Crypt Sermon - Out Of The Garden

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VÖ: 03.03.2015
Bandinfo: Crypt Sermon
Genre: Doom Metal
Label: Dark Descent Records
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Lineup  |  Trackliste

Epischen Power-Doom präsentiert uns das neue Quintett aus Philadelphia! Wobei „neu“ in diesem Zusammenhang lediglich für die Bandzusammenstellung gilt, die beteiligten Musiker sind allesamt erfahrene Hasen und dienen bzw. dienten in (mir gänzlich unbekannten) ebenfalls Philidaelphia-based Combos wie ASHENCULT, HIVELORDS, INFILTRATOR, TRENCHROT bzw. LABYRINTHINE.

Die Geschichte von CRYPT SERMON begann im Jahr 2013, als man ein schlicht „Demo MMXIII“ betiteltes und drei Songs umfassendes Independent-Werk auf den Markt schmiss, von dem der Opener „Temle Doors“ auch auf „Out Of The Garden“ zu hören ist. Ganz im Fahrwasser von so ehrwürdigen Epic-Doomstern wie CANDLEMASS und/oder SOLITUDE AETERNUS bewegen sich die insgesamt sieben Songs von CRYPT SERMON, anders als die beiden genannten versteifen sich die fünf Herren aber nicht ausschließlich auf die doomige Schiene, sondern weben gerne auch traditionelle Metal-Sounds mit ein, die manchmal sogar ein wenig Fahrt aufnehmen dürfen. Klingt dann ein bisschen wie wenn sich der über jegliche Zweifel erhabene KING DIAMOND auf einem MERCYFUL FATE-Werk ohne seine Falsettstimme ergötzen würde.

Es sind auch diese Gegensätze, welche „Out Of The Garden“ so richtig gut machen: Da parkt ein verdammt heavy und gegen Ende auch schnell heruntergezocktes „Heavy Riders“ unmittelbar vor dem zerbrechlich schönen Doom-Statement „Byzantium“, das unerwarteter Weise gar in schwindelerregende Sphären eines „Samarithan“ emporzusteigen vermag. Auch imitiert Sänger Brooks Wilson jetzt nicht zwingend einen Messiah Marcolin oder Robert Lowe, sondern klingt eher wie eine kauzige Mischung aus MANILLA ROADs Mark „The Shark“ Shelton, dem seligen Ronnie James DIO und – wenn es mal höher rauf gehen soll - Geoff Tate. Die DIO-Einflüsse bringen auch den ein oder anderen SABBATH-Vergleich zu Tage, selbstredend, dass man sich hier bei „Heaven And Hell“ und/oder „Mob Rules“ bedient hat. Und auf dem abschließenden Titelsong wird dann auf doomige Art und Weise noch einmal herrlich auf den Tränendrüsen herumgewandert – Ergo: Das erste Epic-Doom-Highlight des Jahres ist fertig!

Perfect combination of traditional heavy metal and doom metal




Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Reini (24.02.2015)

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