02.11.2012, Aera

FREEDOM CALL + DRAGONY - 5 Year Anniversary Show

Veröffentlicht am 06.11.2012



Grandiose Metal-Party im Aera

Fünf Jahre alt, zahlreiche Konzerte und ein tolles Album auf dem weltweiten Rockmarkt – das sind genug Gründe ordentlich zu feiern: Die Wiener Powermetaller DRAGONY luden daher ins Aera und gut 150 Metalfans folgten dem Ruf, waren doch zahlreiche hochkarätige Gäste angekündigt. Aber alles der Reihe nach: Pünktlich beginnt um 20:00 Uhr der Himmel zu brennen: „Burning Skies“ ist der würdige Opener zu einer tollen Metal Party. Schon bei der zweiten Nummer holt sich der charismatische Fronter weibliche Verstärkung mit der eleganten SIREN’S CRY Sängerin Katie auf die Bühne. „Longest Night“ beschließt den ersten Teil der DRAGONY-Performance, die trotz der erst vor einem Monat erfolgten Umbesetzungen an Gitarre und Keyboard als grandios zu bezeichnen ist. Das Publikum dankt auch mit entsprechendem Applaus. Da mit dem Aushilfskeyboarder Michael und Katie schon zwei SIREN’S CRY Protagonisten auf der Bühne sind, gehört die nächste Viertelstunde den Melodic Metallern, die mit „Scattered Horizons“ heuer durchstarteten. Anschließend sind DRAGONY wieder an der Reihe und die Fans kommen richtig in Fahrt. Bei „The Ride“ wird lauthals mitgegrölt. Von Stimmproblemen bei Sigi merkt man gar nichts, Schonung gibt’s für einen Dragonslayer nicht. Der sympathische Frontmann gibt weiter sein Bestes, die Fans sind jedenfalls begeistert. Nächster Höhepunkt ist ein Duett mit Thomas Tieber von ECLIPTICA, die dann nach einem kurzen Soundcheck mit „Fire!Burn!“ das Publikum sofort voll im Griff haben. Eine Metalversion von ROXETTEs „Sleeping In My Car“ zusammen mit Sigi beendet einen fulminanten Gastauftritt der überaus beliebten ECLIPTICA. Sigi und seine Drachentöter verführen uns dann ins Land der gebrochenen Träume. Zum Träumen ist aber keine Zeit, denn zum Schluss des ersten Teiles der Party wird es richtig eng auf der kleinen Bühne: mit dem mitreißenden JUDAS PRIEST-Cover „Living After Midnight“ kommen alle Protagonisten noch einmal und beenden den Set DRAGONY UND FREUNDE. Großer Jubel. Nach nur einer kurzen Umbaupause geht die Party ohne Gnade weiter: FREEDOM CALL, die Happy Metaller aus dem Frankenland beehren wieder einmal unserer Heimat. Diesmal starten sie mit ihrem Überhit „Freedom Call“ und gehen übergangslos zu „The Eyes Of The World“ über. Danach erst beginnt das, wofür unsere Freunde aus Deutschland berühmt sind: Mister Sympathy Chris Bay und der Dialog mit den Fans. Witzig und charmant kommuniziert Chris, dazwischen ein Kracher nach dem anderen aus allen Perioden der imposanten Bandhistory und jeder wird bejubelt. Chris ist erfreut über die Textkenntnisse, animiert zum Mitsingen, was auch immer gelingt, euphorisch vor allem bei „Power And Glory“ „Rockstars“ und „Rockin‘ Radio“. Dazwischen versucht Chris seine Österreichisch–Kenntnisse aufzufrischen („Serwas“, „Leiwand“, „Beidl“), vermutet, dass Hansi Hinterseer CRADDLE OF FILTH hört, macht sich ein bisschen über seine bayrischen Landsleute lustig und, was das wichtigste ist, strotzt mit seinen Mitstreitern vor Spielfreude. Die einzige Zugabe „We Are One“ beschließt einen aufregenden Set und eine Metalparty allerhöchster Güte. Nach dem Autritt zeigte sich Chris höchst zufrieden und die Band freut sich schon auf die bevorstehende Tour mit RHAPSODY OF FIRE. Meiner Meinung nach werden sich die Italiener schwer tun, wenn sie eine Vorband mit solche Qualitäten und in solch hervorragender Form wie FREEDOM CALL haben.

Setlist FREEDOM CALL:

Freedom Call The Eyes Of The World Hero On Video Rockstars Tears Of Babylon Farewell Age Of The Phoenix Drumsolo Sun In The dark The Quest Power And Glory Rockin‘ Radio A Perfect Day Warriors Land Of Light We Are One


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