INDICA - Jonsu

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...meine beste Erfahrung war ein Gefühl der tiefen Verbindung mit dem Publikum und es fühlte sich an, als ob die Zeit still steht..

Für Stormbringer konnte ich ein kurzes Interview mit Jonsu von der jungen finnischen Band INDICA bezüglich ihres ersten englischsprachigen Albums führen.

Text: Chrissie
Veröffentlicht am 28.07.2010

Seit wann gibt es INDICA und naja...als ich diesen Namen das erste Mal gelesen habe...es ist ja der Name einer "speziellen" Pflanze...warum habt ihr diesen Namen gewählt?

Die Band wurde 2001 gegründet und der Name kommt von der Farbe Indigo Blau. Wir haben versucht, einen Namen für die Band zu finden und in den Himmel geschaut. Wir mochten es, wie sich Indigo Blau anhört, aber es gab schon eine Band mit diesem Namen, also änderten wir es zu Indica.


"A Way Away" ist euer erstes Album in Englisch...aus welchem Grund habt ihr euch dazu entschieden?

Wir haben schon vier Alben in Finnisch gemacht und um zu erreichen, dass unsere Musik überall gehört wird, mussten wir die Sprache ändern. Davon abgesehen wollten wir das schon ausprobieren, als wir angefangen haben.

Was würdest du sagen ist der Unterschied zwischen einem Album in Englisch oder Finnisch...was ist einfacher für euch?

Natürlich war es leichter, die Lyrics für die finnischen Alben zu schreiben. Für das englische Album schrieb ich zusammen mit dem kanadischen Poeten Rory Winston. Wir haben auch viel mehr Zeit und Geld aufgewandt, um das englische Album aufzunehmen. Es bedeutete eine Menge mehr Arbeit.


Im Hinblick auf die Zukunft...wollt ihr die Alben dann in Englisch oder in lieber wieder in Finnisch machen?

Wer werden definitiv mehr Alben in Englisch machen, aber es besteht auch die Möglichkeit zu einem Album in Finnisch.


Wer bei euch in der Band schreibt die Songs?

Ich (Jonsu) schreibe die Songs und wir arrangieren sie dann zusammen in der Band.



Was sind die musikalischen Einflüsse und Vorbilder für INDICA?

Ich denke, klassische Komponisten wie Chopin und Sibelius hatten den meisten Einfluss in meiner musikalischen Ausbildung, aber in letzter Zeit höre ich auch Arcade Fire, Interpol, Beach House und die Beatles.


Ihr seid am 15. April beim Twilight Fan Event in Berlin aufgetreten. Wie war es?

Wir hatten eine großartige Zeit dort. Es war interessant, vor 5000 bleichgeschminkten Vampirfans zu spielen.


Was war euer bestes Erlebnis bei einem Gig?

Wir hatten eine Menge von interessanten, lustigen und verwirrenden Momente bei unseren Shows. Einmal war eine chaotische menschliche Pyramide bei einem Auftritt, den wir in der Armee hatten und einmal bemerkten wir ein Paar, das Live-Sex im Publikum hatte, aber ich denke, meine beste Erfahrung war ein Gefühl der tiefen Verbindung mit dem Publikum und es fühlte sich an, als ob die Zeit still steht. Es war fast, als ob wir alle im gleichen Rhythmus atmen.


Wann können wir euch mal in Österreich live erleben?

Am 09.11.2010 in Wien, Chelsea


Wir sind schon am Ende des Interviews. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast...würdest du gerne noch ein paar Worte an unsere Leser richten?

Danke, es war mir ein Vergnügen. Ich wünsche euch einen wundervollen Sommer und hoffe, euch im schönen Wien bei unserer Show zu sehen!


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