Der Stormbringer Jahresrückblick 2016

REDAKTIONSRÜCKBLICK 2016: PASCAL STAUB

Willkommen erstmal.

Alle Jahre wieder, nicht wahr? Mittlerweile fange ich schon im Oktober/November mit dem groben Grundgerüst für meinen persönlichen Jahresrückblick an, weil die Zahl der meiner Meinung nach wertigen Veröffentlichungen eher größer als geringer wird und das einfach einen Haufen Arbeit bedeutet. Ich hoffe euch gefällt's und wünsche viel Spaß beim Schmökern!

In chaotischen und vor allem hasserfüllten Zeiten wie diesen möchte ich aber zunächst mal mit einem Zitat aus einem meiner persönlichen Lieblingssongs dieses Jahres beginnen - und dieses für sich wirken lassen: "Phantom Fear" von ARCHITECTS.

"They will sow the seeds of blind contempt, then let us bleed until our heart's content.
Hidden in plain sight, lost in black and white
I'll chase the dying of the light

No Love. No empathy
Our fellow man is now our enemy
No Love. No empathy
No Love. No Unity
Our fellow man is now our enemy"
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Zurück zum musikalischen Teil: Erstaunlich ist aus meiner subjektiven Sicht heuer gewesen, dass die Qualitätsdichte nicht im Sommer, wie so oft in den Jahren zuvor, abgenommen hat, sondern eigentlich überhaupt nicht. Während meine Alben des Jahres vergangenes Jahr also quasi schon im August feststanden und bei den weiteren Highlights auch nicht mehr so viele Werke hinzukamen, gönnte sich 2016 kaum eine Pause. An dieser Stelle möchte ich zunächst meine unangefochtenen Favoriten (ohne Reihenfolge) nennen:

Moonsorrow - Jumalten Aika:
Im April erschienen, hat sich das siebte Werk der Finnen über das gesamte Jahr hinweg aus der Höchstwertung, welche ja sowieso von einem Überalbum kündet, zu einem nahezu unüberwindbaren Referenzalbum entpuppt, das mit "Verisäkeet" an der Spitze der MOONSORROW-Diskographie thront. Einfach deshalb, weil es alles kann. Es kann folkig sein, es kann in pechschwarze Raserei ausbrechen und es kann in seiner insgesamt düsteren Atmosphäre vor allem erhaben sein. Die herrlich organische, ungeschliffene Produktion ist die Kirsche auf der Torte.

 

Oranssi Pazuzu - Värähtelijä:
Irrsinn. Perfektionierter, extravaganter Irrsinn. Unterbewusst hatte ich wohl die Erwartung, "Värähtelijä" könnte sich nach vielen Durchgängen durch eine gewisse Routine abnutzen und dadurch an Charakter einbüßen, aber weit gefehlt. Das Hörerlebnis ist immer noch genauso wahnwitzig wie im Januar, als sich die Scheibe das erste Mal ihren Weg durch die Anlage bahnte. Ein echtes Meisterstück in Sachen avantgardistischen, psychedelischen Black Metals. Dadurch habe ichs auch endlich geschafft, mich mit dem restlichen Schaffen der Band auseinanderzusetzen - grandios!

Wardruna - Runaljod: Ragnarok:
Während SKUGGSJÁ etwas hinter meinen Erwartungen zurückblieben, ist das Ende der "Runaljod"- Trilogie ein glorreiches. Nordic Folk geht de facto kaum besser, war selten düsterer und noch seltener dermaßen atmosphärisch, dass sich solch immense Landschaftsportraits vor dem geistigen Auge aufbauen. Einar Selvik und Lindy Fay Hella sind Virtuosen. Musiker, die ihrer Zeit völlig voraus sind und eine Melange kreieren, die man zweifelsfrei als Blaupause für dieses Genre ansehen kann. Jede einzelne Lobeshymne über WARDRUNA ist berechtigt.

Saor - Guardians:
"Guardians" ist in vielerlei Hinsicht anders als "Aura". Es ist kälter, schroffer und schwärzer, aber die Kompositionen haben insgesamt nichts an ihrer Intensität und Fähigkeit eingebüßt, im Geiste des Hörers Bilder zu malen und ihn mit einer ungeheuer lebendigen Atmosphäre zu fesseln. Durch die Erweiterung des Repertoires hat Andy Marshall zudem ein wunderbares Fundament für die Zukunft  geschaffen, auf dem er nun noch abwechslungsreicher aufbauen kann. Und das im Alter von 28. Ich verneige mich!

Katatonia - The Fall Of Hearts:
Machen wir's kurz: Es gibt diese Alben, die kann man als Band nur einmal in der gesamten Karriere schreiben. KATATONIA haben von diesen Alben nun schon mehrere geschaffen und dazu gehört auch "The Fall Of Hearts", das zudem ein paar andere Ansätze verfolgt und Kritiker Lügen straft, man sei in seiner eigenen Stilistik gefangen und würde sich nur noch wiederholen. Kokolores natürlich. Was KATATONIA hier einmal mehr geschaffen haben, ist ein Meisterwerk, dessen emotionale Ebene so dermaßen tief greift, dass man stets von einem wohlig unangenehmen Gefühl (jep!) verfolgt wird.

ZAUM - Eidolon:
Doom Metal mit orientalischem Sampling und ohne Gitarren, geht das? Und wie das geht! Das Ergebnis ist nicht nur durch seine Andersartigkeit der Rede wert, sondern eben auch durch seine kompositorische Klasse, die eine Atmosphäre entstehen lässt, die euch mit auf eine faszinierende  Reise ins Unbekannte nimmt. Das mag kein Easy-Listening sein, aber wenn's euch draußen grad eh  zu kalt sein sollte, ist dieser mystische Trip in ferne Länder ein probates Mittel, dem kanadischen Duo mal ein paar Chancen zu geben. Es wird sich lohnen!

URFAUST - Empty Space Meditation:
Ein Album, bei dem man gar nicht weiß, was man letztlich besser finden soll. Die Musik, oder doch das Cover? Das Cover, oder vielleicht doch lieber die Musik? Die Antwort ist simpel: das Gesamtkunstwerk. Mehr muss man dann eigentlich auch nicht hinzufügen, schließlich geht es hier um die unfehlbaren URFAUST, deren Name schon ein Gütesiegel für sich ist. "Empty Space Meditation" ist eine Odysee in die unendliche Leere des Weltalls, gespickt mit allerlei musikalischen Variationen. Bei den Niederländern gibt es kein bestes Album, sie sind alle großartig.

ALCEST - Kodama:
Neige schreit wieder! Gut, auf das "Shelter"-Bashing lasse ich mich nun nicht ein, da jedes ALCEST-Werk ein Kleinod für sich ist und die zwei Franzosen bisher ohnehin noch kein Album abgeliefert haben, das ein Attribut unterhalb der "Überragend"-Grenze verdient hätte. "Kodama" geht  trotzdem wieder ein Stück zurück Richtung "Écailles De Lune" und überflutet euch einmal mehr mit  großartigen Melodien zwischen Wehmut, Anflügen von Positivität und einem Hauch Fernost.

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Ansonten gab es für mich heuer aber natürlich auch noch viele weitere fantastische Alben, die halt einfach nicht alle genannt und gleichzeitig auch noch ausgeführt werden können, weswegen ich sie an dieser Stelle einfach kurz liste und ihnen damit trotzdem die Ehre erweise (für Bandname und Albumtitel einfach mit dem Cursor über das jeweilige Cover wischen):

 

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Konzert des Jahres:

  • KATATONIA - Summer Breeze Open Air 2016: In Dinkelsbühl war's 2016 mal wieder bärenstark. Fans wie immer (größtenteils) geil, Stadt + Bewohner wie immer geil, Bands wie immer (größtenteils) geil. Aber: das Wetter war echt seltsam. Erst brutal heiß (mit 'ner kleinen Ausnahme am Donnerstag bei den - nebenbei erwähnt - megageilen FEAR FACTORY), aber ausgerechnet am letzten Tag bahnt sich echtes Schmuddelwetter an. Eine Abkühlung war zwar bitter nötig, doch vor allem zum Abend hin wurde es teils stürmisch, sodass man tatsächlich nochmal wind- und wetterfeste Kleidung auspacken musste. Ob das ein Hinweis auf den anstehenden Gig der letzten Hauptbühnenband, die Schweden KATATONIA war? Gut möglich. War jedenfalls amüsant zu sehen, wie sich beim mehr als nur überzeugenden Headlinergig von PARKWAY DRIVE massenweise Pussies verzogen haben und das Infield merklich leerten, nur weil's ein paar Tropfen mehr aus dem Himmelszelt schafften. Tja, wie bekloppt rumfuchteln können sie alle, aber wenn der Regen kommt, sind plötzlich alle aus Zucker. Faszinierend. Ich schweife ab, also ab zu KATATONIA: Ü B E R R A G E N D! Wirklich! Vor lauter Vorfreude habe ich gar nicht daran gedacht, dass "The Great Cold Distance" ja sein 10-jähriges Jubiläum gefeiert hat und war dann von der Setlist natürlich umso überraschter. Was ist das bitte für ein göttliches Wahnsinnsalbum? Und wie grandios haben die Herren das bitte auf die Bühne gezaubert? Wer nur einen einzigen Grund benötigt, warum Musik zu den schönsten Dingen des Lebens gehört, sollte einfach mal ein Ticket für ein KATATONIA-Konzert erstehen und die Magie auf sich wirken lassen. Besser geht's nicht. 
     

Die Enttäuschung des Jahres:

  • GRAND MAGUS - Sword Songs: Ich kam mir aus guten Gründen extrem schäbig vor, als ich dieses Album zunächst zu den "Flops des Jahres" geschoben habe, weswegen es nun diese kleine Extrakategorie gibt. "Sword Songs" ist nämlich ein gutes Beispiel dafür, dass es gar nicht so einfach ist, einen Überflieger von einem Album (wie es eben "Triumph And Power" war) zu überbieten, bzw. ihm zumindest die Stirn zu zeigen. "Sword Songs" ist nicht wirklich schlecht, bleibt über weite Strecken aber zu lahmarschig, lässt echte Hymnen vermissen und wurde mit einer seltsamen Produktion gestraft. Live war das Schwedentrio aber trotzdem wieder einmal kick-ass, das muss man ihnen einfach lassen.

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Die Flops des Jahres:

  • SUIDAKRA - Realms Of Odoric: Ich ziehe sie selten ran, die metal-archives.com Gesamtwertung bei einem Album. Und ein sonderlich großer Fan von Zahlenwertungen bin ich eigentlich auch nie gewesen, aber bei diesem Album darf man mal eine Ausnahme machen - auch wenn das eventuell inkonsequent rüberkommt: Die 34% sagen eigentlich alles aus, was man darüber wissen muss, denn die Düsseldorfer sind hierauf nicht einfach nur ein Schatten ihrerselbst, sondern die musikalische Analogie zu "klinisch tot". Furchtbar moderne, aalglatte Produktion, beliebiges Songwriting, schreckliches Klargesang-Gejodel. Wer hätte jemals gedacht, dass sie es schaffen würden, das allenfalls durchschnittliche "Command To Charge" in allen Aspekten nochmal drastisch zu unterbieten? Ich nicht. Sorry Jungs, aber das war einfach nichts. Bleibt abzuwarten, ob man mit dem nächsten Album wieder einen Kracher à la "Caledonia" seinerzeit erschaffen kann.
     
  • BEYOND THE BLACK: Ich hatte eigentlich gar nicht vor, diesen Castingkaspern schon wieder Aufmerksamkeit zu schenken, aber Jennifer Haben and "Friends" machen es einem gar nicht so einfach, waren sie durch ihr schwachbrüstiges "Lost In Forever"-Album und den Line-Up-Wechsel doch quasi omnipräsent und gar unausweichlich. Ich gebe zu: ein Fünkchen sensationsgeiler Katastrophentourismus steckt da schon mit drin, zumal ich ja beim diesjährigen Summer Breeze Festival unbedingt eine absichtliche Selbstgeißelung durch einen Livegig dieses Plastikprodukts durchziehen musste, um dann letztlich nur darin bestätigt zu werden, wie unfassbar seelenlos dieses Laientheater eigentlich ist. Immerhin: Jetzt kann ich wenigstens mit Fug und Recht behaupten, dass es das ist. Und das, obwohl ich mir wirklich Mühe gegeben habe, es zumindest nicht komplett scheiße zu finden. Für mich stellt sich nur die Frage, wie man als Metalfan da überhaupt so frenetisch klatschen kann?! Platte Argumente wie "Die Sängerin ist halt voll geil" oder "hauptsache die Mucke is' geil" ziehen da nicht, denn BEYOND THE BLACK verkörpern all das, was Metal eben nicht ist und es sagt viel aus, dass selbst ich, der da jetzt nicht gerade als elitärer Szenewächter bekannt ist, enorme Probleme damit habe, was da von einigen Hintermännern abgezogen wird. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist dabei, dass schon ganz andere "Projekte" zerschellt sind und hier wohl irgendwann dasselbe Schicksal eintreten wird - hoffentlich. Genau das führt mich übrigens direkt zu meinem nächsten Punkt mit SONIC SYNDICATE, wie passend.
     
  • SONIC SYNDICATE - Confessions: Wer ernsthaft dachte, dass die Schweden mit "We Rule The Night" ihr Magnum Excrementum ausgesondert haben, der wird sich nach "Confessions" genau diese Zeiten zurückwünschen. Das liest sich jetzt vermutlich so, als würde man sich in Zeiten des neumodischen Männerzopfes den Vokuhila zurückwünschen oder einen Bush einem Trump vorziehen, aber musikalisch ist "Confessions" genau das: Ein Zugeständnis an das (vermutlich) geringere Übel. Furchtbare Grütze, und wir reden hier noch nicht mal von den stilistischen Änderungen seit den Anfangstagen dieser Band. Wir reden über ein vor Klischees nur so triefendes Alternative Pop Album, bei dem man nur durch das Hören schon an Diabetes erkranken und Karies erleiden kann. Fun fact: SONIC SYNDICATE sind nun Labelpartner von NIGHTRAGE, die vermutlich schon einen wasserdichten Fluchtplan ausgetüftelt haben. Ob Despotz Records wohl subventioniert werden, wenn sie solch einen Unsinn veröffentlichen? Man kann es nur hoffen. Es gibt nur noch einen Aspekt, der bei diesem Thema noch trauriger ist: Dass sich die Freunde von damals (und Geschwister!) auch heute noch nicht in die Augen sehen und vertragen können, sondern sich nachwievor für keine öffentliche Schlammschlacht zu schade sind. Da sieht man mal, was das Musikbusiness aus einem machen kann, wenn der Erfolg über den Kopf wächst.

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Um zum besinnlichen Abschluss mal wieder etwas positiver zu werden, folgen nun meine drei letzten Kategorien für das Jahr 2016, nämlich die "Newcomer des Jahres", die "Coverartworks des Jahres" und die "Überraschungen des Jahres".

Newcomer des Jahres:

  • VIKE TARE mit "Feed The Flames": Eigentlich sind VIKE TARE überhaupt keine Newcomer, da sie bereits vor elf Jahren ihr Debüt "The Tide Of Revelation" unter's Volk gemischt haben. Gefühlt sind sie es trotzdem und der Zweitling hat es einfach in sich, weswegen ich mich an der Stelle einfach mal selber zitiere: "So kann ich an dieser Stelle nicht mehr tun, als VIKE TARE und ihren zweiten Anlauf namens "Feed The Flames" an jeden Interessenten des Pagan Metal weiterzuempfehlen. Die Niedersachsen befinden sich technisch auf einem beachtlichen Niveau und schaffen es darüber hinaus, ein homogenes Machwerk anzubieten, das einerseits eine melodische und atmosphärische, andererseits aber auch bissige und knüppelharte Seite hat."
     
  • BRÒN mit "Ànrach": Das vereinigte Königreich ist einfach ein verdammt gutes Pflaster für atmosphärischen (Pagan) Black Metal. Zu PRIMORDIAL, SAOR, MAEL MORDHA und CNOC AN TURSA gesellt sich meiner Meinung nach nun auch das Ein-Mann-Projekt BRÒN aus Edinburgh hinzu, das der grandiosen "Fògradh"-Demo im November das Debütalbum "Ànrach" nachgereicht hat. Der Herr Krigeist setzt dabei gleichermaßen auf großflächige Keyboard-Ambientparts wie auch auf eindringliche Gitarrenmelodien und sollte daher unbedingt mal ausgekundschaftet werden. Wenn ihr mögt, hier zu finden: http://bronmusic.bandcamp.com/releases
     
  • WOLCENSMEN mit "Songs From The Fyrgen": Auf dieses Projekt aufmerksam gemacht haben vor kurzem WINTERFYLLETH. Der Grund ist simpel: Ihr Gitarrist Dan Capp ist der Initiator von WOLCENSMEN, einem "Epic Heathen Folk project", wie er es auf Bandcamp selbst bezeichnet. Liebhaber von ULVERs "Kveldssanger" oder WARDRUNA müssen hier natürlich dringend reinhören, allgemein Liebhaber heidnischer Künste aber ebenso. Anbei der Link zu dieser Göttergabe: https://wolcensmen.bandcamp.com/

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Coverartworks des Jahres:

Urfaust - Empty Space Meditation (Künstler: Thorny Thoughts Artwork)

Saor - Guardians (Künstler: Sebastian Wagner)

Dark Funeral - Where Shadows Forever Reign (Künstler: Kristian

Opeth - Sorceress (Künstler: Travis Smith)

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Überraschungen des Jahres:

  • IN EXTREMO mit "Quid Pro Quo": Klar, eigentlich gehören ZAUM beispielsweise auch in diese Kategorie, aber da sie schonmal genannt wurden, werden hier eben IN EXTREMO mit ihrer nicht minder großen Überraschung namens "Quid Pro Quo" genannt. Hierzu kann man eigentlich nur noch sagen, dass es schön zu hören ist, dass die Sieben endlich wieder wie die Sieben klingen und nicht mehr wie eine abgehalfterte Deutschrock-Formation mit Mittelalter-Beiwerk. Oldschool ist natürlich in Mode, aber mir ist es relativ gleich, wie genau die Herrschaften auf diesen Trichter gekommen sind. Fakt ist (für mich), dass man hier das beste Album seit langer Zeit vorgelegt hat und wenn man den Interviews zum Album Glauben schenkt, fühlen sich IN EXTREMO damit auch verdammt wohl.
     
  • GOATPSALM mit "Downstream": Wie schon in der Rezension zu diesem Album geschrieben, ist der Drittling der Russen sicherlich nicht frei von Macken, dafür aber gänzlich frei von musikalischen Konventionen und vollgepackt mit interessanten Ideen - stets umwoben von der einzigartigen, mytischen Atmosphäre. Von Dark Ambient über Black Metal und Funeral Doom bis hin zu Dark Folk ist hier wirklich alles enthalten, was dem Verehrer düsterer Tonkunst zusagen sollte. Gegen Ende geht dem Album zwar ein wenig die Spannung ab, aber schon alleine anhand der schlüssigen Kombination vieler Stile und der intensiven Stimmung lässt sich aus "Downstream" das große Potenzial dieser Formation ableiten, das sie auf zukünftigen Veröffentlichungen sicher komplett ausschöpfen werden (können).

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Und damit sind wir auch schon am Ende meines persönlichen Jahresrückblickes angelangt. Kam mir jetzt gar nicht so lange vor, wie es tatsächlich ausgefallen ist. Ich hoffe jedenfalls, dass ihr viel Spaß mit unserer gesamten Stormbringer.at-Rückschau hattet und wünsche euch an dieser Stelle noch besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch in's Jahr 2017, das ja mit SEPULTURA und KREATOR beispielsweise direkt wieder in die Vollen geht. Bis dahin, wir lesen uns!

<~ R.I.P. Tom Searle - 20. August 2016 ~>

Quelle: Architects Facebook

 

 



Inhaltsverzeichnis:

Seite 1: Einleitung
Seite 2: Jahresrückblick der Stormbringer-Leser
Seite 3: Redaktionsrückblick: Anthalerero
Seite 4: Redaktionsrückblick: Bender
Seite 5: Redaktionsrückblick: Brigitte Simon
Seite 6: Redaktionsrückblick: Captain Critical
Seite 7: Redaktionsrückblick: Christian Wiederwald
Seite 8: Redaktionsrückblick: Christian Wilsberg
Seite 9: Redaktionsrückblick: Daniel Csencsics
Seite 10: Redaktionsrückblick: El Greco
Seite 11: Redaktionsrückblick: Florian Rosenberger
Seite 12: Redaktionsrückblick: Inhonorus
Seite 13: Redaktionsrückblick: Jazz
Seite 14: Redaktionsrückblick: Joxe Schäfer
Seite 15: Redaktionsrückblick: Kalti
Seite 16: Redaktionsrückblick: Laichster
Seite 17: Redaktionsrückblick: Lisi Ruetz
Seite 18: Redaktionsrückblick: Lucas Prieske
Seite 19: Redaktionsrückblick: Luka
Seite 20: Redaktionsrückblick: Manfred
Seite 21: Redaktionsrückblick: Manuel Ennser
Seite 22: Redaktionsrückblick: Mike Seidinger
Seite 23: Redaktionsrückblick: Pascal Staub
Seite 24: Redaktionsrückblick: Thomas Patsch


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