07.06.2013, Sölvesborg

SWEDEN ROCK FESTIVAL Tag 3

Text: manfred
Veröffentlicht am 21.06.2013

TREAT waren für mich wohl eine der Überraschungen des Festivals. Mit etwas Wehmut schauten wir mal .was da nun so kam. Trotz der frühen Stunde (Mittag) machten sie alles richtig. Sie spielten ihren kompletten Hitkatalog gewürzt mit einigen neuen Nummern, welche ja auch für Wahr nicht von schlechten Eltern sind. Es ist eine Schande, dass wir von dieser Band vermutlich keine neue Platte mehr erwarten können und sie auch live nur noch sporadisch zu sehen sein werden. SETLIST TREAT Roar Strike Without a Warning Ready for the Taking Paper Tiger Rev It Up / Party All Over / Sole Survivor / Too Wild Learn to Fly (with Mats Levén) The War Is Over We Own the Night Dancin' on the Edge Get You on the Run Conspiracy Skies of Mongolia World of Promises Bei strahlendem Sonnenschein ging es nach dem grandiosen TREAT Auftritt zur Swedenstage zu HARDLINE um ein wenig gute Laune Melodicrock zu hören. Klassiker wie „DR Love“ , "Taking me Down „ aber auch das neue "Fever Dreams" kamen richtig fett aus den Boxen. Also wie erwartet eine saustarke Leistung der Truppe rund um Sänger Johnny Gioli. Den Orden für den meist gesehensten Musiker der letzten 20 Jahre bekommt MIKE TERRANA, der bei HARDLINE die Drums verprügelte.

ASIA waren für mich ein wenig enttäuschend. Zu Beginn spielten sie einige neue Songs, die nicht wirklich gut ankamen. Das zog sich lange hin, bevor dann als letzter Song ihr Überhit „Heat of the Moment“ ausgegraben wurde. Insgesamt zu wenig für eine Band mit so hohen Ansprüchen. FIREWIND heizten fast zeitgleich den Fans auf der 4 Sound Stage so richtig ein . SETLIST FIREWIND Wall of Sound Head Up High Destination Forever Few Against Many World on Fire Guitar Solo The Fire and the Fury Till the End of Time Losing My Mind Mercenary Man Maniac (Michael Sembello cover) Falling to Pieces UFO - Yes, die machten im Gegensatz zu ASIA alles Richtig. Das war Rock n Roll par Excellence, was uns die Herren zum späten Nachmittag geboten haben. Klassiker Alarm und man kann sicher sagen, dass sie noch immer zu den Großen gehören. Alleine die Gitarrenarbeit von Vinnie Moore war das Eintrittsgeld wert. Und manch Hobby- Gitarrist wird angesichts der Darbietung vom Gitarrenhexer, seine Axt entnervt auf den Müll geworfen haben. SENSATIONELL: SETLIST UFO Lights Out Mother Mary Fight Night Wonderland Cherry Let It Roll Burn Your House Down Only You Can Rock Me Love to Love Rock Bottom Doctor Doctor Shoot Shoot

Kein Festival das ich in den letzten Jahren besuchte, kam über kurz oder lang ohne DORO aus. Die Schweden sind begeistert und die nicht altern wollende Blondine macht einen guten Job. Natürlich lässt ein Einstieg mit „I rule the Ruins“ und „Burning the Witches“ keine Wünsche offen. Die Setlist lässt die Herzen von WARLOCK -Anhängern höher schlagen, werden doch auch noch „Metal Racer“, „Earthshaker Rock“, „Metal Tango“ und „All we are“ dargeboten. Auch die Pathos-Fraktion kam mit „True as Steel“ und „Für immer“ nicht zu kurz. SETLIST DORO I Rule the Ruins (Warlock cover) Burning the Witches (Warlock cover) Rock Till Death The Night of the Warlock Metal Racer (Warlock cover) True as Steel (Warlock cover) Raise Your Fist in the Air Für Immer (Warlock cover) Hero Breaking the Law (Judas Priest cover) Revenge All We Are (Warlock cover) Encore: Earthshaker Rock (Warlock cover) Burn It Up Metal Tango (Warlock cover) Einen kurzen Blick warfen wir auch auf AMARANTHE. Leider war der Sound auf der 4Sound-Stage nicht sonderlich gut. Auch der Wechsel zwischen den 3 Sängern könnte noch harmonischer ablaufen und wirkt noch etwas hölzern, da nur die sympathische Elize Ryd wirklich Kontakt zum Publikum sucht. Aber schon der Anblick der Dame, sorgte bei manchen für feuchte Träume.

SAXON starteten mit einem Bombensound und ein toll aufgelegter Biff Byford veredelte die letzten Stunden des Tages mit seiner tollen Stimme. Die Songauswahl mit u a. Crusader , Solid Ball of Rock, Wheels of Steel …. war einfach top. Selbst die neuen Songs vom aktuellen Longplayer Sacrifice fügten sich gut ein. Mit einem Grinsen gingen wir zur nächsten Bühne um uns auf Europe einzustimmen. Starker Auftritt .Mit den Briten ist noch zu rechnen und das sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören, haben sie heute eindrucksvoll bewiesen. Setlist SAXON Sacrifice Wheels of Terror Power and the Glory Heavy Metal Thunder Made in Belfast Crusader And the Bands Played On I've Got to Rock (To Stay Alive) Conquistador Drum Solo Solid Ball of Rock Stand Up and Fight Dallas 1 PM 747 (Strangers in the Night) Strong Arm of the Law Wheels of Steel Denim and Leather Princess of the Night

Der Headliner vom Freitag war sicherlich ein Würdiger! Mit toller Lightshow, Rock pur und einer Spielfreude (vor allem Joey Tempest) sowie 2 1/2 Stunden Vollbedienung ließen die Schweden nichts anbrennen. Die Setlist war ausgewogen von neuen Songs bis hin zu ihren 80iger Hits. Trotz des langen Sets kam nie Langeweile auf und das Konzert war im Flug vorbei. Als dann als letzte Zugabe noch Final Countdown kam, waren die Zuschauer nicht mehr zu halten. Gänsehaut pur!!! 30 Jahre jung und man hatte wärend der Show das Gefühl ein Teil des Erfolges zu sein. Vielleicht der unterbewertetste aber beste Headliner der 4 Tage am Sweden Rock! SETLIST EUROPE Riches to Rags Firebox Not Supposed to Sing the Blues Scream of Anger Superstitious No Stone Unturned New Love in Town In the Future to Come Paradize Bay (First performance since 1989) Girl From Lebanon Prisoners in Paradise (First electric performance … more) Always the Pretenders Acoustic set Drink and a Smile Open Your Heart Love Is Not the Enemy Sign of the Times Start from the Dark Wings of Tomorrow Carrie Jailbreak (Thin Lizzy cover) (with Scott Gorham) Seven Doors Hotel Drum Solo (William Tell Overture) The Beast Let the Good Times Rock Lights Out (UFO cover) (with Michael Schenker) Rock the Night Encore: Prelude Last Look at Eden The Final Countdown


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