19.11.2017, Rockhouse-Bar, Salzburg

IMPERIAL STATE ELECTRIC & DEAD LORD

Text: Marc Folivora, Anthalerero | Fotos: Anthalerero
Veröffentlicht am 24.11.2017

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Es ist Sonntag und wo ist die Stormbringer-Fraktion West? Ganz klar, wieder einmal in der Rockhouse-Bar in Salzburg, wo allerfeinster Schweden-Rock im Doppelpack auf dem Terminplan stand, in Form von IMPERIAL STATE ELECTRIC und DEAD LORD. Ganz entgegen sonstiger Erfahrungen mit der Mozartstadt, pilgerte auch dieses Mal ein für einen Sonntag Abend erkleckliches Häufchen an Besuchern in die Bar, um zu schmissigen Rock-Hymnen das Tanzbein zu schwingen. An dieser Stelle darf das Publikum gerne gelobt werden: Es tut sich nicht nur wieder etwas in Salzburg, es gehen die Leute auch wieder dort hin! Das darf gerne so bleiben. Und mit Konzerten wie jenem, kurz und knackig mit nur zwei Bands, dafür aber mit riesigem Spaßfaktor, kann man guter Dinge sein, dass es auch so bleiben wird...
 

Den Anfang machten DEAD LORD aus Schweden, für die Salzburg schon traditionell ein gutes Pflaster ist, sind die Herren rund um den lebenden Wischmopp Hakim nicht zum ersten Mal hier zu Gast. Entsprechend ließ sich auch das Publikum sofort von den schmissigen Rockern der Skandinavier mitziehen und feuerte den sichtlich müden Vierer, der ein relativ kurzes aber umso mitreißenderes Set lieferte, ordentlich an. Großen Respekt an DEAD LORD, die am Vortag in Eindhoven (Niederlande) spielten und trotz der langen und kräfteraubenden Fahrt nach Salzburg auf der Bühne so unbglaublich Gas gaben. Das ist Rock'n'Roll mit Herzblut!

Setlist: (Ohne Gewähr!)

  • Too Late
  • When History Repeats Itself
  • Kill Them All
  • No Regrets
  • Onkalo
  • Because of Spite
  • Darker Times
  • Reruns
  • Hammer To The Heart

 



IMPERIAL STATE ELECTRIC brauchten mit solcherart aufgewärmtem Publikum den Sack nur noch zuzumachen und lieferten zum hauseigenen Posingexzess eine höchst überzeugende Show ab, die ihnen die ungeteilte Aufmerksamkeit der Besucher sicherte. Eine hohe Anzahl an textsicheren Zusehern grölte hingebungsvoll mit, während ausgiebigst die Mähnen - so vorhanden - geschüttelt wurden. Hingebungsvoll und tight gezockt tackerte einem die Performance der Schweden ein dickes Grinsen ins Gesicht und hob die Laune trotz des drohenden Montagmorgens gehörig. So stellt man sich einen perfekten Wochenausklang vor, mit einer toll aufgelegten Band, die einem die Sorgen des Alltags für einen Abend vergessen lässt! Das können wir jetzt gerne jeden Sonntag wiederholen...

Setlist: (Ohne Gewähr!)

  • More Than Enough Of Your Love
  • It Ain't What You Think (It's What You Do)
  • Empire Of Fire
  • Uh Huh
  • Deja Vu
  • Underwhelmed
  • Anywhere Loud
  • Redemption's Gone
  • All Through The Night
  • No Sleeping
  • A Holiday From My Vacation
  • Down In The Bunker
  • Faustian Bargains
  • Just Let Me Know
  • I'll Let You Down
  • Reptile Brain

 

P.S.: Wir entschuldigen uns an dieser Stelle aufrichtig bei einer Besucherin, dass unser Fotograf im Eifer des (Foto-)Gefechts ihr bühnennah stehendes Getränk umwarf. Scusi!

Ein paar mehr Fotos findet ihr wie immer bei Images Of Pain And Pleasure.

 


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