PURE STEEL RECORDS

:: Bloodbound - In the Name of Metal (CD)

Redaktionswertung: 5.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 9. November 2012
Genre: Melodic Metal
Label: AFM Records
Info: Bloodbound Homepage
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Trackliste...
1. In The Name Of Metal
2. When Demons Collide
3. Bonebreaker
4. Metalheads Unite
5. Son Of Babylon
6. Mr. Darkness
7. I’m Evil
8. Monstermind
9. King Of Fallen Grace
10. Black Devil
11. Bounded By Blood
12. Book Of The Dead (Bonus

Line Up
Patrik Johansson - vocals
Tomas Olsson - guitars
Henrik Olsson - guitars
Anders Broman - bass
Fredrik Bergh - keyboards
Pelle Akerlind - drums
Review...
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Was sich bereits mit dem Vorgänger „Unholy Cross“ mehr als deutlich abzeichnete, findet nun im aktuellen Album einen neuen Höhepunkt. BLOODBOUND vermischen Power Metal, Hard Rock, knackigen True Metal mit Melodic Metal-Einflüssen und legen nun mit „In The Name Of Metal“ eine deutliche Steigerung hin. Auch in Sachen Produktion hat man einiges getan. Äußerst heavy und straight, mit dem nötigen Feeling für Power und Dynamic ausgestattet ist die Langrille ein absolutes Muss.

Stampfende, einprägsame Rhythmen, sauber gespielte und eingängige Riffs lassen BLOODBOUND irgendwo zwischen NOCTURNAL RITES, MANOWAR und DREAM EVIL einpendeln. Auch besitzt die CD manchmal einen deutlichen ACCEPT–Charakter. Schon der knallharte Opener und zugleich Titeltrack besticht durch seine Heavyness und die perfekt abgestimmten Gesangsharmonien, ähnlich wie bei HAMMERFALL, dazu einen mächtigen Groove, der es so richtig in sich hat. Einer der spektakulärsten Songs ist der hochmelodische Track „Son Of Babylon“, der beim Refrain eine BON JOVI-artige Dynamik aufweist und sogar einen Hauch von AOR aufblitzen lässt.

Zu den weiteren Höhepunkten des Albums zählen das gigantische, mit fetten Chören unterlegte „When Demons Collide“, weiters der groovende Titel „Metalheads Unite“, bei dem am Beginn das richtig fett BLACK SABBATH-affine „Headless Cross“-Riff so richtig glänzt. ("Warriors Of The World" von MANOWAR lässt hier auch ordentlich grüßen). Wer bei diesem grandiosen Song nicht die Luftgitarre rausholt und die Faust gen Himmel streckt, gehört an den Marterpfahl.

Dieses fulminante Album macht die Schweden mit ihrem genialen Songwriting endgültig zu einem Champions League-Anwärter in diesem Genre. BLOODBOUND sind nach einigen Line-Up-Wechseln eine stabile Einheit mit einem göttlichen Sänger geworden, die sich nicht an gängige Trends orientieren müssen, sondern ihr Ding konsequent durchziehen und damit 100%ig richtig liegen, wie die zwölf aktuellen Songs mit jedem neuen Durchgang beweisen.

Das gesamte Heavy Metal Spektrum findet man in den Songs von BLOODBOUND wieder, 45 Minuten geballte Power und reichlich Abwechslung, was will man mehr. „In The Name Of Metal“ kann man wirklich jeden Heavy Metal Fan empfehlen, der nichts gegen einen kleinen Mainstreamtouch einzuwenden hat.

Eine unerwartete Überraschung auf dem Markt und von mir gibt es keine Zweifel und ohne Einschränkung die Höchstnote. Hochexplosiv und was hier an Power, Härte, Spielfreude und Energie freigesetzt wird, ist absolut ansteckend und überwältigend. ZUGREIFEN!

Wertung: 5.0 von 5.0
Autor: manfred (02. November 2012)

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