unundeux - Christ Of Kather

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Tatsache ist aber, dass sich hier ein Häufchen überdurchschnittlich gut ausgebildeter Gleichgesinnter versammelt hat, deren Kompetenzen wahrscheinlich deswegen so hoch sind, weil sie sich erfolgreich manchen, den Geschmack und die gute Laune zersetzenden Strömungen unserer Kultur widersetzt haben.

Im Zuge des Symposiums "Der Wandel der Site" an der Messe Wien unterhielt sich Stefan Baumgartner mit Christ Of Kather über den toten Markt, Textgeneratoren und die Verhexung des Verstandes.

Veröffentlicht am 03.09.2015

Sag mal, wie schreibst du eigentlich? Setzt du dich hin an Computer oder Schreibmaschine, kritzelst du auf Servietten und Klopapierrollen?

Christof: Ich kritzle in ein kleines Hausaufgabenheft, auf Papierfetzen, Pappstücke oder spreche Zeilen auf ein Diktiergerät, welches ich immer bei mir führe. Ein analoges. Damit Google die Zeilen nicht abfangen und vor mir zu Texten verdichten und herausbringen kann. Die haben da ja angeblich jetzt so einen Textgenerator, der genauso funktioniert wie ich. Sie haben ihn mit meinen bisher veröffentlichten Texten gefüttert, und so kann er ganz ähnliche Ergebnisse ausspucken, wenn man ihn mit genügend Reizwörtern versorgt. Diese Texte sollen von den meinen selbst von einem Fachmann tatsächlich gar nicht mehr zu unterscheiden sein. So weit ist es also angeblich schon gekommen.

Das sind ja erschreckende Nachrichten! Wirst du dagegen prozessieren, oder dir das gar von Nutzen machen?

Christof: Mikroprozessieren.

Ein Kleinkrieg also. Irgendwie erinnert mich das mit dem Hausaufgabenheft an die Mutter von Michel aus Lönneberga, die seine Streiche in solchen Heftchen akribisch aufschrieb. Bei dir dreht es sich ja auch manchmal um Streiche, nur halt mit größeren Auswirkungen als für den Katthulthof allein.

Christof: Ja? Na, wenn du meinst. Seit ich die filmische Umsetzung der Katthulter Geschichten gesehen habe und dabei feststellen musste, dass diese das hoffentlich einzige Beispiel dafür sind, dass Verfilmungen besser sein können als die literarische Vorlage, lese ich nur noch ernsten Kram.

Zum Beispiel? Und: Als was würdest du dich, müsstest du dies tun, kategorisieren? Als Autor, der halt auch literarische Vorlagen für musikalische Konstrukte liefert?

Christof: Ich lese zurzeit viel vom vielen nur als Sexschwein bekannten Henry Miller. Natürlich in erster Linie, um meinem Amerikahass ein intellektuelles Fundament zu verschaffen. Den Modephilosophen Byung-Chul Han finde ich auch gut. Wobei ich bei dessen Büchern aber den Verdacht habe, dass sie in Wirklichkeit von Algorithmen zusammengeschraubt worden sind, die man eben mit meinem Stoff... Naja, lassen wir das. Mich selber sehe ich immer mehr als jemanden, der sich selbst gar keine Lebens- oder Schaffensberechtigung ausstellen muss. Ich lasse einfach alles ungefiltert rein und beinahe genauso ungefiltert, nur eben etwas geordneter, wieder raus.

Schreibst du da immer für dich oder bastelst du, jetzt nicht aus Google, aber zum Beispiel von Sexschweinen oder anderen Fundstücken, auch was zusammen? Also quasi Collagendichtung?

Christof: Wie gesagt, ich lasse alles rein und wild sortiert, also möglichst direkt, wieder raus. Das kann man wohl Collage nennen. Nicht zu viel drüber nachzudenken will geübt sein! Und wahrscheinlich liegt in dieser Art des Outputtens mehr Wahrheit als in allem anderen. Nämlich die, dass es gar keine gibt. Bisschen Hand, bisschen Fuß, ok, sich allzu tief in etwas hineinzudenken, bringt aber gar nichts oder wenn, dann nur Unheil.

Also im Gegensatz zum Bony, der soeben auf Facebook prahlerisch verkündet hat, er wolle einen fiktiven Kriminalroman über den Wiener Serienmörder Paul-Albert Fotsch schreiben und dabei ganz viele Fremdwörter wie "powidl", "Schlagobers", "Judenkapperl", "leiwand" und "Rettung" verwenden. "Der Quetscher" soll er heißen.

Christof: Ja, Bony und Facebook. Finger weg von Facebook, Leute! Wobei das, was Bony da anscheinend vorhat, trotzdem gut werden kann. Ich bin gerade mit Bommel von 100000 TONNEN KRUPPSTAHL an was dran. Aber das erzähle ich hier erstmal nur dir. Wir wissen nämlich selbst noch nicht, was genau es werden soll. Arbeitsweise also so ähnlich wie bei FAKE IDYLL: Rohmaterial aufnehmen und dann passieren lassen, an regnerischen Herbstabenden schnibbeln und gucken, was und ob was passiert. Zeit ist schließlich zum Verschwenden da.

Ich hab Bony ohnehin vorgeschlagen, dass ich dann mal drüber schau. Nur Ottakringer saufen, so wie er das immer tut, macht noch lang keinen echten Wiener aus. Bsoffner Häusltschick wird man nicht von heut auf vorgestern! Dein Ding da klingt aber auch ganz interessant, die "regnerischen Herbstabende" lassen auf so richtig fiesen Black Metal hoffen. Mit intelligenten Texten über Heidegger und so. "Philosophern" wäre doch ein geiler Titel! Wie machst du das eigentlich, wenn da so ein Papierfetzen mit einem Text herumliegt: Sammelst du die in einer Schuhkiste und kramst dann was raus, wenn du mit JAKA oder wem auch immer aufnimmst, oder hast du da so ein Heft, wo statt "Mathe" eben "JAKA" draufsteht, und statt "Deutsch" eben "Sowas wie FAKE IDYLL, nur mit Regen"?

Christof: Was Philosophen angeht, denke ich, dass Sokrates, Platon, Aristoteles im Grunde schon alles Entscheidende erkannt und benannt haben. Danach war doch in der lächerlich kurzen Menschheitsgeschichte nur noch Rumstochern und Verschlimmbessern plus Revidieren und Wieder-Ausgraben. Und irgendwann Nietzsche. Den finde ich noch cool. Also dessen Welt-lächerlich-Machung und Sinn- und Glück-Definition. Dass es eben im Grunde um gar nichts geht. Oder, um es uminterpretiert mit Kästner zu sagen: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Was BEFREIER angeht, so der Name des Projekts, welches zwischen Wesel und Berlin, also Christof und Bommel, gerade anfängt zu gedeihen, ist alles möglich außer Black Metal. Wobei... wer weiß? Und, ja, ich habe einen solchen Textkarton.

"BEFREIER" klingt arg martialisch. Das klingt irgendwie so nach "Besorgter Bürger". Aber man soll ja ohnehin nicht zu viel in Wörter – oder Worte – interpretieren, oder? Zumindest findet das Eco scheiße.

Christof: Eco Ramazotti oder was? Befreier hätten die Amis sein können. Also waren sie ja in dem Sinne, als dass sie Europa von der Naziherrschaft befreit haben. Leider haben sie dies aber ja auch getan, um in Europa exakt die Verhältnisse zu schaffen, die Henry Miller in manchen Kapiteln von "Der klimatisierte Alptraum" beschreibt. Bommel und ich verstehen "Befreier" anders. Also, sag ich mal. Bevor ich mich da festlege, frage ich lieber nochmal Bommel, wie genau er das versteht. Von ihm ist schließlich der Name. Moment, ich ruf ihn mal eben an...

Bommel (über Skype): BEFREIER heißt die Band, weil ihre Botschaft meines Erachtens lautet: Bewahre immer einen kühlen Kopf, habe immer eine Glühbirne dabei und rette dich und die Welt, wobei die Welt natürlich noch zu retten ist! Dazu müssen sich nur alle mal am Riemen reißen und zur Vernunft und zu sich selbst kommen. Dazu braucht es nun wirklich nicht viel, sondern nur Anstand, gutes Benehmen und etwas Glück, was von innen und außen kommt – außerdem entsprechende Nutzung von Hirn, Herz und Hand. Das ist nun wirklich nicht schwer und keine "Rocket Science", wie King Buzzo mal treffend sagte – und Gott und das Universum wollen das ja auch. Außerdem heißt sie BEFREIER, weil das so schön und ähnlich wie "Betrayer" von KREATOR klingt und auch wie "Betreuer". Dazu könnte ich ne schöne Anekdote von einer Tour mit KINT und MALM erzählen. Das war 2008 oder so, führte hier aber zu weit. Bei BEFREIER mischen wir zu guter, origineller, aggressiver Rockmusik demnach Lustiges, Philosophisches, Persönliches und anderes und zeigen außerdem mehr oder weniger durch die Blume (Aus)Wege, und zwar unsere. Die Hörer entscheiden dann bitte, ob sie ihnen taugen und teilen uns das mit. Meine Einflüsse reichen dabei von Robert Johnson über BO DIDDLEY, DYLAN, BLACK SABBATH, AC/DC, MELVINS, TODAY IS THE DAY, HIGH ON FIRE, KHANATE, SUNN O))) und diverse Zwischenstationen bis zu – tja, was war denn das letzte gute Zeug?! Wohl MUSIC BLUES und HARVEY MILK. Was durch Christof dabei fließt, möge er selbst äußern. So, gut, die Antwort geronn glatt zum ersten, halben bis dreiviertelen Bandinfo. Zwei Fliegen mit einer einzigen Wörterklappe! Falls weitere Fragen zu BEFREIER aufploppen, beantworten Christof und ich die gerne.

Christof: Ja, bleib mal dran! Die Bildübertragung hakt so geil und deine Stimme klirrt voll. Das hätte man jetzt echt mitschneiden sollen! Wäre ein spitzen Intro gewesen für unsere Platte. Oder ein Outro. Ich wusste auch gar nicht, dass du dir schon dermaßen viele Gedanken gemacht hast!

Buzzo ist ein Schatz. Dem seine Frisur sind ja quasi die Baumringe der Heavy-Metal-Historie, so ein Kerlchen kann nicht irren. Ist nun eigentlich das Wort stärker als das Schwert, oder zählen Taten mehr als Worte?

Christof: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, frisst aber auch Strom. Und die Welt quillt ja eh über an Bildern, wie auch an allem anderen. Bommel und ich nehmen erstmal auf, zerhacken das dann und sehen, was dann an Taten folgt. So halt der Plan.

Ich meinte eigentlich, prinzipiell. Also, welche Sinnhaftigkeit sich hinter deinem Text-Geschreibsel verbirgt. Persönliche Katharsis, so wie Stuhlgang, oder doch mit Mehrwert?

Christof: Der Mehrwert kann nur sein, dass man selber Spaß hat. Gesagt worden ist schon viel zu viel. Es hört doch eh keiner mehr zu. Ob BEFREIER Texte bekommt, steht noch in den Sternen. Wahrscheinlich aber ja. Bommel macht ja auch gute Zeilen, wie KINTs "Moshington D.C." beweist oder SCHWANZMUSKELs "Allein gegen den Überrest der Welt".

 

So geht intellektuell: Stefan Baumgartner und Christ of Kather im Gespräch, Wien, August 2015

 

Ich hab eh versucht, bei KRÜPPEL mitzuhören. Aber Hörbuch ist's ja leider keins. Da wird zu viel genuschelt. Ist ja auch ein bisschen ein Unding, Texte zu haben, aber nicht abzudrucken, wenn man schon mit Gag-Ball singen muss.

Christof: Was die Texte von Donnermann angeht, kann ich nicht mitreden. Die verstehe ich auch nicht. Du weißt, dass Donnermann die andere Hälfte vom Kruppstahl ist?

Ich bin voll investigativ, Oida. Klaro! Das pfeifen die Spatzen doch von den Dächern! Aber dieser Querverweis von dir ist schon okay, immerhin hast du vorhin noch unterschlagen, wie du entscheidest, welcher Text wofür verwendet wird. Also, ob du da einfach in den Text-Schuhkarton reingreifst und 14 Texte rausfischst, wenn du sie brauchst, oder ob du da unterschiedliche Heftchen hast.

Christof: Ich versammle immer irgendwann alles, was ich notiert habe, in einer in meinem Karton liegenden Textdatei. In dieser wird dann rumkopiert und umarrangiert. Ein Großteil fliegt einfach raus, bis alles so verdichtet ist, dass es den Anschein erweckt, gut zu sein. Bisher sind ja schon viele darauf reingefallen, finden die Resultate tatsächlich gut. Das jedenfalls beweisen die exorbitanten Bücherbestellungen, die über unundeux getätigt werden, seit unundeux einen auf Literatur machen. Sogar das unundeux-Buch, welches ja gar keine Songtexte enthält, sondern ausschließlich Gedankenquatsch, wird fleißig bestellt.

Auf gerade das Buch wollte ich eh gleich zu sprechen kommen: Ich glaube, das ist doch eine ziemliche Novität. Erst kürzlich las ich irgendwo, dass Playboy das erste Magazin mit einem Onlineauftritt gewesen sei, und schwupps, da nimmt der Kather genau den Gegenweg und dupliziert online zurück in Print. Das ist eigentlich genau das in Taten, wonach viele Zeitschriften nach wie vor arbeiten: Die Printredaktion ist wertvoll, die Onlineredaktion sind halt studentische Affen. Wie kam es zu der Idee?

Christof: unundeux ist ja eine der wenigen im Internet noch verbliebenen Spielwiesen, auf der Gedanken ausprobiert werden, ohne Rücksicht darauf, ob diese albern, naiv oder gefährlich sein könnten. Als ich vor Kurzem einmal durch die Website klickte und ältere Einträge las, fand ich vieles überholt bis peinlich, das Wenigste lustig. Trotzdem dachte ich, dass es vielleicht wichtig ist, all das einmal in physischer Form herauszubringen, um es für die Nachwelt zu bewahren, wenn demnächst durch Cyberangriffe oder weiß ich was das Internet zusammenfällt. Auf Peinlichkeiten darf bei sowas keine Rücksicht genommen werden. Ich selbst lese gern die verschwurbelten Gedanken von im Nachhinein als groß betrachteten Größen, die diese zum Beispiel in ihren Briefwechseln so von sich gaben. Weil sie eben zeigen, dass niemand kompetent ist, jeder sich herantastet und nur ein verschwindend geringer Rest von dem, was die Menschen so äußern, nach Evangelium klingt oder den Kern einer Sache trifft.

Jetzt mal ganz ehrlich: Wie viel von dem Material, das euch über Leserbriefe oder E-Mails erreicht, ist wirklich nicht von euch? Bei der KRONE schrieb die Leserbriefe früher ja immer der Altnazi und Oberchefredakteur Dichand selbst, die hatte er auch in einer Schublade gebunkert. Heute schreibt die vermutlich der Einbisschenwenigeraltnazi Jeannée oder eines der anderen rechten Redaktionsschweine.

Christof: Nazipost veröffentlichen wir gar nicht. Egal, ob deren Verfasser jung sind oder alt, rechts oder betont links. Tatsächlich beschäftigen unundeux einen ziemlich großen, wenn auch überschaubaren Mitarbeiterstab, zu dem auch unsere Fernpraktikanten gezählt werden. Ich bin immer wieder erstaunt und auch froh, wenn ich sehe, wie sehr die, die uns schreiben und Anteil nehmen, den unundeuxschen Geist schon verinnerlicht haben oder eben einen ähnlichen von sich aus mitbringen. Auch dass ein einigermaßen hoher Standard an Formulierungsgeschick und orthographischem Können vorherrscht, ist ein Grund zur Freude. Ich denke mal, dass es das ist, was dich an der Echtheit unserer Leserbriefe zweifeln lässt. Tatsache ist aber, dass sich hier ein Häufchen überdurchschnittlich gut ausgebildeter Gleichgesinnter versammelt hat, deren Kompetenzen wahrscheinlich deswegen so hoch sind, weil sie sich erfolgreich manchen den Geschmack und die gute Laune zersetzenden Strömungen unserer Kultur widersetzt haben.

Ich zweifle gar nicht! Sondern frage ja nur nach. Immerhin sind ja auch die Newsletterplätze bei unundeux beschränkt. Kommen da eigentlich wehmütige Gefühle auf, wenn du alte Einträge auf der Homepage rauskramst und in Print ablichtest? Ich muss gestehen, ich hab da schon die eine oder andere Träne verdrückt. Bei "My Name is Fuck You" von REANIMA beispielweise, oder als ihr den JAKA-Backdrop versteigert habt, und ich nicht Höchstbietender war. Das war ein Lebenseinschnitt.

Christof: Okay, das war ein Fake. Der oder das Backdrop ist nicht versteigert worden. Keiner war so krank, sich das hässliche Teil anzuschaffen. Also, was bietest du? Die JAKA-Snare, die jüngst angeboten wurde, ging gerade eben für'n Fuffi weg. Jemand aus der Schweiz hatte zwar 100 Euro geboten, wir verkaufen aber nicht an Schweizer. Außerdem ist die Snare, so kaputt, wie die ist, höchstens 99 wert.

Ich biete Liebesdienst und kostenlose Präsenz auf Stormbringer an. Gerne auch wohlwollende Kritik. Wir lügen ohnehin bei jeder Rezension wie gedruckt. Primär allerdings nicht aus Eigeninteresse, sondern aus Selbstschutz. Wir haben es einmal gewagt, einer österreichischen Band nur 4 von 5 Punkten zu geben, und die haben uns dann postwendend beleidigt vor die Tür geschissen. DUCKFALL aus der St. Eiermark waren das. Sensationelle Band!

Christof: Ja, das finde ich auch gut, dass der Stormbringer uns immer noch featured! Trotz all der Lügen und Hochstapeleien, durch die wir auch uns selbst immer erfolgreicher vormachen, wichtig zu sein. Jetzt kann ich's dir ja sagen: Auf der letzten unundeux-Sitzung wurde tatsächlich darüber gesprochen, dem Stormbringer irgendeinen Preis zu verleihen. Dafür, dass er echte Künstler, Leuten also, die das mit dem Kohle-Machen nicht so richtig hinbekommen, nicht einfach wegignoriert, wie es viele andere Magazine tun.

Ist der/das Preis dann der/das Backdrop? Das würden wir uns umgehend über die Minibar hängen! Jedenfalls: unundeux hat schon Mehrwert. Als ich die gedruckte Heimatseite in den Händen hielt, musste ich gleich wieder drüber diskutieren, ob es nicht ziemlich geil wäre, ein Fanzine auf den Markt zu bringen. Mit Schreibmaschine und in schwarzweiß, also total abgekupfert von euch. Hähä. Aber alle sagen, der Printmarkt ist tot.

Christof: Welcher Markt ist denn nicht tot? Marktwirtschaft an sich ist doch was Totes! Immer nur Habenhabenhaben. Aber klar, von Seinseinsein kann man ja nicht leben. Naja, bisschen Tod muss halt sein. Der Spaß darf aber auch nicht zu kurz kommen! Das mit dem Backdrop war natürlich ein Witz. Das hängt irgendwo in Brasilien – oder war es Argentinien? – über irgendeiner Minibar.

Ich wusste, Adolf Hitler ist ein Fan von JAKA. Dreht es sich eigentlich im "Neuen Hitler" um HC Strache?

Christof: Diese Spielart des Hardcore ist mir noch gar nicht bekannt.

Das ist der Chef unserer Nazipartei. "HC" ist übrigens kurz für: "Hurensohn". Ich glaube, das passt nicht wirklich in die unundeux-Welt. Gibt es eigentlich schon Pläne für 112/028-030? Wird eins davon die neue JAKA? Übrigens, ich votiere, angelehnt an den Eintrag vom 17.7. auf eurer Heimatseite, für #4. Das erinnert mich an "Rauchen und Yoga", ein wunderbares Kleinod. #3 ist stark aufgelegt, nach der "Welt ohne Werbung".

Christof: Wovon sprichst du? Von der nächsten JAKA-Platte?

Jau. Und was sonst jetzt dann bei 112 rauskommt.

Christof: Bis zur nächsten JAKA wird es noch dauern. Gerade kam auf unundeux ja halt die CD von KRÜPPEL. Ganz überraschend. Auch für die Zukunft wissen wir wie immer nicht, was passieren wird. Wenn aber keine zufälligen Musikprodukte entstehen, die man über unundeux rausbringen kann, verkaufen wir halt erstmal weiter Bücher und Instrumente-Schrott.

 

Teil 2 der erfolgreichen Grindpunkprosa-Reihe: "Japanische Kampflektüre Vol. 2"

 

Vol. 2 der „Kampflektüre“ wirkt entspannt DIY, noch viel mehr, als die Vol. 1. Einziger Wehmutstropfen: Im Gegensatz zu Vol. 1 ist diesmal nichts Unveröffentlichtes dabei.

Christof: Dafür inzwischen Veröffentlichtes, was in Vol. 1 noch unveröffentlicht gewesen war. Du hast Recht. Vol. 2 ist inhaltlich streckenweise schon eine Mogelpackung. Im Regal sieht sie aber gut aus und erweckt den Eindruck von Belesenheit, wenn man mal Gäste hat.

Ha, da hast du recht. So wie "Kafkas 'Urteil' und die Literaturtheorie. Zehn Modellanalysen". Sollen wir das mal an einem deiner Texte spielen, und uns anschauen, was zum Beispiel ein Hermeneutiker dem Herrn Christ of Kather attestieren würde? Lust?

Christof: Äh. Ja.

Nehmen wir "Elektroschrott". Kurz, prägnant, bissig. Und durchaus schwungvoll. Was würde da wohl der Psychoanalytiker, also der gute Sigi zum Beispiel, hineinlesen? Ob er auch da irgendwelche Penisse sieht? Vibratoren zum Beispiel? Angst vor überdimensionalen Gliedern in Afrika?

Christof: Elektroschrott wird von Leuten beziehungsweise Kulturen produziert, die das Recht des Stärkeren für ein Naturgesetz halten. Was es ja auch ist. Leider. Wenn sie mit diesem Elektroschrott fertiggedaddelt haben, muss neuer her, und der alte wird dazu benutzt, auch in südlichen Ländern die Lebensgrundlagen zu zerstören. Das unbewusst verfolgte Ziel ist, aus dem gesamten Planeten einen Ort zu schaffen, in dem nur noch Maschinen existieren können. Posthumane Nachkommen, denen Strahlung, verseuchte Böden, verdreckte Luft - und Wasser sowieso - egal sein können. Künstlich intelligente, von Neid und Hass und Angst befreite Roboter, die einfach nur noch da sind – so wie der Buddhismus es ja predigt. Kreativität wird dann endlich nicht mehr nötig sein, weil ja auch Destruktivität ausgerottet sein wird. Das wird richtig gut! Es handelt sich zwar um eine Vergewaltigung, aber um eine äußerst positive. Man zwingt das kacken müssende und ficken wollende, selbstsüchtige Naturwesen Mensch dazu, sich endlich abzuschaffen. Zu nichts anderem dient Technik doch als zur totalen Unterwerfung der Natur. Dass dieses Ziel, glaubt man den Silicon-Valley-Spinnern, bald endgültig erreicht sein wird, daran habe ich keinen Zweifel. Helft alle mit, den Penis zu überwinden! Investiert in Elektroschrott!

Dem würden die Gender Studies, Judith Butler zum Beispiel, wohl bissig entgegenhalten, dass man da "die Frau" nicht mit reinziehen darf. "Der Mann" dominiert die Welt und ist für all den Dreck, Krieg und Mist verantwortlich.

Christof: Okay, Merkel und Ursula von der Leyen sind nicht wirklich Frauen. In der NATO aber sind Frauen inzwischen genauso selbstverständlich wie bei den sexy IDF. Sie helfen also auch mit bei der Durchsetzung des Rechts des Stärkeren durch Gewaltausübung. Ich glaube also nicht, dass Frau Butler Recht hat mit der Behauptung, Männer seien nicht nur ansonsten, sondern auch unmoralisch den Frauen überlegen. Ich glaube, dass wir alle, egal, wie männlich oder weiblich wir sind, insgesamt gleich verantwortlich sind, wenn wir all die Dinge konsumieren, die uns unsere Führer mit aller Gewalt heranschaffen lassen. Verhalten entsteht nicht durch Hormone, sondern durch Worte. Was wir uns lang genug einreden oder einreden lassen, sieht am Ende aus wie Natur. Und dann sind Männer aggressiv und Frauen unterlegen und Antiimperialisten gleich Antisemiten usw. Ich glaube, dass Frauen nicht in Chefetagen aufsteigen, weil man immer und immer wieder betont, wie wenig aggressiv sie im Vergleich zu Männern seien. Ich halte Frauen für genauso schlecht wie Männer und Männer für genauso gut wie Frauen. Und ich halte Imperialismus für ungerecht und bin trotzdem kein Antisemit, sondern ein erklärter Antistereotypist. Ich bin gegen das ständige Unterstreichen des Rechts des Stärkeren und habe Verständnis dafür, wenn auch der Schwächere ab und zu um sein Recht kämpft. Mit Verweis auf den Nahostkonflikt, wo das Sich-zur-Wehr-Setzen eines Schwächeren am Plakativsten zutage tritt, wird man dann schnell zum Nazi gestempelt. Wenn das die Original-Nazis gewusst hätten, dass man mal Leute, die so ganz und gar nicht ihre Weltanschauung teilen, weil sie eben Verständnis für die Unterdrückten haben, Nazis genannt werden von anderen, die sich für Nazigegner halten und aber kein Problem haben mit Imperialismus und dem dazu nötigen Chauvinismus und Rassismus! Euer HC Strache ist ein eindeutiger Nazi und wird ja anscheinend auch als solcher erkannt von den linken Lümmeln. Andere Nazis erkennen sie aber nicht, sondern unterstützen deren Machenschaften sogar. Da reicht einfach eine konträre Wortwahl, und schon setzen sich die Gegner der Altnazis ein für die verkappten Neunazis. Der alte Nazitrick, die Dinge einfach so darzustellen und zu verkaufen, wie sie eben genau nicht sind, funktioniert auch heute noch blendend. „Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache.“ Das hat ein anderer Österreicher mal gesagt. Ludwig Wittgenstein hieß der, glaube ich ... Entschuldige bitte, dass das Ganze hier jetzt wieder so einen politischen Drall bekommt. Immerhin formuliere ich aber absichtlich verworren, damit diejenigen, die ganz genau wissen, wovon ich hier rede, sagen können, sie hätten es einfach nicht verstanden, oder hätten – sorry – nun wirklich weder die Zeit noch die Lust, es zu lesen.

 

Findet Kather allen Ernstes gut: Den koreanischen Modephilosophen Knall Bum Fuk

 

Strache ist eigentlich das geringere Übel, er ist nur eine "hübsche", ziemlich tumbe Marionette des braunen Dreckschweins Kickl, seiner rechten Hand. Der ist leider ziemlich vif. Und im eigentlichen Grunde sind ja sogar die "Linken" das viel größere Übel, weil die spielen mit ihrer absoluten Inkompetenz derart widerlichen Kreaturen halt die Wähler in die Hand. Traurige Geschichte. Aber: Damit hast du nicht nur inhaltlich einen Punkt gesetzt, sondern auch die Prägnanz deiner "Grindpunkprosa" demonstriert. Das würde Bachtin und Kristeva immens gefallen, diese Intertextualität. Hermeneutiker hätten bei dir auch eine wahre Freude. Da ist die Bibelexegese beinah ein Lärcherl dagegen. Werden wohl aber viele nicht verstehen, wie das mit avant-Texten so läuft. Apropos: Jauß oder Iser würden sich die gedanklich-emotionale Wahrnehmung deiner Werke im Prozess der Rezeption anschauen. Kümmert dich das, also, ist's dir ein Anliegen, dass bei JAKA oder bei einem deiner anderen Projekte das Textliche auch wertgeschätzt wird, und nicht nur als notwendiges Beiwerk zur Musik?

Christof: Fuck! So viele Namen und Fremdwörter. Du weißt schon noch, in welchem Rahmen dieses Interview hier stattfindet, oder? Also, was JAKA angeht und die ganzen anderen Projekte, so ist das einfach nur Metal. Ich finde es natürlich schön, wenn Leute die Texte wertschätzen. Manchmal finde ich sie selber gut. Meist, wenn ich genug gesoffen habe. Wirklich neue Weisheiten stecken da aber nicht drin. Das muss ich leider immer wieder feststellen, wenn ich einen Gedanken, den ich in einen Text gegossen habe, so ähnlich bei jemand anderem lese, der schon seit mehreren hundert Jahren tot ist. Aus dem gleichen Grund habe ich auch keine Hoffnung für die Menschheit. Sie lernt ganz einfach nicht dazu. Egal, wie oft man sie an dies oder jenes erinnert, oder wie bewusst man ihr das Große und Ganze zu machen versucht. Ausgerechnet Menschen haben anscheinend keinen Bock auf Bewusstsein. Und worauf sie mal wirklich gar keinen Bock haben, ist Bewusstseinsbildung per vorgehaltenem Spiegel. Wie auch immer. Wertgeschätzt wird heutzutage ausschließlich Wertloses und Entartetes, beziehungsweise alles ist entwertet und total durcheinander gebracht. Ich habe vor Kurzem beruflich mal diese Adam-und-Eva-Show auf RTL2 gucken müssen. Da schenkte die Eva, die ein umgebauter Mann war, ihrem Adam zwei Silikonkissen, die sie selbst getragen hatte, bevor ihr die doppelte Menge an Silikon implantiert worden ist. Und der Adam fand das ein total schönes, weil intimes Geschenk. Weil die das ja immerhin schonmal in ihrem Körper gehabt hatte. Naja, Scheiße, keine Ahnung, wie ich darauf nun wieder gekommen bin.

Aber hallo! Erstens für die Kampflektüre Vol. 3, und außerdem sind die Sturmbringers durchaus klug. Ich glaube ja, dass der Mensch eben weil er merkt, dass er ohnehin ständig in die Scheiße stapft, höchstgradig bewusst, so eine Ist-eh-schon-wurscht-Masche entwickelt hat. Also: Wenn‘s schon bergab geht, dann ist das aufwärts rudern zu mühsam, dann lieber mit Pauken und Trompeten. Und deswegen sind von mir aus auch Silikontittengeschenke Romantik. Kennst du eigentlich die Hörbuch-Reihe, wo Kinski Weltliteratur liest?

Christof: Nee. Zuletzt habe ich für mich in der Kinderbücherei "Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser" entdeckt. Ein Buch, welches Ernst Gombrich 1935 mal verfasst und später noch einige Male überarbeitet hat. Aufgelesen von Christoph Waltz klingt das Ganze sehr hübsch und eignet sich insbesondere für Leser des Stormbringers dazu, endlich mal diesen versammelten Bildungs-Overkill vom Schwanitz runterzuspülen beziehungsweise diesen zu ergänzen. Was man bei beiden nochmal hören oder lesen kann, ist, dass die Menschheit schon immer mit Try und Error gearbeitet hat. Manchmal ging es gut, manchmal eben nicht. Viele Menschenleben hat es immer gekostet. Die Natur blieb davon aber über Jahrtausende weitestgehend unberührt. Jetzt ist alles voller Silikon, und jeder bekommt alles mit oder besser gesagt, jeder kann besser manipuliert werden, und in jeden lässt sich zwecks Schönheit und Gesundheit leichter jeder Scheiß implantieren. Für schlaue Metalfans, denen vorauseilender Gehorsam von Natur aus fremd ist, ist das natürlich keine neue Erkenntnis. Für manch anderen aber schon.

Allerdings sind auch die Klugen nicht gefeit vor der Abwärtsspirale. Spielt ja jeder mit, der eine mehr, der andere weniger, beim "The Last Waltz", ha. Übrigens er ein Bösewicht, den man gern haben muss. Wobei die Fieslinge ohnehin tendenziell mehr Tiefgang haben als all die ganzen glattgewixten "Helden". Die sind öde.

Christof: Also, ich tu ja jetzt nur so, als sei ich klug. Ich verstehe aber schon, was du meinst. Ja, alle helfen mit. Niemand ist besser als der andere, allenfalls graduelle Unterschiede gibt es hierzulande, was den falschen, nicht nachhaltigen Lebensstil angeht. In dieser Hinsicht sind wir in den westlichen Ländern alle Nazis. Es interessiert uns nicht, wie viele Arbeitssklaven für die Güter, die wir gar nicht brauchen, schuften müssen, solange deren Arbeit outgesourced stattfindet. Sogar wenn wir genau wissen, wieviel Blut an den Dingen klebt, kaufen wir sie, so wie sich die Volksdeutschen mit langen Fingern am Eigentum der Juden bereichert haben, nachdem der Staat diese enteignet hatte. Ich finde nur, man sollte dazu stehen, dass man nicht besser ist, als die Altvorderen. Dann schämt man sich vielleicht nicht nur wirkungsvoller, sondern kommt auch zu dem Einzigen, was die Welt retten kann, und was eigentlich die Pflicht eines jeden Individuums ist: Nämlich selber nachzudenken anstatt sich primen zu lassen und aus jedem Priming eine Entschuldigung dafür abzuleiten, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Alle tun immer so, als hätten sie nur ein Auge und eine Gehirnhälfte. Dabei haben wir alle zwei! Eine zum logischen Denken und eine zum Herumphantasieren. Spezialisierung ist kein Segen! Sie ist nicht der Schlüssel zum Erfolg. Sie schließt umfassendes Denken aus und kann gar nicht woanders hin als in den Untergang führen. Spezialisten sind schamlose Sklaven des Untergangs und merken das gar nicht. Wacht auf! Ihr braucht nicht jeden Monat ein neues Handy, jedes Jahr ein neues Auto oder stündlich ein neues Kleidungsstück!… Was war nochmal die Frage? Ach so, zum Thema angesagte Fieslinge habe ich neulich eine Studie gelesen, die sich mit Mobbing beziehungsweise Bullying beschäftigte. Man hat da tatsächlich rausgefunden, dass diejenigen, die im Kindes- oder Jugendalter andere unterdrücken und quälen, später ganz erfolgreiche Wirtschaftskapitäne werden und sich, anders als ihre Opfer, allerbester Gesundheit erfreuen, nicht dick sind, gute Pumpen haben, und für die Depressionen natürlich ein Fremdwort bleibt. Sie finden auch viel Beifall, gelten als cool. Die Parallele zum Tierreich wurde gezogen, wo in Affenhorden ebenfalls diejenigen Individuen stärker und erfolgreicher sind in Partnerwahl und allem Pipapo, die rücksichtslos andere untenhalten. Vielleicht ist totale Humanität, so wie wir sie uns vorstellen, also tatsächlich nur erreichbar, wenn man den Menschen zur glattgewichsten, öden Maschine macht. Ein nicht gerade erbaulicher Gedanke, durch den man richtig schlecht drauf kommen könnte.

 

In schwarz-weiß, betrieben mit Windenergie, aber in Papierform: die unundeux-Website

 

Fragt ja schon immerhin Achilles, "Werden unsere Taten die Zeiten überdauern?" - ich glaube nein. Der Mensch ist wohl das einzige Lebewesen ohne Lebenserhaltungstrieb. Siehst du ja auch an der Familienplanung, die aktuell en vogue ist: Lebensabschnittspartner nur, keine Kinder. Da seid du oder Bacho schon eine willkommene Ausnahme. Zu deiner Studie: Während in der Werbung an allen Ecken und Enden dieser bärtige Hipster-Charakter nun alle Produkte von beschissenen Kleinwagen bis hin zu Burgerklumpat schick macht, las ich erst kürzlich eine Studie, in der der glattrasierte Mann über den bärtigen gestellt wird, in puncto Erfolg. Da bin ich wohl wieder mal der Gefickte.

Christof: Da kann ich ja froh sein, dass mir gar kein Bart wächst! Ich muss jetzt leider los. Ich arbeite gerade an einer Studie über neunmalkluge Untergangsproleten aus dem deutschen Metalstand, welche sich unter anderem mit der Frage beschäftigt, ob das, was in deren vollkommen verdorbenen, pseudointellektuellen Denkorganen so alles herummäandert, die Welt doch noch retten kann. Hast du das Kinski-Hörbuch gerade hier? Das würde ich gerne mitnehmen.

Türlich. Hör mal rein. Musste zuvor nur dran denken, weil der eben fremde Texte liest, und das ziemlich gut. Muss mal Bony fragen, wie das so ist, deine Texte zu singen – zumindest live. Also, ob er das gut findet oder einfach wurscht.

Christof: Letzte Frage, da du ja so ein großer Fan bist von eventuellen Plattentiteln. Wie sollen BEFREIER ihr Debüt nennen? "Das Kind der Führer ist die Sintflut" oder "Die Nipkow-Scheibe" oder "Das Big-Brother-Finale"?

„Der Tod des Autors und andere Lebenslügen“. Kommt drauf an, ob du Neunmalkluge wie mich bedienen willst oder nicht. Es muss ja auch nicht ein Titel sein. Manchmal sind Leerstellen durchaus auch ganz nett, die lassen Luft für eigene Gedanken, wird ohnehin zu viel von anderen vorgedacht, wie ich meine.

Christof: Du bist doch österreichischer Metalstand! Danke für die Kinskibox, ich muss jetzt wirklich. Bis nächstes Mal!


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