30.10.2015, Backstage (Halle), München

ANNIHILATOR & HARLOTT & ARCHER

Veröffentlicht am 02.11.2015

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Thunder from Down Under – HARLOTT

Also eine MG-Salve ist ein Scheiß gegen den Drummer (Tim Joyce) der Jungs aus Melbourne.Für den Opener des Abends war es schon ein hartes Stück Arbeit, die doch recht steifen Münchner Damen und Herren in Schwung zu bringen. Nichtsdestotrotz mein persönliches Fazit: HAMMER! Extrem geniale Arbeit am Schlagzeug und ein mörderisches Tempo der Jungs machen einfach nur Lust auf MEHR!!

Kleine Anmerkung: Einem Sänger nach dem Auftritt einen Becher Bier reichen – sehr freundlich. Zu erwarten, dass dieser nur einen Schluck nimmt – utopisch. Ergo: großer Schluck und verblüffter Spender. Tosendes Gelächter der Beobachter.

 

Hard Rock aus Santa Cruz, CA - ARCHER

Sonnyboys sehen anders aus, haha. Hart rockende Männer sind mir da lieber. Doch auch hier wird wieder bewiesen: unter rauen Schalen steckt ein sanfter Kern. Meinem Empfinden nach waren sehr melodische und sanfte Klänge unter den harten Riffs verborgen und auch dieser Drummer versteht sein Handwerk (Keyhan Moini). Für mich die "Night of the Drums".

Das bisher immer noch nicht ganz enthusiastische Publikum erwachte erst zu „Rest In Peace“ - makaber. Ab jetzt gingen auch die letzten Köpfe im Takt der Musik und sogar die Arme wurden bewegt. Erschütternd das es sooo lange gedauert hat.

 

ANNIHILATOR

Wer bei Kanada an Ahornsirup und CELINE DION denkt, liegt nicht falsch. Alternativ würde ich persönlich dennoch eher Richtung ANNIHILATOR tendieren und demzufolge war der Aufregungsfaktor schon enorm hoch an diesem Abend. Die Thrash-Metaller aus Ottawa stürmten unter tosenden Anfeuerungsrufen die Bühne und legten schon mit dem Opener einen Knaller der feinsten Art hin („King Of The Kill“).

Das vorher doch eher zurückhaltende Publikum legte eine Begeisterung an den Tag, die für die Schreiberfee zu leichten Beeinträchtigungen der Bewegungsfreiheit führten und vollen Körpereinsatz forderten, um die Bilder wackelfrei und vor allem Fan-frei zu halten. Blaue Flecken inklusive, alles begleitet von einem begeisterten Lachen. Gott danke dem Erfinder von Stahlkappenschuhen. Dafür sollte man dem Erfinder der Handycams in den Arsch treten!! Männer sind nicht multitaskingfähig. Entweder rocken und bangen ODER knipsen. Obwohl ich das den Dingern abspreche (hatte die Freude muaaahaaa die Ergebnisse live vor mir zu sehen).

PS: Ich will eine Erschwerniszulage, wurde um die Hälfte gequetscht, haha. Allerherzlichsten Dank an alle Bands und die Veranstalter. Es war ein akustisches Feuerwerk und ein außerordentliches Vergnügen.


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