12.03.2016, Backstage (All Area), München

UNDER THE BLACK MOON

Veröffentlicht am 16.03.2016

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Under the Black Moon 2016

Halle STONED JESUS

Werk THE CROMPTONS

Club TIEBREAKER

Halle MARS RED SKY

Werk CULT OF THE BLACK MOON RISIN

Halle BELZEBONG

Werk ALL THEM WITCHES

Club THEM BONES

Halle THE VINTAGE CARAVAN

Werk LUCIFER

Halle THE SKULL

Werk TRUCKFIGHTERS

 

 

Bei 16 Bands ist es schwierig alle vor die Linse zu bekommen und so habe ich mich bemüht, einfach alles zu knipsen was sich auf der Bühne bewegte.
 

Den Auftakt machten STONED JESUS aus der Ukraine. Melodramatic Popular Rock in entspannter Atmosphäre und einer stetig wachsenden Besuchermenge.
 

Weiter ging es zu THE CROMPTONS, quasi Heimspiel für die im Jahr 2000 gegründete Münchner Band. Astreiner bayrischer öhmmm deutscher Stonerrock.
 

Im Club schlugen die Norweger TIEBREAKER ihre Zelte auf und brachten, Zitat: „Bone Breaking Mixture Of Groovy, “Straight-From-The-Heart” Rock & Roll And Blues With A Taste Of Progressive Rock„ unter das Volk.
 

Mittlerweile war es schon recht schwierig, sich einen Weg durch die Massen zu bahnen und das Equipment unbeschadet an den nächsten Einsatzort zu schleppen. Aber mit ein bisserl Einsatz von Ellbogen und charmantem Lächeln gings dann schon vorwärts. Herzliches Danke an die Secus.
 

MARS RED SKY performenten Psycho Stoner Rock. Mir persönlich ein wenig zu einschläfernd: monotoner Beat zu rotem Licht. Aber über Musikgeschmack wird nicht gestritten.
 

THE CULT OF BLACK MOON RISIN' zelebrierten Ihren Auftritt mit Duftstäbchen, romantischem Kerzenschein und ein paar Knochen auf bzw. vor einem kleinem Altar. Mystisch oder übertrieben? Das bleibt dem Urteil des Publikum überlassen. Blues-Stoner-Rock aus München At His Best.
 

BELZEBONG rockten chillig – kann man das so beschreiben? Grünes Licht und eine interessante Videoshow sorgten für eine gemütliche Stimmung. Die Musik der Herren lässt einen wünschen, sich bequem auf ein Sofa zu fläzen, ein paar Bierchen zu zischen und einfach zu genießen.
 

Aus Nashville kommt nicht nur Countrymusic, sondern auch ALL THEM WITCHES. Hab zwar keine Hexen ausmachen können, aber die werden ja heutzutage nicht mehr verbrannt. Gut für mich. Nichts desto trotz kann ALL THEM WITCHES ihre Wurzeln nicht verleugnen. Psychedelischer Soul mit hartem Rockeinschlag.
 

Gemütlich gings im Club mit THEM BONES weiter. Obwohl gemütlich auch hier Auslegungssache ist. Die Münchner Band legte ordentlich los und ließ eine Mischung aus Punk, Rock und Stoner auf die Hörerschaft hernieder prasseln.
 

Die Isländer von THE VINTAGE CARAVAN zeigten nicht nur mit dem gewöhnungsbedürftigen Hemd des Sängers die Musikrichtung der Stunde. Oldschool-Rock wie in den 60-70er Jahren mit Psychedelic Rock-Metal-Einschlag.
 

Der Lichtbringer hätte sicher seine Freude an der ihm huldigenden Band LUCIFER. Und endlich auch mal eine Dame auf der Bühne. Mrs. Sadonis weiß, wie man einen bühnenreifen Auftritt hinlegt und die herbei geströmte Gästeschar war nicht nur von ihrer Stimme begeistert. Heavy Magic Rock meets romantischen Doom. Ungewöhnlich.
 

Heavy-Metal-Rock-Doomer THE SKULLS ließen die Halle beben und die Haare wehen. Genialer Drummer und erfahrene  Gitarristen ergeben eine gelungene Mischung. Leider ist der Gesang etwas untergegangen. Aber zu dieser fortgeschrittenen Stunde war das sicherlich zweitrangig. Zur Not daheim nachholen.
 

Und nun kommen wir zum Headliner TRUCKFIGHTERS. Die Band wurde 2001 gegründet und gibt erstklassigen Stoner-Rock zum Besten. Einflüsse von SOUNDGARDEN bzw. QUEENS OF THE STONE AGE lassen sich nicht verleugnen. Der ausdrucksstarke Sänger Ozo ist eine Freude für jeden Photographen.
 

Fazit: Anstrengendes Pensum aufgrund der Vielzahl an Bands, leider auch recht ermüdend – da die Musik auf Dauer sehr eintönig ist. Verstehe jetzt die Begriffe Stoner & Doom besser. Man bekommt leicht deprimierte Augenblicke.  Ein dickes Danke an das Backstage für die harte Arbeit und Umsetzung dieses Events.

 


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