Blackened Symphony - Eyes Of Eternity

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VÖ: 01.10.2010
Bandinfo: BLACKENED SYMPHONY
Genre: Symphonic Black Metal
Label: Noisehead Records
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Lineup  |  Trackliste

Treffender hätten die Herren aus Italien, genauer gesagt aus Pordenone, ihren Bandnamen nicht wählen können. „Eyes of Eternity“ ist schwarz (metallisch) und symphonisch (also Keyboard verseucht)! Warum man aber gleich im an sich okayen Opening Track „Apocalypse of Human Creation“ völlig unnötig und dermaßen deplatziert Backing Shouts einbauen musste, weiß wohl nicht mal der irgendwo sein Unwesen treibende blackmetallisch-symphonische Deibel.

Die Krux beim Erstlingswerk (??) er Italo Blackies steckt mehr oder minder und wie so oft im Detail. Der Produktion fehlt zumeist der dringend nötige Druck; die Keyboards, welche übrigens des Öfteren nahe am Kitsch dahin balancieren, wimmern reichlich dünn daher und unterstreichen hiermit nur den wirklich schwachbrünstigen Klang des kompletten Albums.

Aber nicht nur der Sound von „Eyes of Eternity“ erreicht zu keiner Sekunde einen halbwegs annehmbaren Level, auch das Songmaterial haut jetzt nicht zwingend vom sprichwörtlichen Hocker. Die wirklich wahren Symphoniker des Black Metal – DIMMU BORGIR – werden BLACKENED SYMPHONY sowieso nie auch nur im Ansatz erreichen, aber selbst mit ähnlich gelagerten Kombos wie den etwa in letzter Zeit eklatant dahin schwächelnden GRAVEWORM kann man zu keiner Sekunde des Albums mithalten.

Ganz erschließt sich mir dieser Release schlussendlich nicht, sei es jetzt die Optik von Fronter Leo (reichlich Kajal unter bzw. in den Augen und weißes Hemd auf den Promofotos!), noch der Umstand, dass da draußen im Vergleich zu diesem zaghaften Versuch der Italiener zig potentere Demokapellen (ja auch in Österreich liebes Label!) herumlungern, die musikalisch und ideenliefernd diesem bei Zeiten peinlich auf androgyn gestylten italienischen Symphonikern haushoch überlegen sind. Da mutet der Satz in der Bandbiografie man habe zig Ideen auf Grund noch viel besserer diesmal opfern müssen schon irgendwie kabarettistisch an.



Bewertung: 1.5 / 5.0
Autor: Reini (29.09.2010)

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