CALLEJON - Bernhard Horn

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Drei von unseren Jungs wurden wirklich vom Blitz getroffen.

CALLEJON haben dieses Jahr zwei Touren hinter sich. Zwar nicht mit dem Album „Blitzkreuz“, sie sind aber fit, was Lichteffekte betrifft. Auch die neue Live-DVD zeigt ihre Kenntnisse über elektrische Spannungen. Dass sie dann aber tatsächlich vom Blitz getroffen werden, hätten sie nicht erwartet.

Text: Lora
Veröffentlicht am 29.12.2015

Wie läuft die Winter-Tour so?

Super läuft’s, macht total Bock! Die Leute sind tierisch gut drauf - und alle sind gesund, das ist eine Ausnahme bei uns, vor allem jetzt im Winter. Und ja, es macht total viel Spaß.

Wie läuft sie im Vergleich mit dem ersten Teil Anfang des Jahres?

Im Vergleich zum ersten Teil sind die Städte jetzt im zweiten Teil etwas kleiner und wir sind auch öfters in kleineren Clubs. Das Konzert in Wien ist für uns ganz besonders, weil wir eben im ersten Teil der Tour gar nicht in Österreich oder der Schweiz waren. Wir sind jetzt also nach langer Zeit mal wieder in Wien und haben tierisch Bock drauf.

Wie sieht‘s denn heute allgemein mit Wien aus? Gibt’s irgendwelche Erfahrungen oder Befürchtungen?

Also ich glaube von der Location her sind wir heute zum ersten Mal hier in der Arena. Was wir bis jetzt gesehen haben, ist total schön. Die DONOTS sind ja heute auch hier in der anderen Halle drüben, da mussten wir eben direkt „Hallo“ sagen. Ist ganz geil hier!

Ihr habt das Album „Wir sind Angst“ 2014 geschrieben, inhaltlich passt es aber irgendwie fast besser zu 2015. War das Intuition oder wie hat sich das ergeben?

Ja, irgendwie war das wohl Intuition. Das Album ist ja tatsächlich so, dass es sich im Vergleich mit anderen CALLEJON-Alben mit sozialeren oder politischeren Themen auseinandersetzt. Wir haben dieses gesellschaftliche Klima aufgenommen und in den Songs verarbeitet. Dass sich das dann aber nochmal so aufheizt und alles nochmal in den öffentlichen Diskurs getragen wird, damit haben wir nicht gerechnet. Aber ja, klingt ganz nach prophetischen Fähigkeiten. Nein Quatsch, ich glaube einfach, dass das Themen sind, die gerade aktuell sind. Diese Entwicklung in „Wir sind Angst“ beschäftigt sich ja sehr stark mit diesem Angst-Schutzmechanismus, also dass man die eigene Freiheit gegen ein Schutzbedürfnis, beziehungsweise gegen ein Sicherheitsgefühl eintauscht, das aber natürlich illusorisch ist. Das ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die nicht erst 2015 angefangen hat. Dass es dann aber so krass wird, vor allem auch wenn man an Pegida in Deutschland denkt, die ja momentan ganz krass am Start sind, haben wir nicht erwartet. Dass das so in die Mitte der Gesellschaft rücken würde, das hätten wir nicht gedacht. Das finden wir jetzt aber umso abgefahrener.

Ich habe mir das Album angehört und finde, „Krankheit Mensch“ sticht raus. Im Vergleich mit den anderen Songs hebt es sich ziemlich vom Rest des Albums ab. Was hat es damit auf sich?

Das ist so ein Song, bei dem das eine zum anderen geführt hat. „Krankheit Mensch“ ist vom Text sehr direkt und auch ziemlich nihilistisch. Wir hatten dieses Bild von einem Italo-Antihelden-Western vor Augen. Dementsprechend haben wir halt gesagt, wir wollen dieses Element auch musikalisch mit drin haben, weil es auch am Anfang textlich zu diesem „auf dem toten Pferd reiten“ ganz gut passt. Wir wollten bewusst diesen Westernanstrich mit drin haben und haben so auch mit Instrumenten herumexperimentiert und dann diese Resonatorgitarre genommen, bei der der Klangkorpus aus Metall ist. Dann hat sich das so entwickelt, dass der Song schon fast doomig ist. Es passt ziemlich gut zur Bildsprache des Songs. Wir sehen das auch eher als Vorteil, wenn sich einzelne Songs auch mal ein bisschen vom Rest des Albums abheben und finden das einfach interessanter, als wenn jeder Song so dasselbe macht.

Eure Texte sind gefüllt mit Metaphern und so ziemlich bildlich. Woher kommen die ganzen Ideen?

Das weiß ich auch nicht so recht. Also eigentlich ist „Wir sind Angst“ textlich viel direkter als andere CALLEJON-Alben. Die Bildsprache und dieses Kryptische haben bei „Wir sind Angst“ einen nicht so starken Anteil wie bei den vorherigen Alben, aber trotzdem glaube ich, dass wir uns sehr intensiv mit den Texten auseinandersetzen. Das liegt aber auch daran, dass wir deutsche Texte schreiben. Wenn du auf Englisch einen Text schreibst, dann hört sich das für Nicht-Muttersprachler immer ganz cool an, selbst wenn es nur „bla bla I love you, bla bla baby baby sonst irgendwas“ ist. Wenn du das auf Deutsch singst, dann ist das völliger Quatsch. Abgesehen davon ist es auch so, dass das Bestandteil unseres Verständnisses von Musik ist, also eben auch eine Aussage zu haben und den Text nicht nur als Begleitmaterial von Musik zu sehen. Der Text ist für uns ein Element, der das Gesamtkunstwerk mitformt, deswegen ist das eine Möglichkeit für uns Kunst so zu machen, wie wir sie gerne hätten.

Besteht aber dann nicht auch die Gefahr, dass Leute die Songs völlig falsch interpretieren?

Das mit der Intention von Kunstschaffenden ist ja sowieso immer nur so ein Stück weit eine sichere Kiste. Ich glaube Kunst, die wir gut finden oder die ich interessant finde, hat immer einen Interpretationsspielraum. Wenn wir nur ganz eindeutig eine Sache intendieren würden, müssten wir auch keine Musik oder keine Kunst machen – dann könnten wir einen Sachtext oder ein Essay schreiben. Wir sind als Musiker einfach Leute die ein bisschen mit Bildsprache spielen und uns gerne mehrere Interpretationsmöglichkeiten offenhalten. Letzten Endes habe ich aber das Gefühl, dass bei den Fans ein breites Zustimmungsverständnis für die Musik, die wir machen, da ist. Wir hatten letztens in Frankfurt ein Meet And Greet mit unserem Fanclub, da war‘s total krass zu sehen, wie sehr Leute das auch berührt. Das sind Sachen, die einen selbst stark berührt haben als man sie geschrieben hat und das auch immer noch tun. Ich glaube, man muss nicht immer alles total bis zum letzten Ende aussprechen wenn man Musik macht.

Gibt es dann aber auch Themen, von denen ihr Abstand halten wollt und besser nichts dazu sagt?

Ich weiß nicht so recht, aber es gibt mit Sicherheit so Themen wo ich mir denken würde, dass ich da keine Idee zu einem Song habe oder kein Bedürfnis danach habe, das künstlerisch umzusetzen. Ich würde auch keinen Song darüber schreiben, wie ich meine Socken wasche. Es gibt natürlich auch andere Themen, die einen gar nicht interessieren. Aber prinzipiell ist es so, dass wir schon das, was uns beschäftigt, in der einen oder anderen Form in unsere Musik einfließen lassen.

Die meisten eurer Songs sind auf Deutsch gehalten, hattet ihr schon mal Bedenken, dass euch das irgendwie einschränkt?

Ja es schränkt ein, das ist klar, vor allem in der Hinsicht, dass Leute überall dort, wo man nicht Deutsch spricht erstmal sagen: „Was ist das denn, das verstehen wir ja überhaupt nicht“. Deswegen ist es auch so, dass wir hauptsächlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent sind und auch da hauptsächlich auf Tour gehen, was natürlich auch ein bisschen schade ist. Aber letzten Endes habe ich das Gefühl, dass sich die Leute, wenn sie sich wirklich intensiv damit auseinandersetzen wollen, auch nicht an einer Sprache hindern lassen. Natürlich ist es so, dass du in einer englischsprachigen Band, wie heute hier auch ADEPT aus Schweden, niedrigere Barrieren hast, als wir jetzt und auch problemlos in England oder so spielen kannst. Nur bei uns würde das nicht dem Charakter der Band entsprechen. Wir haben uns relativ bald nachdem CALLEJON gegründet wurde dazu entschieden - oder eher unser Sänger Basti – die Texte auf Deutsch zu schreiben, weil wir oder eben er auch nicht so viel Bock darauf hatten sich da mit einem Wörterbuch hinzusetzen und nachzuschauen, wie etwas übersetzt heißt.

Wie kommen die Songs außerhalb des deutschsprachigen Raumes an?

Du merkst total, dass die Leute nicht so krass mitsingen. Wobei das Mitsingen, was auch andere Leute sagen, die mit uns auf Tour sind, in Deutschland, Österreich und der Schweiz viel stärker ist. Da singen die Leute total krass mit, was auch total geil ist. 2014 waren wir mit BULLET FOR MY VALENTINE auf Tour, da waren wir zum Beispiel auch in Italien, Polen, Tschechien und Frankreich und da haben wir gemerkt, dass die Leute eher auf die Musik als auf den Text reagieren. Aber dennoch funktioniert‘s und es ist spannend, das mal ganz anders zu sehen.

Ihr seid in den letzten Jahren durchaus immer wieder kritisiert worden, zum Teil eben aus der „klassischeren“ Metalszene aber auch schon von Campino von den TOTEN HOSEN, was war denn da los?

Wir haben dieses Cover-Album „Man spricht Deutsch“ gemacht, was natürlich ein ironisches Augenzwinkern direkt mit drin hat. Wir haben deutschsprachige Pop-Hits gecovert. Zum Beispiel „Schrei nach Liebe“, der der bekannteste Anti-Nazi-Song ist, den ich  kenne. Irgendwer hat mir da damals geschrieben, Campino hätte in irgendeiner Talkshow über diese Problematik von so etwas neuerlichem Rechtskonservativen und von populistischen, rassistischen Strömungen gesprochen und meinte da halt, er hätte da so ein Plakat mit einem Adler gesehen mit „Man spricht Deutsch“ drauf. Wir fanden das ziemlich witzig, weil wir eben auf dem Album mit „Hier kommt Alex“ auch einen Song von den TOTEN HOSEN gecovert haben. Dafür haben wir vorher bei denen angefragt und sie fanden das cool. Ich glaube Campino hatte sich da nur nicht wirklich mit der Materie auseinandergesetzt, was aber auch okay ist. Da gab‘s auch kein böses Blut, wir sind auch Düsseldorfer und haben ein großes Herz.

Wie geht ihr mit Kritik um?

Ich sag mal so, wenn es sich um sachliche Kritik handelt, die auch gerechtfertigt ist, nehmen wir sie natürlich an. Aber es gibt auch viele Leute, die uns vollkommen unbegründet einfach Kacke finden. Nur das ist halt so, wenn man eine Band hat, die etwas bekannter ist. Dann gibt es immer Leute die sagen, dass das voll die Ottos oder voll die Affen sind und die Musik dann auch scheiße finden. Das ist mir dann ziemlich egal, wenn man sowas an sich ran lässt, macht es nur unnötigen Stress.

Viele Bands sagen immer wieder, wie wichtig es ihnen ist, sehr nahe an den Fans dran zu sein. Dann kommt aber ihr an, setzt euch mit euren Fans bei der Premiere von eurer „Live in Köln“-DVD ins Kino oder beantwortet stundenlang auf Facebook Kommentare. Liegt euch das so sehr am Herzen oder von wem werdet ihr genötigt?

Wir machen das absolut aus freien Stücken! Einfach aus dem Grund, weil, und das ist nicht nur bei uns so sondern bei jedem Künstler, die Fans die Band groß machen und nicht nur die Band sich selbst. Klar, es muss an einer Band etwas Interessantes geben, aber ohne die Fans würde das einfach gar nicht funktionieren. Das ist eine Sache, die wir uns sehr bewusst machen und für die wir total dankbar sind. Abgesehen davon sind unsere Fans auch wirklich nette, coole Leute. Man bekommt von den Fans total viel zurück. Wenn du auf eine Bühne gehst und da stehen tausend Leute draußen, singen deine Texte mit, was für die auch total emotional ist – das ist das krasseste und befriedigendste Gefühl, dass du dir vorstellen kannst. Und deshalb ist es uns auch sehr wichtig, dass wir in engem Kontakt zu unseren Fans stehen, auch weil es eine ganz besondere Beziehung zwischen CALLEJON und den Fans gibt. Ich glaube aber auch, dass es ziemlich viele Leute gibt, die CALLEJON total kacke finden, aber die Fans die CALLEJON geil finden, finden‘s dann halt ultrageil. Ich denke, es gibt wenige Leute, die sagen, dass sie uns ganz okay finden und unsere Musik ab und an mal hören, sondern das ist an den Polen etwas extremer. Deshalb sind unsere Fans total enthusiastisch, was wir auch sehr feiern.

Ich würde gern die DVD ansprechen. Woher kam denn eigentlich die Idee?

Die Idee hatten wir schon ganz lange – vor drei oder vier Jahren gab‘s schon mal die Überlegung, eine DVD zu veröffentlichen. Aber dann waren da immer diese Fragen, wann wir das machen, wie wir das machen und wann wir die Zeit dafür haben. Dann haben wir halt gesagt, weil abgesehen von uns auch viele andere Leute den Wunsch hatten, dass wir eine DVD veröffentlichen, dass es nach zehn Jahren mit der Band wirklich mal Zeit ist, sowas zu machen. Und so haben wir das eben endlich umgesetzt.

Ich denke, ein komplettes Konzert in dieser Qualität zu filmen ist definitiv anspruchsvoll. Immerhin wurde ja an einem Stück gedreht, ohne Gelegenheit irgendetwas zu wiederholen. Setzte euch das letztendlich unter Druck oder gab es Probleme?

Im Vorfeld war da schon Druck da. Es war im E-Werk in Köln, also im größten Laden auf der Tour, mit dementsprechend vielen Leuten am Start. Da hatte man vorher schon weiche Knie, aber in dem Moment, in dem man auf die Bühne geht, ist man völlig euphorisiert von den Leuten, die da durchdrehen, ausrasten und das abfeiern. Nach zehn Sekunden denkt man gar nicht mehr darüber nach, dass man gerade gefilmt wird, sondern es macht so viel Bock. Das ist, glaube ich, auch das Wichtigste bei so einer Live-Veröffentlichung, weil eben rüberkommen soll, dass die Band Bock hat zu spielen und sowohl die Band als auch die Fans Spaß haben und feiern. Eigentlich ging auch alles glatt. Wir haben anfangs alle überlegt, was wäre, wenn der Click Track ausfällt oder irgendwelche technischen Probleme auftreten, aber ändern kann man sowas eh nicht. Ich weiß auch nicht, dass irgendwas in die Hose gegangen wäre.

Gefilmt wurde in Köln, die Premiere war aber in Düsseldorf. Zwischen den beiden Städten besteht ja so eine gewisse Rivalität. Wie kam‘s dazu?

Zwischen Köln und Düsseldorf besteht so eine freundschaftliche Konkurrenz. Aber das nehmen wir nicht so ernst. Wir kommen ursprünglich aus Düsseldorf, haben aber auch total lange in Köln geprobt, viele von uns haben lange dort gewohnt. Köln ist für uns auch fast schon so eine Hometown wie Düsseldorf. Abgesehen davon wurde der Film auch deshalb nicht in Köln gezeigt, weil alle Kinos in Köln die Idee zwar gut fanden, aber schon belegt waren, weil genau in der Zeit ja der neue "James Bond" anlief. Unser Glück war dann auch, dass das in Düsseldorf ein kleineres Kino war. Es hatte einen schöneren Flair, das nur mit 100 oder 150 Leuten zu machen, statt in einem Saal für 600 Leute zu sitzen. Es soll ja auch irgendwie was Besonderes bleiben.

Verändert so ein Film euren eigenen Blickwinkel auf die Band, weil es einfach mal ganz andere Perspektiven zeigt, die ihr normal zu sehen bekommt?

Ja doch. Als Musiker selbst hast du nie diesen Blick auf die Bühne und eben darauf, was die Band so macht. Es gibt da diese Spezialisten, die jede Show filmen und dann wie die Fußballer eine Videoanalyse dazu machen, dazu gehören wir halt nicht so wirklich. Für uns war es schon mal witzig zu sehen, wie das so für einen Zuschauer wirkt. Es war auf jeden Fall mal abgefahren, eine andere Perspektive einzunehmen.

Wie war euer Jahr 2015 so? Mit „Wir sind Angst“ hab ihr es ja auf Platz fünf in den deutschen Albumcharts geschafft, dann kam jetzt vor ein paar Wochen noch eure DVD raus, dazu die Touren und einige Festivals, das klingt ja eigentlich sehr gut?

Ja, es war ein grandioses Jahr, wir hatten total viel Spaß. Wie gesagt, das Album war zum Glück, oder besser gesagt erfreulicherweise, sehr erfolgreich. Wir sind jetzt auf der zweiten Tour, wir haben viele Festivals gespielt, die DVD rausgebracht. Es war ein Top-Jahr, wir hatten viel zu tun, aber eben auch wenig Zeit, um Neues zu schreiben. Jetzt merken wir schon, es juckt langsam wieder in den Fingern. Also wenn die Tour durch ist und das Jahr 2015 für uns abgeschlossen ist, dann wird bei uns auch wieder an neuen Songs gearbeitet.

Was war dieses Jahr so das Verrückteste, das ihr erlebt habt oder das euch passiert ist?

Jetzt muss ich wirklich mal scharf nachdenken, so richtig Krasses ist irgendwie gar nicht passiert. Also nichts von dem man denkt, dass das wirklich crazy wäre. Das klingt so ziemlich unaufregend. Es gab viele sehr schöne Momente. Oder, genau, auf dem Traffic Jam Open Air, einem deutschen Festival, da mussten wir leider wegen eines starken Unwetters das Konzert abbrechen. Aber da fällt mir doch noch eine krasse Story ein! Wir haben Rock am Ring gespielt dieses Jahr, am Freitag. Wir waren relativ spät dran in diesem Zelt, erst abends um halb Zwölf oder so und in der Nacht war dieses ultrakrasse Unwetter. Das war wirklich übel! Da wurde dann auch der Campingplatz geräumt, aber Leute von unserer Crew waren noch dabei, unser Equipment einzuladen. Genau in dem Moment, in dem das Schlagzeug in den Anhänger geladen wurde, hat da ein Blitz eingeschlagen. Drei von unseren Jungs wurden  wirklich vom Blitz getroffen – das war schon heftig. Unseren Drum-Tech hab ich dann mal angepackt, als auch schon Sanis da waren, der hat richtig geglüht, als wäre der gerade aus dem Backofen gestiegen. Das war schon heftig! Aber es ist niemandem was Schlimmes passiert, zum Glück. Es war aber eine Erfahrung, die ich niemandem wünsche.

Wohin soll es denn 2016 gehen? Habt ihr eine Bucket List mit Plänen bezüglich Alben, Konzerten, Festivals?

Wir haben auf vieles total Bock. Wir spielen auf jeden Fall die Impericon-Festival-Dates, das wird grandios. Außerdem wollen wir ein neues Album schreiben, da haben wir tierisch Bock drauf. Dann haben wir im Herbst diese Full Metal Cruise am Plan. Dazu dann noch Wacken, das wird auch geil. Und hoffentlich kommen noch ein paar Festivals dazu. Wir werden sehen, wohin uns unser Geist noch treibt. Auch eine kleine Club-Tour mit ganz kleinen Läden oder mal ins Ausland zu fahren – irgendwas Abgefahrenes fällt uns bestimmt ein.

Dann wünsche ich euch viel Spaß später auf der Bühne. Die letzten Worte gehören dir.

Liebe Österreicher, ich würde mir wünschen, dass ihr euch das Album anhört, auf unsere Konzerte kommt und mal in die Live-DVD reinschaut. Macht‘s gut!


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