Faithsedge - The Answer Of Insanity

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VÖ: 01.09.2014
Bandinfo: FAITHSEDGE
Genre: Metal
Label: Scarlet Records
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Lineup  |  Trackliste

FAITHSEDE sind ein Heavy Metal/Hard Rock/Progressiv Projekt, das Sänger und Songwriter Giancarlo Floridia 2009 in Huntington Beach, Kalifornien, ins Leben rief. Er tat sich mit Fabrizio Grossi zusammen, der nach dem Anhören von Floridias Demos eine Band mit Musikern zusammenstellte, die bereits einiges an Erfahrung mitbringen: So spielte Gitarrist Alex De Rosso bereits bei DOKKEN, Schlagzeuger Tony Morra war bei REBECCA ST JAMES/VAN ZANT und Keyboarder Eric Ragno bei ERIC MARTIN/GRAHAM BONNET.

Mit ihrem Erstling „Faithsedge“ wurden sie 2011 zu den talentiertesten Newcomer-Bands gezählt. Der nun vorliegende Nachfolger „The Answer Of Insanity“ ist wiederum ein Mix aus Hard Rock, Heavy Metal und Progressiv, mit eingängigen Riffs, stampfendem Bass und Schlagzeug sowie großteils melodiösem Songwriting. Vor allem die langsameren, ruhigeren Songs werden mit Keyboard begleitet und haben das gewisse Etwas.

Der Opener “Now I Know The Truth” beginnt recht gut mit Riffs, Drums und einem ersten Vorgeschmack auf den Sänger. Leider lässt dieser Song im Laufe ein wenig nach, der Refrain kommt, aber der Rest hinkt hinten nach. „Revolve My World“ ist zum Glück sofort was anderes – hier stimmen Riffs, Bass, Drums und Gesang, dazu gibt’s gute Solos und eine ins Ohr gehende Melodie. Mitsingen ist angesagt, bangen geht auch. „The Way I Have to Let You Go“ ist nicht ganz so rasant, trotzdem stecken Power und Druck dahinter. „Are We Gonna Stand?“ startet mit einem powervollen Riff und intensiven Bass/Drums, entwickelt sich dann jedoch ruhig und langsam weiter.
„Comes Crashing Down“ ist ein Love/Lost-Song, mit ruhigen Gitarren und Drums und Keyboard. Er bringt sehr viel Emotion mit. Sehr gut gemacht.

„Saving Anything“ kehrt zur Gänze zurück zur powervollen Linie. Toller Sound und eingängige Rhythmen liefern die Basis für das „Ins-Ohr-Gehen“, dazu kommt der gute Refrain. „Pray For This“ ist erneut ruhiger und langsamer mit Keyboard. Gute Melodie und gut gesungen, der Refrain hat Power. Insgesamt kommt der Song sehr emotional rüber. „Until Your Home“ ist wieder ein guter, alltagstauglicher Rock-Song, melodiös und ins Ohr gehend. „When I Lost You“ – erneut emotionell und intensiv gesungen. Hat Drive und eingängigen Text. Der letzte Song „Destroy You“ kommt noch mal mit Power und einem knalligen Text. Passt recht gut als letzte Nummer, um mit knackigem Sound Abschied zu nehmen.

Fazit: Ob hiermit einem nun wirklich der Wahnsinn antwortet, sei mal in Frage gestellt. Außer diese "Insanity" hat etwas mit Emotionen und melodiösen, langsameren Metal-Songs zu tun, dann sehr wohl.



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Lady Cat (26.08.2014)

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