IN GRIEF - David

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Ihr seid das Heimatland des Terminators und das macht euch in unseren Augen zu Helden!

Die norwegischen Progressive-Deather IN GRIEF gehören momentan zum heißesten Eisen der nordländischen Metalszene. Allerlei interessantes über die - noch unbekannte - Combo erfährt ihr hier...

Veröffentlicht am 23.10.2009

Wie seht ihr euer Debütalbum "Deserted Soul"? Ihr habt mit eurer Mixtur aus Black-, Death- und Progressive-Metalelementen einen ziemlich außergewöhnlichen und neuen Sound geschaffen. Wie fielen die bisherigen Reviews aus?

Wir sind wirklich sehr glücklich mit dem Produkt. Jeder von uns hat einen anderen Geschmack und wir haben wirklich einen tollen Metalüberblick erschaffen. Die Reviews sind bisher sehr gut ausgefallen und das inspiriert uns zu weiteren Großtaten!

Zu den wichtigsten Dingen von "Deserted Soul" zählt der starke Einsatz von Synths. Songs wie etwa "Darkening Horizon" könnten gar auf einem Hollywood-Soundtrack aufscheinen. Wie wichtig sind diese Synth-Einsätze für euer Gesamtpaket?

Die Synths sind SEHR wichtig. Sie kreieren die Atmosphäre in unserem Sound und die geben der Musik unsere eigene Stimmungslage.

Wie sieht's mit dem Songwriting aus? Bist du der große Alleinherrscher oder seid ihr eine demokratische Band? Und wie sieht es mit den Texten und deren Konzept dahinter aus?

Wir schreiben alle an der Musik. Den Hauptteil übernimmt Benny, unser Gitarrist. Die Lyrics werden natürlich von meiner Person verfasst. Die Texte handeln von meiner persönlichen politischen und religiösen Sichtweise. Und ich hoffe, dass es auch dem einen oder anderen gefällt!

Wie wichtig ist dir der Einsatz der Clean-Vocals? Ich denke ja, dass ihr ohne die Clean-Parts wesentlich kompakter klingen würdet. Was sagst du dazu?

Naja, die Clean-Vocals unterbrechen die vorherrschende Härte und ich denke es ist ganz logisch, dass wir sie an gewissen Stellen einsetzen. Das nächste Album wird auch wesentlich atmosphärischere Clean-Vocals enthalten. Ob wir sie einsetzen oder nicht, hängt immer von den vorhandenen Riffs ab. Wir haben natürlich nicht auf jedem Song den Klargesang.

Ihr werdet von uns Schreiberlingen auch sehr gerne mit Opeth oder Scar Symmetry verglichen. Würdest du dem zustimmen und wie würdest du euren Sound selbst beschreiben?

Well, es ist sehr schwierig unseren musikalischen Stil genau zu definieren.Natürlich lassen wir Elemente von Bands einfließen, die wir selbst gerne hören und da gehören Opeth und Scar Symmetry selbstverständlich dazu. Dennoch würde ich IN GRIEF nicht mit diesen Bands vergleichen. Wir haben eine starke Gothenburg-Metal-Edge, aber wir versuchen immer neu und innovativ zu klingen.

Es ist ja auch fast nicht zu glauben, dass ihr erst seit 2008 zusammen spielt. Habt ihr schon einen musikalischen Background? Gibt es innerhalb der Band auch Nebenprojekte oder fokussiert ihr euch völlig auf IN GRIEF?

Wir haben alle schon in diversen Bands gespielt, aber keine davon wird dir bekannt sein. Ich habe ein Side-Project namens Roots Of Tragedy und wir werden in Kürze ein Album veröffentlichen. Alle denken, es ist absolut verrückt und unmöglich, dass wir erst seit 2008 zusammen zocken, aber wenn man sich Tag für Tag auf die Musik freut und sich darauf fokussiert, können auch mal große Dinge passieren.

Ihr seit ja bei BombWorks Records unter Vertrag. Wie läufts dort für euch und was erwartet ihr euch für die Zukunft?

BombWorks Records sind großartig! Sie haben wirklich viel Zeit und Geduld in uns investiert. Und du darfst keinesfalls die Promoter vergessen, die täglich einen tollen Job für uns machen. Wir werden sehen was die Zukunft bringt, aber ich denke, dass wir auch das zweite Album auf BombWorks publizieren werden.

Wie sieht es bei euch mit Live-Aktivitäten aus? Habt ihr Pläne, auch mal Österreich zu beehren?

Live is Everything!! Wir tun alles, umso oft wie möglich auftreten zu können. Zurzeit bereiten wir eine kleine Tour hier in Norwegen vor. Wir wollen unbedingt außerhalb unserer Landesgrenzen spielen und wenn uns irgendjemand in Österreich buchen möchte, sind wir prompt zur Stelle!

Was sind eure fünf All-Time-Faves? Und warum sind sie das?

Puh... Ich versuche mal für alle zu sprechen:

In Flames - Soundtrack To Your Escape
Dimmu Borgir - Spiritual Black Dimensions
Killswitch Engage - As Daylight Dies
Opeth - Deliverance
Opeth - Watershed

Das sind fünf wirklich großartige Alben und wir haben unzählige Stunden damit verbracht, sie auf und ab zu hören. Aber fünf sind etwas wenig, schließlich hören wir so gut wie alles!

Noch ein paar Abschlussworte für eure österreichischen Fans?

Ihr seid das Heimatland des Terminators und das macht euch in unseren Augen zu Helden! Wir können es nicht erwarten endlich bei euch zu spielen! Stay Metal and God Bless!!


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