05.06.2013, Sölvesborg

SWEDEN ROCK FESTIVAL Tag 1

Text: manfred
Veröffentlicht am 21.06.2013

Heading North - Sweden Rock Festival 2013 Alle Jahre wieder, gilt es die Entscheidung zu treffen, welches Sommer-Festivals besucht werden soll. Nach ca. 15 Jahren auf den verschiedensten Open-Airs kann man diesmal wirklich behaupten wir sind am Zenit aller Festivals angekommen – dem Sweden Rock! Dieses Jahr lockt wieder ein tolles Billing, Fans aus aller Welt nach Schweden. TOP Wetter, erstklassige Bands, da konnte ja eigentlich nichts schief gehen. Das wichtigste zuerst: 0,5 l Bier kosten ca. 7,60 Euro. Ja, das schreckt etwas, dafür orientieren sich die Preise von Burger und Co. am mitteleuropäischen Niveau. Der Bierpreis ist aber auch das einzig Negative, was am Sweden Rock ins Auge sticht. Ansonsten wird geboten: Ein wunderbares weitläufiges Gelände mit 5 Bühnen, Sauberkeit und Hygiene auf dem Gelände, den Imbiss-Buden und vor allem den Wasser!!!-Toiletten auf denen von früh morgens bis spät in die Nacht immer Papier vorhanden ist. Nachdem wir das Wichtigste abgehakt hätten, nun zu dem, was ein Festival eigentlich ausmacht: den Bands. Auch damit sparte das Sweden Rock heuer nicht so wurde gleich 3-mal ein volles Showprogramm der Sonderklasse geboten, mit KISS, Europe und den unvergleichlichen RUSH.

But, first Things first und der Reihe nach. Ausgeruht von unserer Ankunft am Vortag verschafften wir uns am Mittwoch erst mal einen Überblick über unser „Zuhause“ in den nächsten 5 Tagen. THE LAST BAND eröffnete das Festival und als wir so übers Gelände schlenderten ließen wir uns so nebenbei auch noch etwas von STACIE COLLINS beschallen. Der erste von vielen Höhepunkten kam aber am späten Nachmittag mit THRESHOLD. Nach einem etwas ruckeligen Start boten die Briten um Sänger Damien Wilson eine gelungene Performance und zogen die bereits ansehnliche Besucherzahl mit Hits wie „Slipstream“, „Ashes“, „Long Way Home“ und „The Rubicon“ in ihren Bann. Hernach kamen zeitgleich die polnischen Death Metaller VADER und SISTER SIN zu der man sagen kann und muss, das sie Sister am Mikro schon eine Sünde wert wäre.

SWEET machten danach alles richtig und zockten ihre unsterblichen Hits wie Action, Love is like Oxygen etc. perfekt runter. Und ja, ich bin ein Bubblegum Rocker, aber so hart hätte ich mir die Truppe nicht vorgestellt. Selten habe ich gesehen das 60-jährige gestandene Männer, welche die Blütezeit der Band noch hautnah miterlebten, bei „Fox on the Run “ Tränen der Freude in den Augen hatten. Ganz großes Kino. Eine Frage bleibt noch offen? War das hinter dem Schlagzeug die Stefanie Werger oder nicht…

Sweet Setlist

New York Groove (Hello cover) Hell Raiser Turn It Down The Six Teens Wig Wam Bam/Little Willy Teenage Rampage Love Is Like Oxygen Fanfare for the Common Man (Emerson, Lake & Palmer cover) You Spin Me Round (Like a Record ) (Dead or Alive cover) Love Is Like Oxygen Action Blockbuster Fox on the Run Ballroom Blitz

Zu vorgerückter Stunde und spätem Dämmerungseinbruch hieß es dann „Bite the Bullet“ und die Lokalmatadoren BULLET ließen es ordentlich krachen. Die Band war sichtlich überwältigt vom Publikumsandrang. Sehr witzig vor allem Sänger Hell Hofer, der sich mit überschlagender Stimme immer wieder bedankte: Tousen Tousen Tak! – was irgendwie unser Slogan für das Festival wurde.

Setlist BULLET

Midnight Oil Rush Hour Turn It Up Loud Full Pull Rolling Home Highway Pirates Stay Wild Dusk Til Dawn Rambling Man The Rebels Return Bite the Bullet

Der Headliner am Eröffnungstag war CANDLEMASS. Die Schweden rifften schwersten Doom mitten in die kalte nordische Nacht. Die Setlist erstreckte sich von „Prophet“, „Waterwitch“ über „Emperor of the Void“, „Under the Oak“ und „At the Gallows End“. Alles sehr stimmig von Mats Levén dargebracht. Zum Abschluss gabs noch „Black as Time“, „Crystal Ball“ und „Solitude“.

Candlemass Setlist

Prophet Bewitched Dark Reflections Waterwitch Emperor of the Void Under the Oak At the Gallows End Darkness in Paradise Psalms for the Dead Encore: Black as Time Crystal Ball Solitude


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