ALIEANATION - Markus, Akiiki, Martin D.

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Wir möchten auf jeden Fall das Material, an dem wir gerade arbeiten, in die weite Welt tragen

ALIEANATION sind eine junge Metalcore-Band aus Wien, welche gerade an ihrer EP arbeiten. Im Rahmen der nächsten Single-Veröffentlichung plauderten wir mit den Rockern, welche von der Musikrichtung selbst gefunden wurden...

Text: Corona
Veröffentlicht am 28.05.2021

Hi Leute! Zuerst einmal DANKE, dass Ihr euch die Zeit nehmt und meine Fragen beantwortet!  

Wie würdet ihr in eigenen Worten eure Musik beschreiben?
Akiiki: Metalcore mit einer Punk/Hardcore-Attitude...
Markus: „Klassische Riffs“ treffen auf moderne Einflüsse.


Wie kommt es, dass ihr euch für diese Musikrichtung entschieden habt? Wie habt ihr euren Style eigentlich gefunden?
Akiiki: Metalcore hat mich immer schon fasziniert, weil es „hart zugeht“, aber auch melodiöse Auflösungen gibt. Ich bin ein großer Fan von der Intensität des Schreigesangs und da ich eine Schwäche für Pop habe, finde ich cleane und catchy Refrains besonders spannend.
Martin D.: Wir haben uns nicht bewusst für die Musikrichtung entschieden, sondern sie hat uns gefunden (lacht). Vor allem das Wechselspiel zwischen komplexen Riffs und ruhigen/atmosphärischen Passagen macht diese Musikrichtung für mich so attraktiv.


Wie, wann, wo und warum habt ihr euch gefunden?
Markus: Martin und ich kennen uns schon seit unserer gemeinsamen Schulzeit und haben während unserer Studienzeit in Wien gemeinsam zu „jammen“ begonnen. Wir haben dann im Internet nach anderen Musiker*nnen gesucht, um unser Line-Up zu komplettieren. Auf diese Weise haben wir dann Akiiki und Zoltan gefunden...
Martin D.: Wir haben mit Martin (W., Anm. d. Red.) bereits bei unserer Debütsingle „Dividers“ zusammengearbeitet und sind sehr froh, dass wir ihn auch mit ins Boot holen konnten. Markus, Martin und ich kennen uns doch schon seit vielen Jahren von der Musikszene in Vöcklabruck.

Wie kam es zu dem Bandnamen ALIEANATION?
Martin D.: Area 51 ist euch ein Begriff?? Nein, auch wenn die Vermutung nahe liegt - unser Bandname hat nichts mit unseren außerirdischen Kollegen zu tun. Prinzipiell suchten wir einen Namen, mit dem wir eine bestimmte Message vermitteln können, der aber dennoch einen gewissen Interpretationsspielraum zulässt.
Akiiki: Der Name kann auf zwei Weisen gelesen werden: einerseits als “Entfremdung” - die wir in der momentanen Gesellschaft sehen. Andererseits stehen wir dem Mythos des Nationalstaates kritisch gegenüber.


Arbeitet ihr momentan an einem Album?
Akiiki: Zurzeit arbeiten wir an einer EP, aber die Pandemie erschwert hier gerade Einiges.


Wie genau läuft das Songschreiben ab in eurer Band? Spontan oder eher doch nach Plan? Woher nehmt ihr eure Inspiration für neue Songs?
Martin D.: Am Anfang war ein Riff...
Markus: ... und dann kam noch ein Riff...
Martin D.: ... und die beiden Riffs verstanden sich sehr gut (lacht).
Markus: Wir arbeiten die Songs und Riffs meistens zuhause aus und teilen sie dann in der Gruppe. Im Proberaum probieren wir dann die Ideen aus und arbeiten daran weiter.
Martin D.: Wir holen uns auch Inspiration aus verschiedensten Musikrichtungen, die sich jetzt nicht ausschließlich auf Metal beschränken. Ich zum Beispiel bin ein sehr großer Fan von den atmosphärischen Elementen des Post-Rocks.

Wer ist die treibende Kraft bei euch?
Akiiki: Markus und Martin D. liefern meistens die ersten Ideen und lösen somit kreative Prozesse in der restlichen Band aus.

Wo würdet ihr gerne mal performen?
Akiiki: Mein Favorit wär hier klar die Arena!
Martin D.: Agree!
Markus: Ich würde gerne irgendwann einmal „Open Air“ spielen, weil ich die Stimmung auf Festivals extrem lässig finde.

Was für Musik hört ihr privat? Habt ihr Lieblingsbands?
Akiiki: Von Backstreet Boys über Drum’n’Bass bis Post-Hardcore ist vieles dabei.
Martin D.: Ich bin, was Musikgeschmack betrifft, auch absolut mehrgleisig unterwegs: HipHop, Punk, Folk, Soul, Oldies, Metal/Rock...alles dabei.
Markus: Ich höre sehr viel „gitarrenlastige“ Musik – Blues, Post-Rock, Metal etc. Grundsätzlich schätze ich aber einfach gutes Songwriting, weshalb ich eigentlich in fast jeder Musikrichtung etwas finde, das ich mag.

Verbringt ihr auch eure Freizeit miteinander?
Akiiki: Pandemiebedingt leider zu wenig...

Was ist für die Zukunft geplant? Was sind eure Ziele?
Martin: Wir möchten auf jeden Fall das Material, an dem wir gerade arbeiten, in die weite Welt tragen.
Markus: Live-Auftritte sind natürlich auch ein wichtiger Punkt für die Zukunft!

Leute, danke sehr für dieses Interview!
Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft!


WERBUNG: Hard
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