Der Stormbringer Jahresrückblick 2016

REDAKTIONSRÜCKBLICK 2016: JAZZ

Herzlich Willkommen zur Verleihung der imaginären Jazz-Preise im Metal. Wie jedes Jahr werden auch 2016 wieder zum ersten Mal irgendwelche inexistenten Preise für irgendwelche Dinge verliehen, die der Redakteur Jazz Styx in seiner Subjektivität für erwähnenswert hält.

 

Das grellpinke Tanzbein, der Preis für das geilste Album 2016, geht an „Modern Death Pop“ von GROOVENOM. Jungs, ich liebe euren Trancecore! „Lasst uns gemeinsam alles zerficken!“

 

Das verkümmerte schwarze Herz, der Preis für die unmenschlichste akustische Brutalität 2016, geht an KRYLITHSIC für die EP „Beast of the Northern Hemisphere“. Euer Deathcore ist krank!

 

Eine Rolle vierlagiges, parfümiertes Klopapier, der Preis für die künstlerisch wertvollste Textpassage 2016, geht an MEISTER SCHEISZE mit dem Song „Urlaub From Outer Shit“ vom Album „Kot für die Welt“. Die besagten Lyrics lauten: „ Zerstörung Ängste Durchfall Ertrinken Menopause Schulbrot Erregung Kot.“

 

Das äußerst respektvolle Nicken, der Preis für die beste – nicht brutalste! – Wall of Death 2016, geht an die Hip-Hop-Fans von ZUGEZOGEN MASKULIN auf dem Hurricane Festival. Ihr habt einen Metaller sehr zum Staunen gebracht.

 

Die Anzeige wegen Körperverletzung, der Preis für die beschissensten Crowdkiller 2016, geht an (einige) Fans von DESPISED ICON. Euch sei der „Pu$$y Dance“ von GROOVENOM nahe- oder ein Paar Handschellen angelegt.

 

Die tränengetränkte Psychotherapie-Couch, der Preis für die heilsamsten Death-Vocals (live) 2016, geht erneut an Scott Lewis, den Frontmann von CARNIFEX. Kathartisch, praktisch, gut!

 

Ein Sangria-Eimer voll Erbrochenem, der Preis für die widerwärtigste Ballermann-Attitüde 2016, geht an (einige) Fans von STEEL PANTHER. Nein, die Texte der Band legitimieren euren primitiven Chauvinismus und eure Übergriffigkeiten nicht!

 

All die weggeworfene Jahre, der Preis für den besten Livesong 2016, geht erneut an „Kind im Nebel“ von CALLEJON auf dem Wacken Open Air. „Du fehlst mir! Du fehlst mir! Du fehlst mir! Ich fehle mir!“

 

Die beim Moshen in der Pommesgabel verhedderten Haare, der Preis für das beste Musikgenre 2016, geht an Metal. Punkt.

 

 



Inhaltsverzeichnis:

Seite 1: Einleitung
Seite 2: Jahresrückblick der Stormbringer-Leser
Seite 3: Redaktionsrückblick: Anthalerero
Seite 4: Redaktionsrückblick: Bender
Seite 5: Redaktionsrückblick: Brigitte Simon
Seite 6: Redaktionsrückblick: Captain Critical
Seite 7: Redaktionsrückblick: Christian Wiederwald
Seite 8: Redaktionsrückblick: Christian Wilsberg
Seite 9: Redaktionsrückblick: Daniel Csencsics
Seite 10: Redaktionsrückblick: El Greco
Seite 11: Redaktionsrückblick: Florian Rosenberger
Seite 12: Redaktionsrückblick: Inhonorus
Seite 13: Redaktionsrückblick: Jazz
Seite 14: Redaktionsrückblick: Joxe Schäfer
Seite 15: Redaktionsrückblick: Kalti
Seite 16: Redaktionsrückblick: Laichster
Seite 17: Redaktionsrückblick: Lisi Ruetz
Seite 18: Redaktionsrückblick: Lucas Prieske
Seite 19: Redaktionsrückblick: Luka
Seite 20: Redaktionsrückblick: Manfred
Seite 21: Redaktionsrückblick: Manuel Ennser
Seite 22: Redaktionsrückblick: Mike Seidinger
Seite 23: Redaktionsrückblick: Pascal Staub
Seite 24: Redaktionsrückblick: Thomas Patsch


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