LORDI Tourreport 2015 - How To Slice A Tour Part 1

Veröffentlicht am 25.02.2015

Nach einem gut besuchten Tourauftakt in Polen, folgte eine erste Ernüchterung bereits beim dritten Konzert der Tour in Hamburg. Dieses war extrem schlecht besucht - doch kein Wunder, wurde der Ticket-Vorverkauf gerade einmal fünf Tage vor der Show gestartet! Eine Praktik die auch bei der Band für Kopfschütteln sorgte - zumindest entschädigte der gut besuchte Tag in Frankfurt, zu dem auch Fans aus Schweden und Norwegen angereist kamen, ein wenig für die triste Stimmung in Hamburg.

Stormbringer wird die kostümierten Finnen von LORDI ab Leipzig einige Tage lang auf ihrer "Tour Force One" in Deutschland begleiten, und die Monster samt ihrer zwölfköpfigen Crew dabei hautnah erleben.


06-02-2015 - Leipzig, Hellraiser

Tagesmotto: BRRR!

Ein eklig kalter Wind bläst am frühen Nachmittag durch das heruntergekommene Industriegebiet in dem sich die Location befindet wo ich mich mit den Monstern treffen soll. Ganz unvorbereitet gehe ich nicht in dieses Abenteuer, immerhin gehören die Finnen schon seit etwa 12 Jahren zu meinem Bekanntenkreis. Am Hintereingang des Hellraiser laufe ich gleich einmal Schlagzeuger Mana in die Arme, der draußen gemütlich eine raucht. Merchandiserin Jay und Noora, die sich für die Stage Props verantwortlich zeigt, sind auch gleich zur Stelle, und die Wiedersehensfreude ist groß. Ja, die Tour-Crew von LORDI ist über die Jahre schon zu einer großen Familie geworden, man kennt sich untereinander.

Kurz darauf kommt auch schon Mr. Lordi vorbei, und lotst mich mit den Worten "Follow me!" in die Halle. Dort ist der Aufbau schon voll im Gange, aber die Stimmung etwas im Keller - kein Wunder, ist es doch in der Halle selbst kaum wärmer als draußen. Die Atemwölkchen der frierenden Crew sprechen Bände - das einzige Heißluftgebläse der Halle bläst zwar den Merchandise-Stand an, aber erwärmt die Halle selbst nur marginal.

Die Stimmung beim Soundcheck von LORDI ist trotz allgemeinem Frösteln gut - die noch unmaskierten Musiker zocken "Not The Nicest Guy" und "It Snows In Hell" - lediglich die Monitorbox der beiden Backgroundsängerinnen Riita und Katja macht Probleme, und es dauert ein wenig bis auch diese zwei sich hören können. Nachdem die Band dank Mischer Johan recht schnell ihren Sound gefunden hat, können die Supportbands mit dem Aufbau anfangen.

SINHERESY aus Italien, allesamt aufgrund der Kälte sehr dick eingepackt, sind als Nächste dran. Ob es wohl an der Kälte liegt, dass bei den Italienern heute etwas der Wurm drinnen ist - sie brauchen für ihren Soundcheck länger als die Hauptband, aber es will nichts so recht passen. Da es zeitlich schon etwas knapp wird, und das Abendessen bald auf dem Tisch stehen wird, übergeben SINHERESY schließlich etwas verspätet an PALACE, deren Drumkit ohnehin schon auf der Bühne steht, da die Italiener auch darüber spielen. Bevor die aus der Pfalz (Rheinland, nicht Oberpfalz!) stammenden Musiker aber ihren Soundcheck abhalten können muss erst einmal das Drumset umgebaut werden - der Schlagzeuger von SINHERESY ist Linkshänder, und dementsprechend muss das Set zwischen den beiden Bands immer adaptiert werden. Dafür ziehen PALACE ihren Soundcheck sehr schnell und professionell durch, sodass der Einlass zwar leicht verspätet, aber dennoch noch rechtzeitig erfolgen kann.

Am Eingang gibt es dann erst einmal ein kurzes Chaos mit der Gästeliste, da die Aufklebe-Pässe für Gäste und Fotografen noch nicht eingetroffen sind. So bekommt jeder nur einen Stempel (den gleichen wie die normalen Besucher), und es muss erst einmal geklärt werden dass die Fotografen ihr Equipment auch mit hinein nehmen dürfen - das betrifft auch mich, da meine Kamera noch im Auto liegt. Aber alles funktioniert irgendwie.

Trotz nicht vorhandener Werbung (späte Tourankündigung, Konkurrenz, etc. blablubb - siehe Einleitung) ist das Hellraiser halb voll, und auch der Merchverkauf von LORDI läuft ziemlich gut. Das Publikum feiert den teutonischen Schwermetall von PALACE gleich einmal ordentlich ab, auch wenn die Nähe zu ACCEPT unübersehbar ist. SINHERESY konnten ihre Soundprobleme nicht lösen, und kommen mit viel zu lauten Drums, übersteuerndem Bass und zu leisen Vocals der Sängerin in Leipzig nicht so gut an.

Anders da schon die Sache bei LORDI, bei denen das Publikum ordentlich abgeht, und sich auch textsicher zeigt. Ich sehe hier auch zum ersten Mal die neue Bühnenshow der Monster - mit einem Killerbaby, einem menschlichen Effektpedal, Autopsietisch, Zaubertricks, Fake-Flammensäulen, CO2 und jeder Menge abgehackter Körperteile. Und nicht zu vergessen das Blut - mein einziger Kollege an diesem Abend im Fotograben tut mir fast ein wenig leid, da er auf der Suche nach guten Motiven (es darf hier die ganze Show über fotografiert werden) wirklich in jede Blutfontäne läuft. Während er und sein Equipment also nach dem Konzert aussehen wie nach einem Massaker (einigen Zusehern ergeht es nicht besser...), kann ich mich darüber freuen keinen einzigen Spritzer abbekommen zu haben. Dank sei dem Informationsvorsprung, da die blutigen Teile der Show bereits beim Releasegig des Albums in Helsinki vorgeführt wurden...

Durch die nach einigen Tourtagen schon gut eingespielte Crew gibt es kaum Hoppalas auf der Bühne, lediglich Noora, die Mr. Lordi bei dem Titel "Sir, Mr. Presideath, Sir!" eine Babypuppe reicht, kommt etwas zu früh auf die Bühne. Dem Publikum fällt das allerdings nicht auf.

Der Abbau geht dann ziemlich schnell vonstatten, selbst wenn das Verstauen des Equipments im Trailer sich als etwas schwierig gestaltet. Der ziemlich knapp bemessene Anhänger platzt von den Massen an Bühnendeko die LORDI mitschleppen aus allen Nähten, und die Crew muss höhere Tetriskünste beweisen um alles unterzubringen. Und wir reden hier wohlgemerkt nur von dem Equipment der Hauptband, die mit ihrer Crew im Tourbus reist. Die beiden Vorbands sind jeweils mit eigenen Vans unterwegs.

Fotos aus Leipzig

07-02-2015 - Nürnberg, Hirsch

Tagesmotto: Hektik pur

Erst kurz zuvor haben LORDI erfahren dass im Nürnberger Hirschen eine Early Show über die Bühne gehen soll, mit Beginn bereits um 18.00h. Der Grund hierfür ist ein Disco-Event von Star.FM das am gleichen Abend über die Bühne gehen soll, und zu dessen Zwecke der Hirsch schon um 22.00h wieder geräumt sein muss.

Entsprechend straff ist das Programm des Tages, und so gut wie jeder leidet heute unter der enormen Hektik. Aufbau und Soundchecks werden im Schnelldurchlauf durchgeprügelt, und ein Teil der Deko und der Showelemente müssen Aufgrund des geringen Platzangebotes im Hirschen außen vor gelassen werden. Ox' menschliches Effektpedal, das von dem gehörnten Bassisten sonst jeden Abend auf der Bühne mit einer Eisenstange gefoltert wird (Crew-Mitglied Tom ist das arme Opfer das nach der Folter den Tod durch herausreißen der Eingeweide stirbt), muss leider den Umständen weichen. Dafür hat es die Crew aber irgendwie geschafft den Autopsietisch mit auf die enge Bühne zu packen.

Am sehr frühen Einlass (17:30h), über den sich so einige Besucher nur wenig begeistert zeigen, gibt es einmal mehr kurzfristige Verwirrung - durch den straffen Zeitplan ist die Gästeliste noch nicht am Eingang, weshalb Presse und Fotografen ein wenig warten müssen bis sie eingelassen werden. Zum Glück ist die Außentemperatur heute nicht gar so frostig wie gestern, was die Warterei erträglich macht, und auch die Aufklebepässe sind endlich eingetroffen.

Das Konzert stellt sich trotz der direkten Konkurrenz von HAMMERFALL, die gleichzeitig nur wenige Kilometer entfernt in Bamberg spielen, als ziemlich gut besucht heraus. Im Hinblick auf die späte Tourankündigung und die nicht vorhandene Werbung doch überraschend. Überraschend auch die Fotografensituation - der Fotografengraben wurde zugebaut, und ist jetzt nur noch über die Bühne erreichbar. Wer nun dafür verantwortlich ist, ist nicht zu eruieren - also müssen die Fotografen heute eben aus dem Publikum fotografieren. Das macht nicht allen Freude...

Für die Hektik des Tages entschädigt die Stimmung beim Konzert - schon bei PALACE gehen die Besucher richtig gut mit. Auch die Soundqualität ist heute wirklich gut - sieht man einmal von den folgenden SINHERESY ab, die wieder mit deutlich zu lauten Drums zu kämpfen haben, und von deren Keyboarder man heute trotz Bühnenpräsenz überhaupt nichts hört. Trotzdem bekommen die Italiener heute weit mehr positive Reaktionen als gestern, was vielleicht auch am deutlich höheren Damenanteil im Publikum liegt bei denen sie mit ihren an LEAVES' EYES angelehnten Stücken punkten können.

Bei den sehr knapp bemessenen Umbaupausen packt heute wirklich jeder mit an, und auch die Hauscrew vom Hirsch muss ordentlich schwitzen. Die Hektik ist einfach überall präsent, und überträgt sich auch auf die Bands, die allesamt gehetzt und überdreht wirken. Als die Monster schließlich die Bühne entern ist es gerade einmal Acht - eine Zeit zu der normalerweise gerade einmal die erste Vorband auf die Bretter klettert. LORDI sind genau wie ihre Supports richtig überdreht auf der Bühne, speziell Gitarrist Amen beweist trotz der relativ kleinen Bühne einen Bewegungsdrang der schon an Hyperaktivität grenzt. Dennoch ist die Stimmung unter der Band gut, und es werden einige Faxen auf der Bühne gemacht.

Wegen des Zeitdrucks muss die Setlist gekürzt werden, und die Besucher (darunter zwei extra aus Belgien angereiste Lordi-Groupies in der ersten Reihe) fallen in Nürnberg um "Sincerely With Love" und "Man Skin Boots" um. Auch das Horror-Baby der Keyboarderin Hella, das normalerweise Crewmitglied Noora attackiert wird kurzfristig herausgekürzt - aber nicht aus Zeitgründen, sondern weil die Security im Hirsch zwischen den neben der Bühne stehenden Kinderwagen und dem Aufgang zur Bühne ein Gatter einzieht. Die Bühnencrew - bestehend aus Alexi und Vilho (Technik) sowie Noora und Tom (Kostüme, Props) - findet diese Idee weniger prickelnd, und kommt entsprechend ins Schwitzen.

LORDI kürzen auch alle anderen Soloparts wie Mana's Drumsolo und das Gitarrensolo der Mumie auf ein Minimum zusammen, verwenden deutlich weniger Kunstblut als am Vortag, und schaffen es tatsächlich die geplante Endzeit von 21.15h um nur 10 Minuten zu überziehen. Trotz "Lordi, Lordi!"-Sprechchören dürfen die Monster keine weitere Zugabe mehr geben, da sofort nach der Show mit dem Abbau begonnen wird. Während im Turbotempo die Bühne abgebaut wird läuft der Merchverkauf noch ziemlich gut, und einige Leute müssen sogar noch ohne ihr erhofftes Tourshirt nach Hause gehen, weil das gute Stück schon nicht mehr in allen Größen vorrätig ist.

Hinter der Bühne geht es derweilen drunter und drüber, das Equipment wird im Eiltempo aus der Halle geschafft, und die Monster schälen sich nicht minder hektisch aus ihren Kostümen. Vor allem Bandleader Mr. Lordi hat seine liebe Not, braucht er doch im Idealfall fürs Abschminken schon fast eine Stunde... Durch die Hektik und das dadurch resultierende Chaos verliert an diesem Abend so gut wie jeder irgend etwas - von Mützen über Kleidungsstücke bis hin zu Handyladegeräten wird am nächsten Tag einiges verschollen bleiben.

Nach dem Beginn der Rockdisco im Hirschen stellt sich auf einmal heraus, dass all die an den Tag gelegte Hektik eigentlich sinnlos war - nur der Veranstaltungsraum musste geräumt werden, nicht aber der Backstagebereich. Was Band und Crew aber so nicht mitgeteilt wurde, allen Beteiligten aber einiges an Stress erspart hätte. So klingt der Abend zumindest noch etwas entspannter aus, und die Crew darf sogar noch die Disco im spätabends wieder gut gefüllten Hirschen besuchen.

Fotos aus Nürnberg

08-02-2015 - Stuttgart, LKA Longhorn

Tagesmotto: Zäh wie Kaugummi

Heute zieht sich alles ein wenig. Der gestrige Tag hat Spuren hinterlassen, trotz der frühen Endzeit ist niemand wirklich ausgeschlafen, und die sinnlose Hektik in Nürnberg hat allen ein wenig aufs Gemüt geschlagen. Vor allem Gitarrist Amen und Keyboarderin Hella schlurfen wie die Zombies durch die Gegend, aber auch sonst wirkt niemand so wirklich ausgeschlafen. Passend dazu entwickelt sich dann auch der Tag...

Für enorme Verzögerungen sorgt das digitale Mischpult im LKA, das aufwändig programmiert werden muss - doch der Haustechniker ist bei einer anderen Veranstaltung beschäftigt, so muss Tontechniker Johan alleine damit zurecht kommen. Als die Programmierung endlich abgeschlossen ist und Schlagzeuger Mana und Mr. Lordi bereits auf den Soundcheck warten heißt es noch einmal zurück auf Anfang. Erst über eine Stunde verspätet können die Monster dann endlich ihren Soundcheck abhalten.

Trotz der Verzögerung haben LORDI bereits beim Soundcheck Spaß, Gitarrist Amen hackt während der Probe mit einem Plastikbeil auf dem Autopsietisch herum, und Keyboarderin Hella beweist Körperbeherrschung indem sie locker-lässig einhändig ihren Part herunterspielt, und währenddessen etwas undamenhaft einen Riesenburger verdrückt.

Die Soundchecks ziehen sich heute bis kurz vor Einlass hin, trotzdem geht sich alles noch rechtzeitig aus. PALACE und SINHERESY haben die Plätze getauscht - die Italiener fungieren heute als Opener, und halten ihren Soundcheck somit als letzte ab. Dabei gibt es erst einmal eine Überraschung, denn der Keyboarder der Band ist verschwunden, und den Soundcheck am Bass absolviert der Tieftöner von PALACE - bis ein anderer Musiker hektisch in die Halle stürmt, sein Instrument auspackt und einstöpselt, und den Soundcheck beendet. Auf Nachfragen reagieren die Italiener recht wortkarg, weshalb alle zunächst ein wenig ratlos sind.

Das Konzert selbst ist dann, Sonntag sei dank, eher schlecht besucht, und das LKA gerade mal zu einem Drittel gefüllt. Das Publikum kommt beim Opener SINHERESY nur sehr zäh in Schwung, was vermutlich auch der erneut schlechten Soundqualität mit zu lauten Drums und übersteuerndem Bass geschuldet ist. Zur Geduldsprobe für Fotografen wird der Auftritt von PALACE, die heute ausschließlich rot beleuchtet werden - meine heutigen Kollegen im ziemlich engen Graben reagieren nicht sehr erfreut über die Farbauswahl. Dafür geht das Publikum bei den Rheinländern ziemlich gut mit, und so einige Leute erweisen sich auch ziemlich textsicher.

Auch bei LORDI ist die Stimmung ziemlich gut, wenn auch durch die niedrige Besucherzahl nicht überschwänglich. Die Performance der Monster ist solide und geht ohne Hoppalas über die Bühne - einzig Mana ist bei seinem Solo ein wenig übermütig, und enttarnt beinahe seinen "Zaubertrick". LORDI fahren ihre volle Show mit allen Extras auf, und heute ist die Bühne auch erstmals groß genug dass ich endlich einmal das Scare Force One-Flugzeug bewundern kann, dass beim Titeltrack des aktuellen Albums hochgezogen wird. Und es sieht immer noch aus wie ein überdimensionaler Dildo...

Nach der Show gibt es noch ein Meet&Greet für einige Fans. Bewundernswert ist hier die Geduld von Obermonster Mr. Lordi, der sich mit drei hypernervösen, anhänglichen jungen Damen konfrontiert sieht, die gefühlte 100 Fotos von und mit ihm machen wollen. Der Rest der Band (bis auf Gitarrist Amen, der aufgrund beginnender Krankheit dem Meet&Greet fernblieb) seilt sich schon nach einigen Fotos höflich unter die Dusche ab, während das Obermonster noch gute eine halbe Stunde lang für die Fans zur Verfügung steht.

Dank dem professionellen Umfeld geht beim Abbau alles problemlos und schnell vonstatten. Eine kleine Entschädigung für die Hektik des Vortages - zudem liegen jetzt auch noch zwei Dayoffs vor der Crew, die sie in München verbringen werden.

Fotos aus Stuttgart

09/10-02-2015 - München, Dayoff

Entspannung ist angesagt, und jeder verbringt die arbeitsfreien Tage auf seine Weise. Die einen schlafen, andere gönnen sich Entspannung im Schwimmbad, und auch Besuche von extra angereisten Freunden oder Familie werden empfangen.

Darüber hinaus bieten die beiden Dayoffs noch interessante und vor allem überraschende Erkenntnisse, die die komplette Tourplanung in einem gänzlich neuen Licht erscheinen lassen. Doch dazu mehr im zweiten Teil des Tourreports...


Lordi Tour Crew:

Band: Mr. Lordi, Amen, Ox, Hella, Mana
Backing Vocals: Riitta, Katja
FOH: Johan
Licht: Didi
Props: Noora, Tom
Bühnentechnik: Aleksi, Vilho
Merch: Jay
Tourmanager: Mark
Busfahrer: Andre,Volker


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