HARLOTT - Andrew Hudson

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Ich überlege mir meine Songtexte mit einem Wörterbuch und dem aktuellen Thesaurus.

Die Aussie-Thrasher von HARLOTT sind gerade erstmals in Karriere auf Europa-Tour und zerlegen mit ihrer brachial-bekömmlichen EXODUS/KREATOR/DEMOLITION HAMMER-Mixtur Bühne um Bühne. In Wien haben wir uns Frontmann und Hobby-Comedian Andrew Hudson zum launigen Talk geschnappt...

Text: Robert Fröwein | Fotos: Lady Cat
Veröffentlicht am 26.10.2015

Geteiltes Leid ist halbes Leid - während mein Torpedo-Twin und Hetero-Lebensmensch Stefan Baumgartner quasi bei Tür und Angel in der Wiener Szene mit der Interview-Absage von ANNIHILATOR-Mastermind Jeff Waters klarkommen musste (der Gute hatte aber wirklich keine Stimme und versprach, den Spaß per Skype nachzuholen - also bleibt am Ball, da kommt noch was!), war ich angetreten, um HARLOTT-Sänger Andrew Hudson zu bequatschen. Wer die brandneue Metal-Blade-Hoffnung aus Australien noch nicht kennt - shame on you! Mit den besten Referenzen aus Bay-Area- und Teutonic-Thrash-Tagen ausgestattet, hätten sie dem Headliner fast die Show gestohlen - wird die geografisch etwas ungünstig liegende Herkunft zu keinem Hindernis, kommt da fix Großes auf uns zu! Andrew selbst war im Gespräch ohnehin die Überraschung des Abends. Der 25-Jährige erwies sich als launiger und durchaus frecher Gesprächspartner mit einer Wagenladung voller Humor und einem Talent zum Comedian. Stilecht führten wir unser Gespräch bei etwa 8 Grad Celsius vor der Show auch draußen - nur die Harten kommen in den Szene-Garten und Hochsommer hat er ja ohnehin bald wieder. Los geht's:

Andrew, ihr befindet euch mit ANNIHILATOR gerade auf eurer ersten Europa-Tour überhaupt. Wie geht es euch damit?

Sehr gut, die Reaktionen des Publikums sind der Wahnsinn. Würden wir mit SLAYER oder KREATOR touren, würden sich die Leute langweilen, weil wir ja offensichtlich gleich klingen. Aber wir touren mit ANNIHILATOR und im Direktvergleich ist unser Thrash superschnell und ultraaggressiv. Das reißt die Leute immer ordentlich aus ihren Hosen.

Ein brandneuer Vertrag mit Metal Blade Records, ein starkes und durchaus erfolgreiches Album namens „Proliferation“ und dann auch noch eine fette Europa-Tour mit einer Genre-Legende. Es könnte HARLOTT mit Sicherheit schlechter gehen…

Das könnte es in der Tat. Was soll ich jetzt dazu noch sagen? (lacht) Ich habe nichts davon erwartet. Im Prinzip ist das ein Traum, den wir gerade leben, so etwas kannst du nicht planen. Es ist in einer gewissen Weise ermüdend und erschreckend, aber auch grandios. Wir haben eine gute Zeit und es sieht so aus, als ob es auch den Leuten gefallen würde. Nur das zählt.

Nachdem du erstmals den Direktvergleich machen kannst – wo sind die größten Unterschiede zwischen Europa und Australien? In punkto Location, Catering etc.

Erst einmal die Tatsache, dass es hier Catering gibt. (lacht) In Australien spielen wir für gewöhnlich in beschissenen kleinen Pubs, die maximal 200 Leute fassen, wo der Boden verklebt ist und es gar keinen Backstageraum gibt. Plötzlich sind wir in Europa, haben einen eigenen Umkleideraum und Toiletten. In jedem verfickten Land, in dem wir spielen, gibt es Brot mit Wurst und Käse – was willst du mehr? (lacht) Manchmal gibt es sogar Obst und dann merkst du erst, wie ungesund du dich auf Tour ernährst. Ein Apfel fühlt sich dann so an, als ob du eine Million Dollar essen würdest. Es gibt hier tatsächlich Menschen, die meinen Truck ausräumen und das Equipment in die Halle tragen. Was zum Teufel ist das? Das ist eine Erfahrung, die ich nur hier gemacht habe. Daran kann man sich gewöhnen und ich hoffe, wir kommen bald wieder. (lacht)

Österreich und Australien werden ja sehr oft miteinander verwechselt. Da gibt es so einige Klischees, die auf Englisch als auch auf Deutsch funktionieren.

Ich kann das einfach nicht verstehen, habe ich noch nie verstanden. (lacht) Wir haben gestern in Wörgl gespielt – danke, dass du das Wort mit dem Umlaut für mich ausgesprochen hast – dafür ist meine Zunge nicht gemacht. Ich weiß ja meistens überhaupt nicht, welche Sprache die Leute überhaupt sprechen, aber mit meinem Schulenglisch komme ich offensichtlich überall durch. (lacht) Ich bin ein Australier, ich sprechen nix Deutsch (das erzählt Andrew lachend auf Deutsch - Anm. d. Red.). Die Verwechslungen verstehe ich trotzdem nicht. Erstens ist es hier verdammt kalt, ich friere mir den Arsch ab. Ich komme aus Melbourne Mann, wenn ich in ein paar Wochen heimfliege hat es 45 Grad. Ich mag die Kälte aber deshalb, weil ich meine supercoole, toughe schwarze Lederjacke ausführen kann. Die einzige Ähnlichkeit ist, dass in beiden Ländern Menschen leben und jeder gerne Bier trinkt.

Für das neue Album „Proliferation“ musstet ihr das Album-Cover verändern – war das eine Anweisung von Metal Blade?

Die sahen das alte und sagten sofort: „Nein, um Gottes Willen!“ (lacht) Unser altes Albumcover hat wirklich jeder gehasst. Wir fanden es ganz okay, aber ich kann mich an kein positives Feedback erinnern. Das alte Cover symbolisierte einen Virus in einem Blutstrom und passte somit auch zum Albumtitel, und ich fand das cool, weil ich ein Nerd bin. Wenn die Tour vorbei ist, geh ich wieder heim und arbeite im Labor – nur jemand wie ich kann so ein Artwork offensichtlich cool finden. (lacht) Ein Russe, der in Kalifornien als Zeichner lebt, hat uns ein klassisches Thrash-Cover gemacht – warum auch nicht? Man muss schon ehrlich sagen, dass die neue Version verdammt geil aussieht.

Auf dem Album tummeln sich Songs wie „Civil Unrest“, „Lord Of War“ oder „Bloodlust“ – ihr seid nicht besonders erpicht darauf, die positiven Aspekte des Lebens hervorzukehren?

Nicht unbedingt. (lacht) Dafür sehe ich zu viele Nachrichten und das deprimiert mich dann. Ich habe keine politische Agenda, mit der ich hausieren gehe, merke aber, dass die Welt wirklich gefickt ist und trage meinen Teil dazu bei – ich singe dagegen an. Wir schreiben Songs über das menschliche Befinden, „Hey Dad, how are you?“-Lyrics liegen uns nicht so. Ich finde unsere Musik teilweise sehr düster und die Texte sollen dazupassen. Ich bin nicht so der Fan von Bier- und Party-Lyrics. Da singe ich lieber über das Ende der Welt, wie es die Menschen heraufbeschwören und wir mit offenem Visier darauf zulaufen.

Du hast also einen ziemlich apokalyptischen Zugang zu euren Songs?

Oh ja. Wir ruinieren uns ja alle selbst, daran kann kein Mensch vorbeischauen.

Sind dir die Texte dann auch wirklich wichtig, oder geht es am Ende des Tages doch nur um die Riffs, Hooks und Melodien?

Ich wäre mehr als überrascht, wenn auch nur irgendjemand ein Wort von dem Zeug verstehen würde, das ich so dahersinge. (lacht) Die Texte sind mir aber schon wichtig. Sie sollen zumindest eine Botschaft übermitteln, dürfen auch politisch und müssen auf jeden Fall etwas kryptisch sein. Für mich geht es aber um die Stimmfärbung beim Singen und um die Beats beim Schlagzeug. Ich schreibe einfach Musik und haue dann Wörter drüber – auf keinen Fall passiert das umgekehrt. (lacht) Ich versuche zumindest clever zu sein und bin viel zu cool dafür, ausschließlich reinen Müll zu verfassen. Ich sitze dann gerne mit einem Wörterbuch und einem Thesauraus da und überlege. (lacht)

Ich finde den Zugang trotzdem interessant, denn in Australien habt ihr weder das Flüchtlingsthema, noch sonst irgendwelche Probleme, die sich beim Zusammenleben an Grenzen mit anderen Staaten ergeben könnten. Woher dann all der Ärger und die Wut?

Die Frage kommt hie und da und jedes Mal zieht es mich zusammen, wenn ich sie beantworten muss, weil ich dann ertappt bin. Ich habe wirklich ein schönes Leben in Australien. Ich bin im reichen Ostviertel Melbournes aufgewachsen, es gab nichts, was ich nicht bekam, ich war in den besten Schulen und immer Teil des hervorragenden Gesundheitssystems. Ich war wirklich privilegiert. Aus meiner persönlichen Sicht heraus kann ich tatsächlich keine Wut kanalisieren, aber ich sehe, wie es anderen Menschen geht und das beschäftigt mich genauso. Ich beobachte einfach das Drumherum, aber in Australien passt wirklich alles. (lacht)

Wolltest du dann vielleicht einfach gegen deine Eltern rebellieren? Ging es dir etwa zu gut?

(lacht) Ich liebe einfach Thrash Metal – das ist eigentlich die Antwort. Ich war immer schon Fan von hochenergetischer Musik und Thrash ist schnell, aggressiv und geht voll in die Fresse. Als ich das erste Mal SLAYER hörte, war es um mich geschehen – von da an gab es kein Zurück mehr. Ich bin aber alles andere als ein Rebell, ich liebe meine Eltern. (lacht) Ich würde mir einfach schwer damit tun, einen Text über einen schlimmen Afterparty-Kater zu schreiben, oder wie es sich anfühlt, zu viel Kuchen zu verschlingen.

HARLOTT-Sänger Andrew Hudson zeigte sich in der Szene Wien in spielerischer und komödiantischer Hochform - (c) Lady Cat

Eure Musik kann man sehr gut mit SLAYER, KREATOR und EXODUS gleichsetzen, aber es gibt auch deutliche Parallelen zu den legendären US-Death/Thrashern DEMOLITION HAMMER.

Danke, Mann. Dass du hier eine Ähnlichkeit siehst, macht mich jetzt ganz verlegen. (lacht) Ich liebe diese Band. Jedes Mal wenn ich die alten Alben dieser Jungs höre, würde ich am liebsten sofort aufhören Musik zu machen, weil ich genau weiß, dass ich im Leben nie so brutal klingen werde. (lacht) TESTAMENT waren auch ein großer Einfluss für uns. Wenn du dir die Riffs von der „Legacy“ anhörst, wirst du viele Parallelen finden. Auch OVERKILL könnte ich noch hinzufügen.

Du könntest ja TESTAMENTs „The Preacher“ in die Halle kreischen…

Mann, wäre das geil. Versucht haben wir es schon öfters, aber ich klinge dabei wie ein Vollidiot. Ich will ja nicht noch peinlicher dastehen. (lacht)

Was ist dein Lieblingssong von DEMOLITION HAMMER?

Auf jeden Fall „.44 Caliber Brain Surgery“. Wir haben in Melbourne mal mit einer befreundeten Thrash-Band gespielt und sie haben den Song gecovert – ich kannte die Nummer bis dahin noch nicht und es war wohl der brutalste Moment meines ganzen Lebens. Dort wusste ich erst, was Thrash Metal eigentlich bedeutet. Unfassbar, ich bekomme heute noch Gänsehaut.

Die meisten Aussie-Thrash-Bands wie etwa DESTRÖYER 666 sind eher im Black-Metal-Bereich verankert, ihr seid davon meilenweit entfernt. Warum gibt es dort aber so einen Hang zum Black/Thrash und wie ist es bei euch allgemein mit Thrash bestellt?

Im Internet attestiert man uns Zugänge zum Black Metal – woher auch immer. (lacht) Es gibt natürlich viele Bands, die dieses GORGOROTH-Image lieben. Ich verstehe nicht ganz, warum man sich mit Nieten vollhängt und den ganzen Abend schwarzbeschmiert durch die Gegend läuft. (lacht) Kennst du MORTAL SIN? Das war wohl die genialste Thrash-Band Australiens, leider haben sie sich wieder aufgelöst. HOBBS' ANGEL OF DEATH sind auch nicht so unbekannt. Es gibt aber auch junge Bands wie uns, die gut im Rennen sind. Etwa DESECRATOR, die unlängst mit HIRAX in Europa tourten. Dann gibt’s noch IN MALICE’S WAKE, die viel Melodic-Death dabei haben. MASON oder HIDDEN INTENT fallen mir auch noch ein. Vom Black Metal habe ich kaum Ahnung. Als Teenager hatte ich eine Phase, die mir Spaß gemacht hat, aber irgendwie bin ich da rausgewachsen. (lacht)

Ihr könntet ja eine Thrash-Metal-Band sein, die im Black-Metal-Outfit auf die Bühne geht. Das wäre zumindest eine gegenwärtige Marktlücke.

Das Problem dabei ist, sobald wir Corpsepaint haben und nicht den schwärzesten Black Metal der Welt spielen, werden uns alle hassen. Jeder Trve-Black-Metaller wird uns als Poser beschimpfen und uns jede Daseinsberechtigung absprechen. (lacht) Freunde von uns tragen auch tatsächlich Corpsepaint und verkaufen bei ihren Shows Shirts mit dem Aufdruck „True Aussie Poser Metal“, das ist ihre Marketingstrategie, die ist schon wieder genial. SLAYER hatte anfangs ja zumindest Kajal im Spiel – Gottseidank haben sie irgendwann damit aufgehört.

Viele australische Bands sind nach Europa oder die USA gezogen, um die Karriere schneller zu forcieren und natürlich auch kostengünstiger zu touren. Habt ihr schon mal darüber nachgedacht?

Wenn es wirklich einmal komplett ernst werden sollte mit der Band, dann muss ich den Gedanken wohl akzeptieren und mich mit ihm anfreunden. Australien ist aber großartig. (lacht) Man kann dort hervorragend leben. Auch wenn wir dort die ganze Zeit touren verbringe ich die Zeit in dem Land, in dem ich aufgewachsen bin. Das ganze Land hat etwa 22 Millionen Einwohner und keine Stadt mehr als drei Millionen. Du fährst zehn Stunden von Melbourne zur nächsten großen Stadt. Wenn du von Perth nach Melbourne fliegst, um dort einen Gig zu spielen, zahlst du 300 Dollar nur für den Flug. Du kannst in Australien als australische Band schon erfolgreich sein, aber sicher nicht im Thrash Metal und auch nicht in Zeiten wie diesen. In die USA oder nach Deutschland zu ziehen, wäre irgendwie geil. Vor allem Deutschland – das ist doch DAS Metalland auf diesem Globus. Dann hätte ich außerdem endlich einen Grund, Deutsch zu lernen. Wir spielen ja acht Konzerte in Deutschland – ich würde mir schon etwa eine Million verkaufte Alben erwarten. Mindestens. (lacht)

Wenn man dich alleine in der Wildnis aussetzen würde und um zu überleben, müsstest du ohne Unterlass ein bestimmtes Pop- oder Hip-Hop-Album hören – welches wäre das?

Fuck, ich kann dir nicht mal Pop- oder Hip-Hop-Alben aufzählen. Muss ich dann sterben? Geht „Thriller“? Scheiße, ich nehme MICHAEL JACKSONs „Thriller“ – mir würde auch überhaupt nichts anderes einfallen.

Und wenn wir das Album mit einer Frau tauschen würden? Welche Frau würdest du zum Überleben wählen?

Wenn ich alleine in der Wildnis wäre? Verdammt jede Frau, die mir über den Weg rennt. (lacht) Margaret Thatcher wäre doch eine feine Wahl.

Du hast einen sehr extravaganten Geschmack, das muss man schon sagen.

Willst du mir jetzt erklären, dass du so viel konservative Macht nicht attraktiv findest? Magst du keine emanzipierten, kräftigen Bitches? (lacht) Ansonsten würde ich Milla Jovovich wählen – gegen ihren Willen! Sie muss sich wehren, ansonsten könnte ich es nicht genießen.

Im Outfit ihrer Rolle in „The Fifth Element“?

Auf jeden Fall, vor allem in dem Alter. Fuck yeah! (lacht)

HARLOTT - die derzeit vielleicht heißeste Thrash-Band der jüngeren Generation - (c) Metal Blade Records

Am Ende mache ich jetzt noch einen völlig unzusammenhängenden, spontanen Wordrap. Fangen wir einfach an: Jeff Hanneman

R.I.P. Was für eine verdammte Legende. Ich habe SLAYER einmal gesehen und das war mit Jeff Hanneman. Mir geht es also bestens, ich habe den König erblickt.

Melbourne

Einfach nur geil. Sollte jeder unbedingt anchecken, auch wenn es nicht bei euch ums Eck liegt.

Winter

Kommt. „Game Of Thrones“. Das Zeug lese ich gerade im Tourbus. (lacht) Winter ist ziemlich cool. Ich habe unlängst in der Schweiz etwas Schnee gesehen, das ist für einen Australier eine One-Time-Experience. (lacht)

Mongolei

Mongolei? Fuck, das ist tatsächlich der unzusammenhängendste Wordrap meines Lebens. (lacht) Eine große Mauer, die Leute am Eindringen hindern soll. (lacht) Eine Assoziationskette existiert also nicht bei deinem Wordrap, nur weiter so!

Death Magnetic

Habe ich mir niemals angehört, nicht ein einziges Mal. Es hat mich auch nie interessiert. Es gibt so viele andere junge, hungrige Bands, die verdammt schnelle und aggressive Musik spielen – ich sehe keinen Grund dadurch rauszugehen und irgendein METALLICA-Album zu kaufen. So geht’s mir auch mit den letzten MEGADETH-Alben – brauche ich einfach nicht.

Größtes Idol

Möglicherweise Hansi Kürsch.

Du willst mich jetzt verarschen!

Nein! Er hat einfach die beste Stimme der Welt. Er erreicht Höhen, die würde ich nicht einmal mit Helium schaffen. Außerdem ist er gleichzeitig extrem wütend und nett. Ich habe ihn mal in Melbourne auf einem Konzert gesehen und er ist einfach ein netter alter Mann. Ein Dad. Ich liebe das. Er hat sich in dem Moment gerade so wohlgefühlt und das hat auch mich innerlich befriedigt. (lacht)

Jeff Waters

(lacht) Kann ich dir die Antwort nach der Tour geben? Nein, er ist total okay. Mit ANNIHILATOR abzuhängen macht Spaß und Jeff hat einen wirklich guten Sinn für Humor. Das ist verdammt wichtig, wenn man schon drei Wochen unterwegs ist und noch drei Wochen kommen. (lacht)

Drogen

Die interessieren mich persönlich nicht. Wie dir vielleicht aufgefallen ist, schaue ich jetzt nicht übercool aus, brauche somit auch keine übercoolen Drogen, um noch cooler zu sein. Außerdem kann ich sie mir nicht leisten. Bei uns zuhause kostet ein Gramm Kokain etwa 200 Dollar. (lacht) Unser Bassist Tom liebt Drogen. (lacht)

Verrückteste Touranekdote deines bisherigen Lebens

Unser Gitarrist Ryan hat nackt einen Backflip in einem Motel in Sydney gemacht. Er hat nicht erklärt, warum er das jetzt macht, er tat es einfach. Er stieg ins Bett, zog sich seine Unterhosen aus und legte los. Du hast ihn dann nur aufklatschen gehört. Ich habe 20 Minuten lang Tränen gelacht. Tom und ich schliefen in diesem Bett – wie immer auf Tour, denn da ist nichts falsch daran, wenn wir das Bett teilen. (lacht)

Danke, jetzt habe ich eine Erektion…

(lacht) Ich auch, ist doch toll?!

Übrigens - die dazupassenden Konzertberichte meiner schicken Kollegen Seidinger und Lady Cat aus WIEN, sowie Patsch und Burgstaller aus WÖRGL gibt's hier verlinkt!


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