Hard Summer Festival - Veranstalter Stephan Moro

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Herz und Leidenschaft wie ein Löwe, für den Metal!

In Bälde findet in Falkenfels, Deutschland wieder einmal das Hard Summer Festival statt. Dazu haben wir uns Veranstalter Stephan Moro zur Brust genommen und ihn mit ein paar Fragen rund ums Festival gelöchert.

Veröffentlicht am 22.08.2018

Es ist schon so etwas wie Tradition im bayrischen Landkreis Straubing, dass im September das Hard Summer Festival in Falkenfels wieder seine Tore öffnet. Das kleine, feine Underground-Festival hat sich in der Metalszene (nicht nur der lokalen!) bereits seinen Ruf erarbeitet und lockt dieses Jahr unter anderem mit dem Headliner REFUGE. Die Fans erwartet ein ausgewogenes Billing aus allen Spielarten des Heavy Metal, der Bogen spannt sich von klassischen Schwermetall-Klängen über gesalzene Death- und Thrash-Klänge bis hin zu Gothic und NDH, sodass für garantiert jeden etwas dabei ist. Und wer wirklich nichts findet, der kann beim Late-Night-Rausschmeißer IRON MAIDNEM zu den Cover-Klängen der eisernen Jungfrau ordentlich abgehen!

Auch Stormbringer wird sich 2018 wieder auf den Weg in den beschaulichen Ortsteil St. Johann machen, um dabei zu sein, wenn das dortige Kulturzelt und der Boden in Falkenfels unter den markerschütternden Schwermetallklängen erbeben! Passend dazu haben wir im Vorfeld des Festivals Veranstalter Stephan Moro beiseite genommen, um ihn in aller Kürze mit ein paar Fragen rund ums Festival zu löchern...

 

 


 

Stelle unseren Lesern doch bitte kurz dich selbst und euer Festival vor!

Zu mir gibt es nicht viel zu sagen, ich bin der Schlagzeuger der Deutschen Heavy Metal Band DEJA VU, und nebenbei mache ich mit einem Super Team, ohne die es das Hard Summer Festival nicht geben würde,ein kleines, feines Underground Metal Festival, das mit nationalen und internationalen Bands bestückt ist.


Das Hard Summer Festival bereichert ja nun schon seit einiger Zeit die deutsche Festivalszene – wie lange gibt es euer Festival denn schon?

In dieser Variante seit 2014, angefangen haben wir 1993, aber mit nur 4-5 Bands und alles viel lokaler.
 

Von den Anfängen bis heute – was hat sich am Hard Summer Festival alles verändert und entwickelt?

Ja wie gesagt, früher hatten wir 4-5 lokale Bands und zum Schluss auch eine Coverband, und jetzt haben wir 10-11 Bands dabei, aber halt auch internationale aus USA, Österreich, Norwegen, Ungarn usw…

Und einen echt amtlichen Headliner, der dieses Jahr durch Refuge besetzt ist, worauf ich mich schon sehr freue!


Manche Festivals werden mit wachsendem Erfolg ja stetig größer – habt ihr auch schon mal überlegt die Sache größer aufzuziehen?

Nein auf keinen Fall! Uns reicht es auch so hier, die ganzen Helfer sind auch so genügend ausgelastet, es soll so bleiben wie es ist.


Euer Motto lautet „Von Fans, für Fans – kein Kommerz, keine Kompromisse, keine Abzocke“. Was sind für euch die wichtigsten Punkte, die ein Festival erfüllen muss, um sich mit diesem Motto schmücken zu können?

Einigermaßen bezahlbare Ticketpreise, und Preise für Essen und Trinken halten sich bei uns auch im Rahmen.


Ihr habt es euch außerdem zur Aufgabe gemacht, euch stilistisch nicht allzu sehr festzulegen und ein breites Spektrum an Geschmäckern abzudecken. Musstet ihr dafür schon einmal Kritik von engstirnigen Leuten einstecken, oder wird das Konzept generell gut angenommen?

Generell ja, aber es gibt immer Kritiker, die es härter oder nicht so hart haben wollen. Ich persönlich mag KISS genauso wie SLAYER oder DEATH, das sind alles Bands mit sehr großer Qualität.


Als Abschluss eures Festivals geigt traditionell eine Coverband auf. Ich finde das Konzept, nach einer zugkräftigen Headlinerband das Publikum noch einmal mit Klassikern abzuholen, eigentlich ziemlich lässig und es ist auch irgendwie schon zu einem Markenzeichen eures Festivals geworden. Wie kam es zu dieser Konstellation?

Wie du schon sagst, zum Schluss eine Coverband, soll einfach nochmal zum Abfeiern sein.


Neben der Bedienung mit Klassikern bietet ihr aber auch vielen jungen Bands eine Bühne, von denen einige auch nicht zum ersten Mal bei euch auftreten. Nach welche Kriterien wählt ihr die Bands aus, die dann bei euch am Festival spiele und – für interessierte Bands – was müssen Bands mitbringen die sich bei euch bewerben wollen

Herz und Leidenschaft wie ein Löwe für Metal, egal welche Art sie spielen!


Und nicht zuletzt hattet ihr in den Vorjahren auch immer wieder einige Bands aus Österreich mit dabei – wie kommts?

Das hat sich einfach so ergeben, wir hatten dabei nur positive Erfahrungen, ob PROLL GUNS, VISIONS OF ATLANTIS, TUXEDOO oder DARKFALL... alle sehr professionelle Bands! Ich hoffe, ich hab jetzt keine Band vergessen! Heuer haben wir leider keine österreichische dabei, das wird sich aber nächstes Jahr wieder ändern.


Ebenfalls ein Klassiker – du spielst auch jedes Jahr mit deiner eigenen Band DEJA VU am Festival. Wie gehst du mit der Doppelbelastung Veranstalter und Musiker am Festivaltag um? Du kannst ja schlecht mal eben während des Gigs von der Bühne hüpfen, wenn gerade etwas dringendes ansteht...

Unser Team ist so gut besetzt, dass es da keine Schwierigkeiten gibt.


Last, but not least: Wenn du dir unabhängig vom Bekanntheitsgrad eine Band, egal welche, aussuchen könntest, die bei euch in Falkenfels am Festival spielen würde – welche würde das sein?

Das kann ich schwer beantworten... am ehesten ANVIL oder Jutta Weinhold mit VELVET VIPER.


Vielen Dank für deine Zeit! Viel Erfolg bei den Vorbereitungen für euer Festival – wir sehen uns!

Ich sag auch Danke und bis bald!!!

 


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