14.10.2014, Planet.tt, Bank Austria Halle, Gasometer

Asking Alexandria

Text: Lora
Veröffentlicht am 03.11.2014

Es hat sich rumgesprochen: Sie sind auf Tour, mal wieder. In Europa waren sie das zwar erst letztes Jahr, aber dennoch sind sie wieder unterwegs. Und eines vorweg: das ist gar keine schlechte Idee. „From Death To Destiny” nennen sie, passend zum gleichnamigen Album, die Tour. Supported werden ASKING ALEXANDRIA diesmal von SECRETS, CROWN THE EMPIRE und THE GHOST INSIDE. Der Abend beginnt mit SECRETS, einer jungen Band aus California. Die Jungs sind mit ihrem Sound der kombiniert aus harten, tiefen Riffs und Growls und hellem, fast schrillen, Gesang ist ein ideales Warmup für das Publikum. Der zweite Act sind CROWN THE EMPIRE die ihre Wien-Premiere feiern. Der Stil der Band orientiert sich an einer Mischung aus Metalcore und elektronischen Elementen. Sänger Andrew Velasquez nutzte die Gelegenheit dem mitfiebernden Publikum das erst vor wenigen Monaten erschienene Album zu empfehlen. Die vorletzte Band des Abends sind THE GHOST INSIDE die bereits mit lautem Rufen vom Publikum erwartet werden. Sie sind die bisher „härteste“ Band des Abends, ihr Stil ist wesentlich brutaler und weniger melodischer als der von SECRETS und CROWN THE EMPIRE. ASKING ALEXANDRIA kündigen sich als Hauptact des Abends mit EUROPEs „The Final Countdown“ an und ziehen damit das Publikum auch aus den hinteren Reihen Richtung Bühne. Letztendlich ist es soweit, die Show der fünf Briten beginnt. Der Stil der Band bleibt im Metalcore-Bereich, kombiniert mit elektronischen Elementen. Worsnops vielseitiger Gesang reicht von klarem Gesang über Screams bis zu Growls und verleiht der Band so etwas Eigenes. Frontman Danny Worsnop steht nicht nur auf der Bühne – er versucht mit allen Mittel zu entertainen. Die Bühne ist sein Reich von dem er wirklich auch jeden Zentimeter nutzt. So lässt er es sich auch nicht nehmen, mit den weiblichen Fans zu flirten, was ihm bei der enormen Anzahl der Damen im Publikum nicht schwer fällt. Immer und immer wieder vermischt sich das hohe Gekreische mit den tiefen und harten Riffs die von der Bühne ertönen. ASKING ALEXANDRIA schaffen es, dass kaum einer noch stillhalten kann und bringen die Masse ausnahmslos dazu ordentlich mitzumachen und mitzusingen. Auch wenn durch das permanente Gekreische ein leichter Hauch der Atmosphäre eines Boyband-Konzertes in der Luft liegt. Dass ASKING ALEXANDRIA Spaß auf der Bühne haben zeigt sich nicht nur an ihrer Performance sondern auch daran dass sich die einzelnen Bandmitglieder gegenseitig immer und immer wieder auf die Schippe nehmen. Auch wenn die Kombination aus einem ungewohnt jungen Publikum und Worsnorps Witzen die immer und immer wieder unter die Gürtellinie zielen etwas skurril ist haben die Briten die Lacher auf ihrer Seite. Auch Songs anderer Bands sind vor den Jungs aus York nicht sicher. Sie lassen es sich nicht nehmen „fremde“ Songs anzuspielen und anhand der Reaktion des Publikums die „allgemeinen Metalkenntnisse“ zu prüfen. Nach 11 Songs verlässt die Band unter „One-More-Song“-Rufen – pardon, Gekreische - aus dem Publikum die Bühne. Doch Worsnop hatte es zuvor schon angekündigt: „You know, the thing with the last song doens’t work at all“. So war es klar, dass die Jungs nochmal ordentlich Gas geben und eine Zugabe von drei Songs spielten. Setlist: - Don’t Pray For Me - Run Free - A Lesson Never Learned - Breathless - To The Stage - Breakdown The Walls - Someone, Somewhere - Moving On - A Prophecy - Not The American Average - The Final Episode Encore: - Killing You - The Death Of Me - Poison


WERBUNG: Lacuna Coil – Black Anima
ANZEIGE
WERBUNG: HELLOWEEN - United Alive
ANZEIGE