10.01.2018, Rockhouse-Bar, Salzburg

RAGE & FIREWIND & DARKER HALF

Veröffentlicht am 22.01.2018

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Die Rockhouse Bar hat mit DARKER HALF, FIREWIND und RAGE ein Powermetalpaket der Extraklasse geboten. Leider war beim Opener mit der Band von Down Under DARKER HALF der Sound nicht besonders, die Stimme des Frontmannes kam ziemlich dünn rüber und die Drums waren viel zu dominant. Das Material der Truppe ist nicht schlecht, kam aber nicht so richtig zur Wirkung. Aber sie spulten ihren Set professionell ab und es gab sogar den ein oder anderen, der mitgesungen hat.


Als nächstes enterten FIREWIND die Bühne. Wenn man einen Gitarristen wie Gus G., einen hervorragenden Sänger wie Henning Basse und einen Gitarristen und Keyboarder wie Bob Katsionis an Bord hat, dürfte eigentlich nicht viel schief gehen! Und in der Tat: Das Publikum wurde nicht enttäuscht. FIREWIND ließen einen Powersturm im Rockhouse blasen, der sich gewaschen hatte. Ein sichtlich gut gelaunter Gus G. bot während des gesamten Sets ein Gitarrenfeuerwerk, das wahrscheinlich viele Gitarristen erblassen lässt. Veredelt mit der herausragenden Stimme von Henning und den Keyboards von Bob boten sie eine absolut klasse Vorstellung. Die Reaktionen des Publikums haben das noch bestärkt.

Hier kommt jetzt mein persönliches Highlight: Ich habe zwar vom Gitarre spielen so viel Ahnung wie eine Kuh vom Autofahren, aber Luftgitarre spielen kann ich! Urplötzlich deutet mir Gus G., ich solle zu ihm auf die Bühne kommen? Bei der zweiten Aufforderung bin ich dann hinauf und hab mit ihm gespielt. (Äh ich meine, ich hab nur so getan, als ob ich spielen würde!!).
Als Abschluss des Gigs sprang Gus in das Publikum und spielte mitten unter den Anwesenden sein letztes Solo. Daumen hoch für eine großartige Livevorstellung von FIREWIND.


Als Headliner des Abends kam Peavy Wagner mit seiner Band RAGE auf die Bühne. Mit neuen Material und Klassikern wussten sie zu begeistern und mit Marcos Rodriguez haben sie auch eine Spitzengitarristen am Werk. Mit der Hommage an DIO „Heaven and Hell und Holy Diver“ wurde das Adrenalin der Gäste nochmals hochgeschaukelt. Als dann die Schoschonen den Klappstuhl ausgruben und mit Santa Maria in den Kriegszug mit „Straight To Hell“ gegen die Apachen zogen, war die Welt in der Rockhousebar in Ordnung.


Alles in allem ein feiner Powermetalabend mit Spitzenbands, und ja: Rockhouse bringt mehr davon!


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