Karma To Burn - Arch Stanton

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VÖ: 15.08.2014
Bandinfo: Karma To Burn
Genre: Stoner Rock
Label: Deepdive Records
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Lineup  |  Trackliste

Es ist mir eine Ehre das neue Album einer der coolsten Stoner-Rock Bands zu reviewen. In neuer Formation aber in alter Stärke knallen uns KARMA TO BURN ein Wahnsinns-Instrumental-Album vor den Latz. Setzten die letzten zwei Alben nach der Reunion schon starke Ausrufezeichen, will es die Truppe aus West Virginia beim neuen Output noch mal richtig wissen.

"Fifty Seven" kracht mit den fetten Drums und drückenden Riffs schon mal ordentlich rein. Das ist ein Opener, wie ich mir das vorstelle, einfach nur zum Headbangen. Der darauf folgende Song "Fifty Six" steht dem in nichts nach, Drums und Riffs behalten die Oberhand, wenn dann noch vor Minute eins der Bassgroove einsetzt, gibt es bei mir kein Halten. Obergeil! Und das zieht sich durch den kompletten Song.

Bei "Fifty Three" wird das Tempo gezügelt, Doom-Riffs halten Einzug, der Bass knarrt, Stoner-Herz was willst du mehr? Einen Sänger? Brauche ich definitiv nicht. "Fifty Four" kommt danach ja schon fast fröhlich flott daher, schneidende Riffs zu Beginn und Abrissbirnen-Grooves satt. "Fifty Five" bringt weitere Soundfarben zum Vorschein, echt kein Song klingt hier wie der andere, aber alle besitzen einen unheimlichen Groove. Sensationell muss ich da sagen! "Twenty Three" und "Fifty Eight" gehen in derselben Intensität weiter, absolut kein Qualitätsabfall während des gesamten Albums.

Der letzte Song "Fifty Nine" gibt dann endlich Aufschluss über den Titel des Albums "Arch Stanton", denn keine geringere als die bekannte "The Good, The Bad and The Ugly"-Melodie (Aaaaa!) erklingt. ("Arch Stanton" ist der Name, der auf dem Grab in der berühmten Filmszene steht) Geht’s noch cooler? Wohl kaum. Der Song ist durchsetzt mit einzelnen Filmzitaten des für mich besten Western aller Zeiten. Ich bin fasziniert, wie abwechslungsreich ein Instrumentalalbum klingen kann. Fans dieses Genres werden nicht umhin kommen sich dieses Meisterwerk zuzulegen. Und das nächste Livekonzert ist sowieso ein Pflichttermin!



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: Florian Rosenberger (23.08.2014)

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