27.06.2008 - 28.06.2008, Balingen Messegelände

Bang Your Head Festival 2008 (Tag 1)

Text: Reini | Fotos: Michelle
Veröffentlicht am 30.06.2008

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Freitag, 27. Juni 2008

Anm.: Die Fotos vom ersten Tag des BANG YOUR HEAD Festivals findet ihr hier...

AGENT STEEL

Zu recht früher Stunde, genauer gesagt kurz nach 11 Uhr Freitags morgen mussten die Ami Helden von AGENT STEEL auf die Bühne. Davon unbeeindruckt legten Gracia, Versailles und der gar nicht mal so neue Sänger Bruce Hall energetisch und auch emotionsgeladen los. Spielfreude, und zig alte Klassiker inklusive. „Bleed for he Godz“ donnerte ebenso wuchtig und überzeugend aus den Boxen wie „Unstoppable Force“ oder das obligatorische „Agents of Steel“. Bruce Hall bei allerbester Laune lies vermerken, dass „10 Fists of Nations“ von der „Order of Illuminati“ CD sein zweitliebster Livesong der Band sei. Interessant, denn die Nummer 1 des wohl bald wieder langhaarigen Sängers sollte als letzte Nummer zu ehren kommen. „Mad Locust Rising“ war ein wahrlich vorzüglicher Schlusspunkt unter kurzweilige 40 Minuten, die aber doch bewiesen, dass die alten Klassiker bis dato noch unerreicht geblieben sind. (Reini)

KORPIKLAANI

Waldschrat Alarm auch in Balingen. Gibt 2008 wohl nur wenige Sommer Festivals, wo die verrückten Finnen nicht ihren Humpa Humpa zelebrieren dürfen. Richtig interessant ist das für meiner Einen zwar nicht, aber – Überraschung – auch am Bang Your Head hat die Band diverse Fans, die mit „Let’s Drink“, „Happy Little Boozer“, oder wie die alle heißen mögen was anfangen können. (Reini)

FORBIDDEN

Wohl kaum einer hatte noch damit gerechnet, aber FORBIDDEN haben sich doch tatsächlich reformiert und tingeln samt Drumaushilfe Mark Hernandez (HEATHEN, DEFIANCE, VIO-LENCE um nur einige zu nennen) durch Europas Landen. Am Donnerstag noch um 1:30 Uhr in der Nacht die BYH Clubshow mit einem 90-minütigen Gig in Extase versetzt, mussten die Herren Anderson, Locicero und Glen Alvelais diesmal um die Mittagszeit der Sonne von Balingen trotzen. Was mit einem Traumeinstand der Marke „March Into Fire“ , „Forbidden Evil“ und „Off the Edge“ auch gleich mal in eindrucksvoller Manier glückte. Big Russ hatte zwar leichte Schwierigkeiten in den Höhen, trottete aber samt seiner Riesenstatur über die Bretter und veredelte in weiterer Folge Tracks wie „Step by Step“ oder das abschließende „Chalice of Blood“. Bombenstimmung unter den Die-Hard Thrashfans zu Balingen und ein rundum überzeugender Auftritt der Bay Area Helden – bleibt zu hoffen, dass da noch mehr kommen wird von den Herren. (Reini)

RAGE

Pünktlich um 15:00 Uhr entern Rage die Bühne. Das Trio spielt tight, Peavy Wagner ist gut bei Stimme und der neue Drummer Andre Hilgers fügt sich gut ins Bandgefüge ein. Gitarrist Victor Smolski ist es sowieso über jede Kritik erhaben, verkauft er sich bei Rage doch unter seinem Wert. Vom Publikum wurden die Deutschen ordentlich abgefeiert. Vor allem das neue „Carved in Stone“ sowie „Under Control“ und „Lost in the Void vom „Black in Mind“ Album gingen gut ab. Abgeschlossen wrude der Gig mit einem Medley quer durch die Bandgeschichte. Solide Leistung. (Manfred)



WHITE LION

Mike Tramp enterte, nach 2005, heuer zum zweiten Mal die BYH-Bühne. Diesmal sogar mit einem neuen Album im Gepäck. Anfangs war der Sound noch etwas bescheiden, sodass man beim Opener „Hungry“ sehr wenig vom Gesang mitbekam. Dies besserte sich jedoch relativ schnell und es wurde ein sehr schöner Gig, bei dem die Klassiker wie „Fight to Survive“, „Broken Heart“ und vor allem „Lady of the Valley“ frenetisch abgefeiert wurden. Aber auch neue Songs, wie der Opener „ Sangre de Christo“ vom Comeback-Album „Return of the Pride“ wurden gut vom Publikum aufgenommen. Für mich war der Auftritt sicher ein Höhepunkt des Freitags, auch wenn ich den Auftritt von 2005 als etwas besser in Erinnerung habe. (Manfred)

GREAT WHITE

Great White gehörten ebenfalls zu den stärksten Bands des BYH 08. So sah das auch das restliche Publikum, denn ein sehr sympathischer Jack Russel (Sänger) und seine Band brachten mit ihrem nach Sommer klingenden Heavy Rock das Balinger Messegelände ordentlich zum kochen. Aufgetischt wurde ein illustrer Mix aus alten Klassikern und neuen Songs vom letzten Album „Back to the Rythm“. Vor allem wurden aber „Face the Day“ „Rock Me“ und „Once Bitten, Twice Shy“ bejubelt. (Manfred)

ICED EARTH

Jetzt sind sie also wieder vereint. Matthew Barlow kehrt in den Schoß seiner Stammband zurück und agiert fortan wieder Seite an Seite mit IE Mastermind Jon Schaffer und den restlichen angemieteten Söldnern. Nichts gegen Ripper Owens, aber Barlow war, ist und wird auch immer der Einzige Sänger sein, der die Ideen und die Gefühlswelt eines Jon Schaffer adäquat umzusetzen im Stande sein wird. Negativ fielen eigentlich nur die Bemühungen von Barlow ins Gewicht, die Ripper Ära näher am Tim Owens, als an seinem eigenen Timbre zu intonieren, so klangen dann Songs wie „Dracula“, oder „Ten Thousand Strong“ dann irgendwie leicht holprig, weil für den selbsternannten Heimatschützer einfach zu hoch gesungen. Die Klassiker hat der Knabe allerdings nach wie vor drauf, „Iced Earth“, „Pure Evil“, aber hauptsächlich das göttliche „'Melancholy (Holy Martyr)“, welches vom Verfasser dieser Zeilen in leicht angeheitertem Zustand kniend (!!!) gehuldigt wurde, waren einfach nur göttlich. Solider Auftritt der ICED EARTH Truppe, die erhoffte Magie ist aber nicht ganz übergesprungen. (Reini)

QUEENSRYCHE

Die Band war top motiviert, der Sound war glasklar und über die Songs der ersten Mindcrime brauch ich eh nimmer viel sagen. Wer diese Cd mit Göttergaben wie "Revolution Calling", "Suite Sister Mary", "Eyes of an Stranger" usw . nicht kennt verpasst wirklich was. Die Stageshow war natürlich genau auf die beiden Cds abgestimmt. Geoff Tate wechselte immer wieder seine Klamotten, auf der Bühne wurde immer wieder verschiedenes geändert, Schauspieler zischten durch das Bild, einfach fantastisch. Nach der ersten Mindcrime gab es eine Pause und dann ging es mit der 2ten Mindcrime weiter. Man kann zu dieser Cd stehen wie man will, auch ich habe eine zeitlang gebraucht bis es bei mir funkte. Fakt ist aber, dass die Songs bis auf wenige Ausnahmen sehr gut sind, sie würde einfach nur eine bessere Produktion brauchen. Live kam das alles extrem gut rüber, und die Spannung hielt auch im 2ten Teil. Ich beobachtete in der Pause wie viele Fans vor der Bühne abwanderten, aber im Laufe des Konzertes wieder zurück kamen ,weil das ja wirklich geil war auf der Bühne. Ich bin mir sicher es gibt jetzt viele die bei der "Operation Mindcime 2" Liebe auf dem 2ten Blick empfanden. Schön langsam ging es dem Ende zu, aber ein paar Zugaben mussten natürlich noch her. Und die hatten es noch einmal in sich ."Walk in the Shadows", "Jet City Women", "Empire" und dann noch eine Wahnsinnsversion von "Silent Lucidity", welche Geoff Tate dem Veranstalter des Festivals widmete, und wo Band und Fans noch einmal alles gaben. Für mich waren Queensryche eine der Besten, wenn nicht der Beste Headliner auf dem BJH ever. (Manfred)



Samstag, 28. Juni 2008

Anm.: Die Fotos vom zweiten Tag des BANG YOUR HEAD Festivals findet ihr hier...

SECRECY

Leider war es auf Grund des Beginns der wiederverinigten SECRECY nur möglich die letzten 15 Minuten mitzuerleben, die bewiesen aber, dass die einstige Prog Metal Hoffnung aus Deutschland auch 14 Jahre nach ihrer Stilllegung noch immer eine tighte Verspieltheit an den Tag legen können. Vor allem die Tripple Guitar Attack war irgendwie sehr, sehr geil! (Reini)

ONSLAUGHT

Noch so ein wiedervereinigtes Urgestein. ONSLAUGHT die Briten Thrasher fahren gleich mal mit dem Titelsong der letztjährigen, überzeugenden „Killing Peace“ CD an. Auffallend, dass Gitarrist Andy Rosser Davies gleich mal ein paar Songs braucht, um seine technischen Probleme in den Griff zu bekommen. Richtig weh getan hat das Fehlen der zweiten Klampfe nicht so sehr, ein Kracher wie „Let There Be Death“ funktionierte auch nur mit sechs Saiten. Während der gut vierzig Minuten wechselt sich dann Neues („Destroyer Of Worlds“, „Planting Seeds Of Hate“ und „Burn“) mit klassischem („Metal Forces“ oder „Demoniac“) ab und die Band wußte sowohl der Meute, als auch dem Rezensenten zu Gefallen. Setlist ONSLAUGHT: 1. Killing Peace 2. Let There Be Death 3. Angels Of Death 4. Destroyer Of Worlds 5. Metal Forces 6. Planting Seeds Of Hate 7. Demoniac 8. Burn (Reini)

LIZZY BORDEN

LIZZY BORDEN mal live zu sehen war so was wie ein Kindheitstraum von mir, dass dieser dann schlussendlich an diesem Tag gleich zweimal erfüllt wurde war natürlich unbeschreiblich, aber dazu spätter mehr. Beim regulär geplanten Auftritt, welcher mit „Appointment With Death” gestartet wurde, war von Anfang an klar, dass LIZZY nicht nur was für die Ohren, sondern auch für die Augen bieten wird. Einer der wohl charismatischsten Metalfrontmänner überhaupt erwies sich als Verwandlungskünstler, paarte sein einzigartiges Organ mit Theatralik und einer wie immer herrlich kitschigen, teilweise auch blutigen Show. So richtig negativ fielen mit eigentlich nur die nicht wirklich notwendig gewesenen Soloeinlagen von Bassist Merten Andersson und Neo-Guitarman Ira Black auf, wenn gleich letzteres schon rein optisch ein Schmankerl war. Herrlich auch, wie bei „There Will be Blood Tonight“ die dann schon Oberkörper freie „Jungfrau“ geopfert wurde. Neben vielem von der Neuzeit, vermischt mit einigen alten Klassikern ging mir persönlich eigentlich nur das fantastische „Under Your Skin“ ab, war den Herren aber wohl zu kitschig für die harten Banger in Ballingen. LIZZY BORDEN Setlist erste Show:: 1. Appointment With Death 2. Abnormal 3. Notorious 4. Rod Of Iron 5. Tomorrow Never Comes 6. Red Rum 7. We Only Come Out At Night (intro) 8. There Will Be Blood Tonight 9. Me Against The World 10. We Got The Power (Reini)



TANKARD

Ober Bierplautze Gerre, der von Jahr zu Jahr noch ein paar Zentimeter Körperumfang zulegt, und seine Gang durften dann für ein wenig thrashige Ohrspülungen sorgen. Was mit Material der Sorte „Zombie Attack“, „Beauty and the Beast“, Die With a Beer in my Hand“, oder dem Schlussdoppel „Freibier für Alle“ und dem obligatorischen „(Empty) Tankard“ auch nicht wirklich schwierig war. Spassbacke Gerre merkt man sein *hüstel* leichtes *hüstel* Übergewicht zwar schon ein wenig an, dem Spaßfaktor und dem Kultstatus, den diese Band mittlerweile intus hat, tat dies jedoch nicht den geringsten Abbruch. (Reini)

OBITUARY

Eigentilch hätten ja jetzt die HARDCORE SUPERSTAR Boyz die Bühne entern sollen, aber irgendwie haben die nen Flieger verpasst und es wurde erstmal der Florida Tod in Form von OBITUARY vorgezogen. Auch schön, dass John Tardy & Co. dann gleich auch noch eine Spielzeitverlängerung zugesagt bekamen, denn mittlerweile war klar, die Schweden Sleazer von HC-S hatten ihren Flieger verpasst und würden in Balingen nicht auftauchen. So gab es dann gewohnt routiniert und tight in die Menge geschossenen brachial-groove Death aus dem zweit-sonnigsten Staat in den USA. Schön zu wissen, dass ein Klassiker wie „Slowly We Rot“ auch unter beißender Sonne vortrefflich zu funktionieren im Stande ist. (Reini)

LIZZY BORDEN

“Madman” soll der BYH Veranstalter Horst Odermatt den LIZZY BORDEN angeblich genannt haben, nachdem der kurzer Hand für die HC-Superstar Truppe eingesprungen ist. Und nix war da mit dem vor gut zwei Stunden schon mal gespielten Stücken. Die LIZZY’s pfefferten diesmal sieben gänzlich andere Nummern ins Auditorium, darunter Stücke wie "Psychopath", oder gerade „Give Em The Axe“, welches laut eigener Aussage des Fronters seit gut und gerne 20 Jahren nicht mehr performed wurde. Als Zuckerguss gab es noch die zwei Coverversionen von „Long Live Rock’NRoll“ (RAINBOW) und „Born To Be Wild“ (STEPPENWOLF) und einen Stormbringer Redakteur, der sich irgendwie im siebenten Himmel fühlte, und das lag definitiv nicht an der erneut schuckeligen, leicht bekleideten Dame on Stage.... LIZZY BORDEN Setlist zweite Show 01. Perfect World 02. Be One Of Us 03. Give 'Em The Axe 04. Psychopath 05. American Metal 06. Born To Be Wild 07. Long Live Rock And Roll (Reini)



GRAVE DIGGER

Angeblich konnte man vor dem Festival auf der Website von Grave Digger über die Setlist abstimmen. An und für sich eine schöne Sache für die Fans, jedoch kam es mir so vor, als ob sich die Setlist nicht sonderlich von sonstigen Touren unterscheidet. Die Mannen um Chris Boltendahl bieten eine gewohnt gute Show wirken aber etwas hektisch. Stücke wie „Dark of the Sun“, „Excalibur“, Silent Revolution“, „Rebellion“ und „Last Supper“ werden zwar abgefeiert, doch kann Funke zum Publikum nicht ganz überspringen. Schuld daran ist zum Teil wahrscheinlich die Tatsache, dass die Songs etwas gar schnell runtergerotzt werden und dadurch etwas das Gefühl fehlt. Ach ja, anscheinend haben sich die Fans für „Heavy Metal Breakdown“ am Ende entschieden, da hat sich das Abstimmen ja gelohnt. (Manfred)

YNGWIE J. MALMSTEEN’S RISING FORCE

Malmsteen, mh, was kann man zu Malmsteen sagen? An und für sich, hätte er doch eine ganze Pallette guter Songs und mit Tim Owens – auch wenn er nicht ganz zu den Songs passt – einen guten Sänger mit an Bord. Leider ist von eben diesen Liedern wenig zu merken, da die Songgefüge regelmäßig von seinen, zwar sehr guten, jedoch auch ausufernden Soli zerschossen werden. Hin und wieder kommt der „Ripper“ nach vorne, singt ein wenig, und verschwindet dann wieder auf seinen ihm zugewiesenen Platz. Dargeboten wurden unter anderem „Rising Force“ als Opener, „I am a Viking“, “You Don’t Remember, I’ll Never Forget’” und “I’ll See The Light Tonight”. Für ein Festival war mir das Dargebotene etwas zu langatmig. (Manfred)

SAXON

Die Setlist eines SAXON Gigs, besonders wenn es sich um einen Festival Auftritt mit ca. 75 Minuten Spielzeit handelt, ist ja nun mehr wohl schon seit einer Dekade höchstens in Nuancen unterschiedlich. Trotzdem ist es immer wieder recht lässig einen Biff Bifford und Konsorten bei der Arbeit zu zusehen. Die unten angeführten Tracks kennt jeder auch nur halbwegs situierte Metalhead und neben einer soliden Performance bleibt eigentlich nur festzuhalten, dass bei „Denim & Leather“ auch ein gewisser YNGWIE J. MALMSTEEN seine Egodüfte versprühen durfte. Folgende Songs hab ich aus der SAXON Setlist herausgehört (ohne Gewähr!!) Motorcycle Man Let Me Feel Your Power To Hell And Back Again Heavy Metal Thunder Strong Arm Of The Law 20.000 FT Crusader Wheels of Steel Power of the Night Denim & Leather The Band is Playing on (Reini)

JUDAS PRIEST

PRIEST in zwei Wochen zweimal live zu sehen, noch dazu mit einem wirklich astreinen Gig am Nova Rock Mitte Juni 2008, ist natürlich Ehre, aber auch Bürde. Werden es die in die Jahre gekommenen Mannen auch in Balingen schaffen, die Meute zu elektrisieren? Wird der Metal Gott schlechthin Rob Halford auch in Baden Würtenberg redselig wie schon lange nicht mehr sein? Die Antwort auf die beiden Fragen ist schlicht und ergreifend: NEIN! Wir kamen zwar beiliebe nicht in den Genuß einer schlechten Performance von JP, aber so richtig elektrisierend will der Funke nicht überspringen. Logisch, dass die meisten Anwesenden die Setlist schon vorab aus dem Netz gesaugt haben, überraschend für mich, dass Halford diesmal den „Painkiller“ nicht versemmelt, und ich – entgegen dem Nova Rock – in den Genuss der Zugaben komme, denn allein „You’ve Got Another Thing Coming“ entschädigte zumindest einigermaßen für die nicht ganz prickelnde Atmosphäre während des regulären Sets. Setlist JUDAS PRIEST: 01. Intro: Dawn of Creation 02. Prophecy 03. Metal Gods 04. Eat Me Alive 05. Between the Hammer and the Anvil 06. Devil's Child 07. Breaking the Law 08. Hell Patrol 09. Death 10. Dissident Aggressor 11. Angel 12. The Hellion / Electric Eye 13. Rock Hard, Ride Free 14. Sinner 15. Painkiller --------------- 16. Hell Bent for Leather 17. The Green Manalishi (With the Two-Pronged Crown) 18. You've Got Another Thing Coming (Reini)


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