STREET TO THE OCEAN - Manu

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Treibende Verse, welche durch harte Breakdowns sowie melodische Refrains ergänzt werden - oder just hard n' heavy!

Die Wiener Metalcore Band im Talk über vergangene und kommende Highlights.

Text: adl
Veröffentlicht am 19.08.2016

Für alle, die Euch noch nicht kennen: bitte stellt Eure Band kurz vor und schildert Euren bisherigen Werdegang kurz.

Wir sind Street to the Ocean, eine 5-köpfige Metalcore Band aus Wien, Österreich.
Gegründet haben wir uns unter diesem Namen offiziell Anfang 2014, wobei es mit den ersten Live Shows mit Ende April desselben Jahres losging, sowie im darauffolgenden Oktober unsere Debut-EP "Mirror" veröffentlicht wurde.
Seither haben wir europaweit, sowohl in Form von einzelnen Konzerten als auch von Touren, etliche Shows gespielt, unter anderem auch schon des Öfteren als Support für namhafte, internationale Szenegrößen und im Jänner 2016 unsere neueste Single "Bleed" veröffentlicht, zu welcher sogleich auch unser erstes Musikvideo gedreht wurde.   

Wo liegen Eure Einflüsse?

Wir beziehen die Einflüsse für unsere Musik aus den verschiedensten Bereichen. Sei es aus diversen Situationen des alltäglichen Lebens, die uns persönlich oder auch anderen wiederfahren sind, aus weiteren, unterschiedlichen Themenbereichen oder natürlich auch aus den Bands unseres, sowie teilweise auch komplett anderen Genres, mit welchen wir uns aktiv beschäftigen.  

Welches waren die bisherigen Höhepunkte Eurer Karriere?

Da wir eine Band sind, welche großes Augenmerk auf Live-Shows legt, bleibt mir eigentlich nichts anderes übrig,  als diese Frage auch mit solchen zu beantworten.
Zwei Höhepunkte unserer bisherigen Karriere waren daher sicherlich unser Konzert im Gasometer Wien im März 2015, sowie der Abend, an dem wir für Motionless In White (USA) und Bury Tomorrow (UK) die ausverkaufte ((szene)) Wien eröffnen durften.
Als klaren Höhepunkt wohl aller Bandmitglieder, würde ich jedoch unsere diesjährige Europa Tour mit unseren mittlerweile sehr guten Freunden in All Your Sorrows (AUT) sowie Stendhal Syndrome (AUT) nennen, von der wir erst letzte Woche zurückgekommen sind.
Auch wenn es sich natürlich nicht um die größten Venues oder die am besten besuchten Konzerte in unserer bisherigen Laufbahn gehandelt hat - bei einigen Shows hat uns die Resonanz der Leute, natürlich im positiven Sinne,  einfach nur sprachlos gemacht.
Wir haben selten bei Konzerten so eine unglaubliche Offenherzigkeit und Dankbarkeit erlebt!

Und wo lagen die bisherigen Tiefpunkte?

Unser größter Tiefpunkt ereignete sich eigentlich bereits während unserer Gründungszeit, da wir aus diversen Gründen besonders an den Drums einige Besetzungswechsel hatten und so natürlich das endgültige "Durchstarten" lange auf sich warten ließ.
Ende 2013 haben wir dann glücklicherweise unseren Drummer Richard gefunden, der auch noch heute, motiviert wie am ersten Tag, bei uns hinterm' Kit sitzt und wir somit Anfang 2014 endlich offiziell als Street to the Ocean in das Meer der österreichischen Musikszene eintauchen konnten.

Wie entstehen Eure Songs?

Grundsätzlich schreiben unser zweiter Gitarrist Kevin sowie ich Riffs, teilweise zu zweit außerhalb der Proben, manchmal auch währenddessen, welche dann im Proberaum der ganzen Band vorgestellt werden und je nach Gefallen entweder behalten oder eben aussortiert werden.
Unser Bassist verleiht diesen dann meist noch den letzten Feinschliff, bis aus den einzelnen Riffs schlussendlich ein Song entsteht, welchen unser Drummer dann natürlich noch mit den passenden Beats ergänzt.
Die großteils von unserem Vocalisten verfassten Texte folgen meist zum Schluss und werden, sofern schon zum Teil vorhanden, bestmöglich an den instrumentalen Song angepasst oder gänzlich neu dafür geschrieben.
Natürlich hat auch der Drummer mal einen Riff-Vorschlag oder jemand anderem fällt eine gute Lyric-Passage ein, im Großen und Ganzen bedienen wir uns beim Songwriting jedoch oben beschriebenem Schema.

 

 
Woher nehmt ihr eure Inspirationen, sowohl musikalisch als auch lyrisch?

Bezüglich musikalischer Inspiration hat jeder von uns seine eigenen Künstler, zu denen er aufsieht, sie gerne hört und daher auch Inspiration für die eigene Band bezieht.
Hierbei reicht das Spektrum jedoch von Blues, über Jazz bis hin zum Death Metal.
Was die Lyrics angeht, so ist bei uns ebenfalls eine recht große Bandbreite an Inspirationen vorhanden, welche sich auch in den endgültigen Texten wiederspiegeln, ohne jedoch chaotisch zu wirken.
Persönliche Erfahrungen, sowohl selbst erlebte als auch aus dem Freundes- sowie Verwandtenkreis, diverse andere Bereiche wie etwa Paranormales, Romantik, Selbstdarstellung, Trauer, Angst, Vergeltung,  Rassismus und weltkritische Gedanken sind alles Einflüsse, welche schlussendlich in einer besonderen Art und Weise kombiniert oder auch separat in unseren Texten zu finden sind.

Wie würdet Ihr Eure Musik jemandem beschreiben, der noch nie von Euch gehört hat?

Angenommen der- bzw. diejenige hat eine gewisse Ahnung von Metal und Hardcore sowie den diversen Sub-Genres, würde man unseren Stil wohl als Metalcore beschreiben, in welchem sowohl Oldschool-Elemente à la 2006 als auch moderne Sounds vorhanden sind.
Kurz und knapp: Treibende Verse, welche durch harte Breakdowns sowie melodische Refrains ergänzt werden.  
Und für alle Nicht-Metaller bedienen wir uns zum Abschluss zur Erklärung unseres Stils noch der Aufschrift der CD Regale von Libro, Saturn & Co - just hard n' heavy! ;-)

Wie sehen Eure momentanen Live-Aktivitäten aus?

Wir sind letzte Woche erst von einer Europa Tour zurückgekommen und waren auch im Frühjahr, was Shows betrifft, viel unterwegs.
Daher werden wir uns nach unserer Headliner Show am 27.08.2016 im Aera Wien mit Dedications, Storms of Æolus und Possessed Shinobi erst mal in den Proberaum zurückziehen, um weiter an unserer neuen EP zu arbeiten, welche voraussichtlich Anfang 2017 erscheinen wird.
Bis dahin bleiben wir live natürlich nicht völlig untätig, einige größere Dinge sind bereits hinter noch geschlossenen Türen am Werden, aber hierzu dürfen wir momentan noch keine Auskunft geben...

Mit welchen Bands würdet Ihr gerne mal auftreten?

Hier würde sicherlich jeder von uns in erster Linie mal seine Lieblingsbands aufzählen, was aber eindeutig den Rahmen dieses Interviews sprengen würde und einige von uns konnten sich diesen Traum ja bereits schon durch verschiedene Support-Slots erfüllen!
Im Grunde genommen sind wir uns jedoch alle einig, dass wir gerne einmal mit den derzeitigen "Szene-Vorreitern" wie z.B. Parkway Drive, A Day To Rember, Architects, The Amity Affliction usw. sowie immer noch glänzenden Perlen wie etwa Killswitch Engage und Atreyu auf der Bühne stehen würden, die ja nicht gerade unwesentlich zu unserer musikalischen sowie auch persönlichen Entwicklung beigetragen haben.

Was war Euer erfolgreichster Gig bisher?

Da ich Erfolg nicht unbedingt mit Größe gleichsetzen würde, entscheide ich mich hier somit nicht für unser Konzert im Gasometer Wien, sondern für unsere, bereits oben in den " bisherigen Highlights unserer Bandgeschichte" erwähnte, Support-Show mit Motionless In White (USA) und Bury Tomorrow (UK) in der ((szene)) Wien im vergangenen Sommer.
Trotz des Opener Slots war die Szene bereits zu Beginn unseres Sets mehr als stattlich gefüllt und die Möglichkeit, unsere Musik so vielen Leuten präsentieren zu können, sowie die positive Resonanz der Konzertbesucher, sowohl während als auch nach unserer Show, war einfach nur unglaublich!

Bitte hinterlasse hier noch ein paar abschliessende Worte an unsere Leser…

In erster Linie möchten wir uns für's Zeitnehmen bedanken, dass du dieses Interview überhaupt gelesen hast!
Wenn du dadurch neugierig geworden bist, würden wir uns natürlich sehr darüber freuen, wenn du einmal auf unserer Facebook Seite sowie unserem You Tube Kanal vorbeischauen würdest und einmal in unsere Musik hineinhörst.
Solltest du uns bereits kennen und vielleicht sogar schon einmal eine Show von uns besucht haben oder uns in ähnlicher Weise unterstützt haben, möchten wir uns an dieser Stelle einmal wieder für deinen Support bedanken, denn ohne unsere Familien, Freunde und natürlich auch Fans, wären wir lange nicht hier, wo wir heute sind!
Vielen Dank und stay heavy!

 

2014 gegründet und durch Acts wie Parkway Drive, For Today und As I LayDying inspiriert, strebt Street to the Ocean aus Wien, Österreich danach, durch Kombination von melodiösen Elementen sowie harten Breakdowns, den traditionellen Metalcore-Sound in der heutigen Musikwelt zu erhalten.
Nach dem Release einer 5 Tracks beinhaltenden EP, der Veröffentlichung einer Single im Frühjahr 2016 und zahlreichen, europaweiten Shows, sowohl mit einer großen Menge an Local-Acts als auch als Support für namhafte Genre-Größen wie Motionless In White, Bury Tomorrow, Kingdom Of Giants, I Declare War, Aversions Crown, Within The Ruins, Shields und vielen mehr, ist Street to the Ocean mehr als bereit, jede Venue in Grund und Boden zu spielen.

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von der band zur Verfügung gestellt.


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