außergewöhnlichste GRAVEYARD Song ever namens „Hard Times Lovin‘“ sind wohl das Beste was sich diese Band bis dato aus ihren Fingern gesogen hat.

Die Schweden beweisen auch mit „Lights Out“, dass sie die uneingeschränkten Könige des Blues-getünchten, 70ies-Inspired Rocks sind. Komplett Analog aufgenommen schnürt uns die Schnauzbart-Vereinigung in ein wohlig warmes, irrsinnig guttuendes, gut und gerne 30 Jahr altes Rockkorsett, dessen süchtig-machende Wirkung auch nach dem x-ten Umlauf keine Verschleißerscheinungen zeigt.

Wertung: 4.5 von 5.0
Autor: reini (17. Oktober 2012)

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