02.10.2010, Backstage (Werk)

SABATON

Text: manfred
Veröffentlicht am 09.10.2010

Germany Oct. 2nd - the Panzer Battalion is carving its way through Bavaria. Blitzkrieg over Munich! SABATON are taking the crowd by storm. Als wir am frühen Abend vor der Veranstaltungshalle, dem Backstage in München, ankamen, erwartete uns schon eine Schlange von anstehenden Besuchern, die sich bereits nahezu um den gesamten Block zog. Nach schwieriger Parkplatzsuche erschien es uns daraufhin am besten, zuerst mal auf ein Bier zu gehen und uns danach ganz vorne einzureihen. Wie bekannt wurde, war die Location mit ca. 1500 Besuchern ausverkauft, was sich im späteren Verlauf vor allem durch Tropfen von der Decke bemerkbar machte.

Die erste Band des Abends waren THAUROROD aus Finnland, die mit ihrem leicht hölzern vorgetragenen Metal, der an NOCTURNAL RITES und STRATOVARIUS angelehnt ist, beim Publikum jedoch einen schweren Stand hatten. Nach einer halben Stunde war der Spuk aber schon wieder vorbei. Die Jungs haben noch viel zu lernen aber ich denke man wird noch einiges von den Finnen hören. Besser machten das schon ALESTORM! Die "Heavy Metal Pirates" aus Schottland brachten ordentlich Stimmung in die Bude. Und wer nicht mit schunkelte wurde "keelhauled". Hits wie "Wenches and Mead", "Wolfes of the Sea", "Nancy the Tavern Wench" und "Captain Morgan's Revenge" zwingen einen doch quasi dazu, gehörig abzufeiern.

Doch nun zur Hauptattraktion,SABATON. Die Schweden sind zurzeit auf einem Erfolgskurs. Mit dem Hammeralbum "Coat of Arms" im Gepäck haben sie auf dieser Tour schon etliche Locations ausverkauft. Bereits in der Umbaupause ertönen SABATON-Sprechchöre, das Publikum ist ordentlich aufgeheizt, die Decke schwitzt. Zum Auftakt wird aus vollen Rohren gefeuert, die "Ghost Division „rollt an: They are the Panzer elite, born to compete, never retreat!

Danach folgt gleich der Überhammer vom aktuellen Album: "Uprising" wird - wie alle Songs - lauthals vom Publikum mitgesungen. Hierauf folgen "Aces in Exile" und "Hellrider" bei dem die Stimmung etwas sinkt, bis mit "Cliffs of Gallipoli" die Meute wieder ein einen Begeisterungstaumel gebracht wird. Hit auf Hit wird gespielt. "40:1", "Coat of Arms", "Price of a Mile" und überraschenderweise sogar "The Final Solution". Das hätte ich mir wirklich nicht gedacht. Die Stimmung im Publikum war die ganze Show über auf deinem dermaßen hohen Level, mir fallen keine Superlative mehr ein, wie man das beschreiben könnte. Selbst nach den Zugaben "The Art of War", "Primo Victoria", "Back in Control" und "Metal Machine" wollten die Rufe nach mehr und "noch ein Bier" (Insider) nicht verstummen.

Jedenfalls sah man nach der Show nur in glückliche Gesichter und man hat sichtlich gemerkt, wie sich das Triumphgefühl vom Publikum auch auf die Band übertrug und sie zu noch mehr Spielfreude anstachelte. Selbst ich bekam eine leichte Gänsehaut als alle Besucher den Refrain von "Price of a Mile" alleine Sangen. Leichte Reminiszenzen zu "The Bard's Song" taten sich auf. Fazit ist das die Jungs aus Schweden genug Potential haben, um zu den Top Acts der Zukunft zu gehören. SABATON haben das Oktoberfest perfekt ausklingen lassen und hat dafür gesorgt, dass angesichts dieses Triumphzugs, allen Lederhosenträgern das Bier im Halse stecken geblieben ist.


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