Lisi Ruetz

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Status: Redaktion (Ressortleitung Digitale Promos)

Na, dann muss ich hier auch mal was tun, sieht immer so vegan aus hier, das will ja keiner. 
Also gut, meines Zeichens Promo-Krampus für die digitale Verwurstung und Exil-Österreicherin, am Rande des Ruhrpotts versumpft, beteilige ich mich in dem Haufen hier bei allem, was Spaß macht. Jaha, Musik - vor allem Metal - muss Spaß machen. Leute/Bands, die sich selbst so ernst nehmen, dass sie meinen, ohne sie würde sich die Welt nicht mehr weiter drehen (ich mache mich hier gleich unbeliebt: Manowar, Slayer) können sich schon gleich eingraben, die kommen mir nicht ins CD-Regal. Solche ernsthaften: "Ich habe den Metal auf mein Butterbrot geschmiert und zum Frühstück verschlungen" - Fans zählen da übrigens auch mit rein. Dementsprechend ist mein Geschmack auch recht breit gefächert und gestreut, nicht zuletzt habe ich mich im Laufe der Jahre immer weiter und tiefer und abseitiger in andere Genres bewegt. (Und nein, ich war nicht immer Metaller, ich habe tatsächlich, ganz klischeehaft mit Volksmusik begonnen - aber diese wird ja manchmal von anderen gerade erst so entdeckt - Freedom Call - Was ich übrigens cool finde!) So ging das alles mit Rock und NWOBHM los, ging weiter über gediegenen Power Metal - meist finnischer Art - und macht bei härteren Klängen von den alten Children of Bodom an über Amon Amarth bis hin zu thrashigen Testament, Terrifier und Co nicht Halt. Lediglich vor Schwarzwurzelmucke stehe ich oft noch skeptisch. Prinzipiell mag ich da aber auch fast alles, was sich nicht bei Fotoshoots in skandinavischen Wäldern verirrt und diese wunderschönen norwegischen Stabskirchen stehen lässt. Das dünnt die Auswahl ja schon mal maximalst auf einen ziemlich kleinen Restbestand aus. Nebenbei bin ich noch ein ausgeprägter Progger (und nein, hier wird nicht gegendert!) und höre von Myrath über Dream Theater und Symphony X bis Fractal Cypher auch gern in die kompliziertere Richtung und stehe genauso auf ausgeprägten Kitsch und metallischen Glitzer. Ja, manchmal dürfen auch Einhörner rein, wenn der Metallgehalt im Blut stimmt. Fremdgefischt und fremdgehört wird auch gern im asiatischen Bereich, wo gerade X-Japan oder Luna Sea mal eine etwas andere Klangfarbe daher bringen. Ja, glücklicherweise ist Metal mittlerweile so ausschweifend, dass es immer Neues zu entdecken gibt - wobei es auch oft gut tut, wieder einfach back to the roots zu gehen und Altes auszugraben. 

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