08.06.2013, Sölvesborg

SWEDEN ROCK FESTIVAL Tag 4

Text: manfred
Veröffentlicht am 21.06.2013

Ja, auch die Trunkards aus Frankfurt – Tankard geben sich die Ehre beim Sweden Rock. Gerre und Co. geben gleich von Beginn an Vollgas. „Zombie Attack“, „The Morning After“, „Stay Thirsty“, da schmeckt das Bier schon wieder. Natürlich kramen die Herren nicht nur in der Vergangenheit, auch „Rules for Fools“, „Die with a Beer in your Hand“ und „A Girl called Cerveza“ von den jüngeren Veröffentlichungen wurden dargeboten. Als Zugabe gabs noch das obligatorische „Empty Tankard“. Ein schöner Start in den Nachmittag. SETLIST TANKARD Zombie Attack Time Warp The Morning After Not One Day Dead Stay Thirsty! Rules for Fools Die with a Beer in Your Hand Rectifier Chemical Invasion A Girl Called Cerveza (Empty) Tankard CIVIL WAR Die ehemaligen Sabaton Mitstreiter sorgten für eine tolle Stimmung auf der 4 Sound Stage . Die Herren erfüllen die Erwartungen der Fans mit Bravour. Aufgrund der zeitgleich spielenden Konkurrenz war, die Stage nicht so stark besucht, aber das sollte den Gesamteindruck nicht negativ beeinflussen." I will rule the Universe", "Rome is Falling" oder das Black Sabbath Cover " Children of the Grave" waren nur einige Hits die prächtig ankamen. Es gibt definitiv ein Leben nach SABATON und mit Patrik Johansson hat man einen ausdrucksstarken Sänger in der Band. Klasse Auftritt . SETLIST CIVIL WAR King of The Sun Saint Patrick's Day I Will Rule The Universe Sons of Avalon Gettysburg First To Fight Lucifer's Court Brother Judas Rome Is Falling Encore: Children of The Grave (Black Sabbath cover)

Dass Coverversionen immer gut ankommen, merkte man beim Set der Allstarband, die fast zur Mittagszeit auftrat. Musiker von EUROPE, HAMMERFALL, DALTON , spielten unsterbliche Klassiker wie "Jailbreak", "Highway to Hell", "Holy Diver" und sogar Tone Norum ,die in den 80igern mit " One of a Kind" ein Riesenalbum am Start hatte, durfte aus dieser Cd den Song „Stranded" singen- Hammerstimme . PARTY ON und so kann es weiter gehen …. Über BLOODBOUND braucht man nun wirklich nicht mehr viel zu berichten. Auch auf der Rockklassiker Stage brannte wieder die Hütte bei Hits wie „Moria“, „Drop the Bomb“, „Metal Monster“ und Patrik Johansson bewies abermals das er mit seiner markanten Stimme zu den Top Sängers im Metal Bereich zählt. Die Hymne „Metalheads Unite“ passte perfekt zum Sweden Rock, denn da steppte der Bär und Fans aus allen Ländern der Welt feierten eine Megaparty. Unterbewertete Band, aber heute ganz groß.

Samstag, 17:00, die Sonne sticht, die Frisur schwingt und KREATOR geben Vollgas. Die Bühne mit den Backdrops vom aktuellen Album „Phantom Antichrist“ dekoriert aber ansonsten ungeschnörkelt und wortkarg legen die Deuteschen das Sweden Rock und Schutt und Asche. Sind dieses Jahr doch eher softere Bands vorherrschend ist es schön, endlich wieder eine ordentliche Vollbedienung zu bekommen und Mille delivered. „Phantom Antichrist“, „From Flood into Fire“, „Coma of Souls/Endless Pain“ – man kann gar nicht alles aufzählen. Eineinhalb Stunden – quasi eine Headliner-Show non-Stopp nur gutes von den Essenern. Schweden stand „United in Hate“ und als Zugabe wurde noch die „Flag of Hate“ aufgestellt. KREATOR SETLIST Mars Mantra Phantom Antichrist From Flood into Fire Warcurse Coma of Souls / Endless Pain Pleasure to Kill Hordes of Chaos (A Necrologue for the Elite) Death to the World Riot of Violence The Patriarch Enemy of God Phobia Voices of the Dead Violent Revolution United in Hate Civilization Collapse Under the Guillotine Flag of Hate / Tormentor

ACCEPT führten uns auf eine musikalische Zeitreise ihrer Karriere. Hits, Hits, Hits wurden von den Fans begeistert aufgenommen. ACCEPT hatten das Publikum voll im Griff. „Balls to the Wall“, „Metal Heart“, „Fast as a Shark“, „Teutonic Terror „, “Up to the Limit " waren nur einige der Klassiker die prächtig ankamen. S0 einen Andrang wie bei Accept auf der Rock Stage herrschte, gab es bei fast keiner Band und es wurde jetzt so richtig voll. SETLIST ACCEPT Hung, Drawn and Quartered Hellfire Restless and Wild Losers and Winners Stalingrad Breaker Shadow Soldiers Bucket Full of Hate Bulletproof Pandemic Princess of the Dawn Up to the Limit Fast as a Shark Metal Heart Teutonic Terror Balls to the Wall Das Warten hatte ein Ende und was kann man nach dem Auftritt zu RUSH sagen. Unglaubliche Musiker , Traum Setlist welche sehr stark 80iger bezogen war. Dazu kam noch eine tolle Visuelle Show, die sogar Bands wie Pink Floyd Konkurrenz machen konnte. Aufgewertet mit einem Streicher Assemble war das Konzert ein Highlight unserer langjährigen Konzerthistorie. Leider zu kurz, aber falls die Herren wieder kommen, das müssen wir hin. RUSH waren von einem anderen Stern und ich bin noch immer total geplättet vom Auftritt. JUNGS kommt bald wieder – ICH LIEBE EUCH…. RUSH SETLIST Subdivisions The Big Money Grand Designs Limelight The Analog Kid Where's My Thing? (With Drum Solo) Far Cry Caravan Clockwork Angels The Anarchist Carnies Headlong Flight (With Drum Solo) The Garden Red Sector A YYZ The Spirit of Radio Encore: Tom Sawyer 2112 Part I: Overture 2112 Part II: The Temples of Syrinx 2112 Part VII: Grand Finale

AVANTASIA waren ein würdiger Abschluss und lockten nochmal alles aus den ausgepowerten Fans raus. Beim Rausschmeisser “Sign of the Cross / Seven Angel “ flippten alle so richtig aus und mit den gleichzeitig spielenden PARADISE LOST ging ein grandioses Sweden Rock Festival zu Ende, welches vom LINE UP nächstes Jahr schwer zu toppen sein wird. . SETLIST AVANTASIA Spectres Invoke the Machine Black Orchid Reach Out for the Light Avantasia The Story Ain't Over The Great Mystery Dying for an Angel Promised Land Farewell Shelter from the Rain The Scarecrow Savior in the Clockwork Twisted Mind Lost in Space Sign of the Cross / The Seven Angels The Sidenotes: Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen. Das trifft auch auf unseren Kollegen (Name der Redaktion bekannt) zu, dessen Koffer sich dazu entschloss, in Berlin zu bleiben und nicht weiter nach Kopenhagen zu reisen. Nach einer Odyssee durch Schweden schaffte er es dennoch in fünf Tagen nicht, bei uns einzutreffen. Gott (oder eine andere Entität) sei Dank, sind Metaller ein genügsames Volk, das mit Feinrip vom Diskonter, eine Unterhose vom Kollegen und einem Shirt vom Merch-Stand schon zufrieden sind. Mit der Kondition schön langsam am Ende, aber mit einem fetten Grinser im Gesicht , endete das diesjährige SRF für unser Team, welches von einigen Metallic Underground Radio Moderatoren verstärkt wurde. Volles Programm, tolles Wetter und eine Super Location bleiben uns in Erinnerung, hinterlassen aber auch ihre leicht sichtbaren Spuren. Wir haben die Spitze der europäischen Festivals besucht und ich freu mich schon wieder aufs nächste Jahr. Ein besser organisiertes Festival wird hierzulande nicht zu finden sein- THANK YOU SWEDEN ROCK - WE SALUTE YOU – SEE YA Next Year . Manfred Thanner , Gerhard Thanner, Kalb Thomas, Pirker Sepp, Bayr Peter


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