30.10.2010, Komma

ANNIHILATOR

Text: manfred
Veröffentlicht am 05.11.2010

Leider kamen wir etwas verspätet an, sodass wir die erste Vorband, die Skandinavier SVÖLK übersehen haben. Als nächstes kamen die Engländer SWORN AMONGST an die Reihe. Diese boten dem geneigten Publikum gutklassigen Thrash Metal, der auch mit kräftigem Applaus honoriert wurde. Zwar haben die Jungspunde bereits zwei Alben veröffentlicht, so ist aber dem ungeachtet noch genügend Luft nach oben. Nach und nach füllt sich auch die Halle, wenn sich auch keine 300 Metalheads einfinden. Die, die anwesend sind, freuen sich aber schon wahnsinnig auf die sympathischen Kanadier.

ANNIHILATOR machen auch keine Gefangenen, brettern gleich amtlich mit „Ambush“ los und legten gleich noch mit „Clown Parade“ einen drauf. Jeff Waters’ Gitarre ist präzise wie immer und auch der Sound ist glasklar, heftig, aber dennoch nicht zu laut. War ich in seinen Anfangstagen noch etwas skeptisch ihm gegenüber, überzeugt mich auch Dave Padden mittlerweile vollkommen. Die arschcoole und hammermässig agierende Backing Band mit Drummer Carlos und Basstier Al Campuzano passt jetzt wieder perfekt ins Gesamtbild. Jetzt bilden sie wieder eine richtig gut eingespielte Einheit auf der Bühne und das merkt man immer wieder, wenn Herr Waters sein Spitzbubenhaftes Lächeln aufsetzt. Erster großer Höhepunkt der Show ist „King of The Kill“. Im Publikum wird ordentlich abgebängt und gemosht, was auch den Musikern sichtlich Freude bereitet.

Weiter gings mit „Betrayed“, „The Box“ und „Ultra-Motion“ bei dem im Publikum die Post abging. Hauptsächlich wurden aber die Klassiker wie „The Fun Palace“, „Set the World on Fire“ oder „W.T.Y.D.“ abgefeiert. Vor allem cool und ein persönliches Hightlight endlich einmal wieder „Phoenix Rising“ und „Sounds good to me“ zu hören. Zum Abschluss des regulären Sets gab es noch das grandiose „Phantasmagoria“ und als Zugabe das obligatorische „Crystal Ann/Allison Hell“.

Wie heuer in Tschechien am Masters of Rock waren ANNIHILATOR auch in Wörgl eine Wucht. Das sahen sicher auch die übrigen Fans so und ich traue mich zu wetten, dass die, wenn schon kein teures Merchandise, wenigstens anständige Genickschmerzen mit nach Hause genommen hat. Den besten Gig von ANNIHILATOR sah ich im Rahmen der „Set the World on Fire“ Tour. Aber ich muss sagen, dass dieser Gig in Wörgl fast auf gleich hohem Niveau stattfand.

Ach Ja :DANKE Wörgl ihr wart ein tolles Publikum. Die fachkundigen Fans standen wie ein Fels in der Brandung hinter den Jungs. Toller Gig. ANNIHILATOR SETLIST ohne Gewähr - Ambush - Clown Parade - Plasma Zombies - King Of The Kill - Betrayed - The Box - Hell Is A War - Ultra-Motion - Set The World On Fire - W.T.Y.D. - The Trend - The Fun Palace - Phoenix Rising - Sounds Good To Me - 21 - Phantasmagoria --- - Crystal Ann - Alison Hell


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